Alina&Leo
Hallo liebe Frau Dotzauer, Ich möchte meinem 9 Monate alten Mädchen das Einschlafen im Bett beibringen, da es oft schwierig ist mit stillen, rumtragen usw und ich loch einen Jungen habe, den ich auch ins Bett bringe. Habe schon ihr Buch gelesen, finde es klasse und möchte weg vom Einschlafstillen. Die Idee mit dem Sortierkörbchen möchte ich angehen. Nur mein Problem, sie steht dann ständig wieder auf und weint, versuche sie im Bett zu beruhigen, das klappt nicht, oder muss ich da mehr Geduld haben? Dann nehme ich sie wieder hoch, beruhige sie und das geht ein paar mal, bis ich denke ok, klappt nicht, ich stille sie wieder. Dann sind die Nächte auch dementsprechend unruhig... oft wach und will gestillt werden, ich nehme dann den schnellen Weg und stille... Können sie mir bitte Tipps geben wie ich es abends besser machen kann? Liebe Grüße und danke für Ihre Hilfe
Liebe Alina, Der Satz: "sie steht dann ständig wieder auf und weint" weist darauf hin, dass Ihre Tochter nicht wirklich schlafbereit ist und das Ganze zu schnell abläuft. Wenn sie noch Lust hat zum Aufstehen, ist sie zu früh im Bett. Ich beschreibe mal die Eckpunkte: 1. Ausreichend Schlafdruck: das bedeutet in diesem Alter mindestens 4 Wachstunden. 2. Sicher satt sollte das Kind sein. Abendessen 2 Std vor dem Schlafen und eine Milchmahlzeit 30 min vor dem Schlafen 3. Dann sollte das Sortierkörbchen im Dunkeln mit kleinem Leselicht in dem Zimmer stattfinden, in dem auch geschlafen wird. 4. Es sollte so lange sich mit den Objekten beschäftigt werden, bis sehr deutliche Signale der Müdigkeit kommen (Augen reiben, etc) 5. Dann nicht gleich ins Bett legen, sondern noch nah an den Schlaf heranführen. Meist muss etwas getragen, gesungen und eben runtergekuschelt werden. 6. Anfangs kann das Kind auch auf dem Arm einschlafen, damir es überhaupt gelingt. 7. Erst nach einiger Übung damit, schrittweise wacher abllegen und zwar dann wenn sie wircklich für nichts mehr anderes mehr fähig ist. Insgesamt glaube ich, sollten Sie diesem Prozess mehr Zeit einräumen und, wenn vorhanden, dann auch den Papa für das Zubettbringen eines Kindes gewinnen. Optimalerweise mit Abwechseln. Alles Gute Daniela Dotzauer
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