Kathrinj
Liebe Frau Dotzauer, Ich muss mich nochmal an sie wenden. unsere kleine ist nun gute 2,5 Monate alt. Bis auf ein paar Ausnahmen (an einer Hand abzählbar) kommt sie nachts alle 1,5-2h. Ich stille sie dann und sie schläft weiter. Anfangs dachte ich "ok, das ist normal die muss ja doch erst mal zunehmen". Jetzt bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher. Sie ist wirklich gut dabei (knapp 7kg) und es ist keine Besserung in Sicht. Auch abends Beim einschlafen gestaltet sich das Ganze zunächst schwierig. Sie schläft 10 min und wacht dann wieder auf. Das geht dann 2-3 mal so, bis sie wirklich etwas tiefer schläft. Es kommt mir auch nicht so vor als sei sie total überreizt vom Tage her, zumindest schreit sie nicht "den ganze Tag". Sie ist durchaus glücklich und man kann sie auch gut mal ablegen (was ganz nett ist, da wir noch einen größeren Knirps haben). Klar, sie weint (aber kein extremes schreien) schon einmal kurz vor dem einschlafen. Ich schaffe es leider nicht immer frühzeitig die Vorschlafruhe einzuläuten, da der große auch noch rum wuselt usw... über den Tag verteilt macht sie idR 4 Schläfchen (mit 1,5-2h Wachzeit). Davon sind 3 nur 40-50 min lang (hier schaffe ich es nicht sie zu verlängern wegen des großen). Ein Schlaf um den Mittag rum ist dann meist 2,5h lang. Hier zur lege ich sie allerdings auf den Bauch. Damit schafft sie es idR von alleine wieder einzuschlafen (guckt kurz durch die Gegend und schließt dann wieder die Augen) und ansonsten kann ich gut unterstützen, da der große auch noch Mittagsschlaf macht... nachts lege ich sie allerdings auf den Rücken oder auf die Seite. Picken. Habe ich auf bereits versucht hatte aber nicht das Gefühl, dass ihr das behagt oder etwas geändert hätte....bei der Babymassge habe ich nun gesagt bekommen, dass ein Kind in dem Alter nachts so oft aufwacht da es einen naehrstoffmangel besitzt.... dsher meine Fragen: 1.) passt der Schlaf am Tag so? Oder müssen mehr Schläfchen länger sein? 2.) warum wacht sie am Abend kurz nach dem einschlafen so oft wieder auf? 3.) ist es wirklich normal dass sie nachts noch so oft aufwacht? Oder liegt hier ggf. wirklich ein Mangel vor oder sowas wie Diabetes? 4.) was kann ich tuen um das zu ändern (sollte es nicht noetig sein). Schnuller nimmt sie leider nicht... liebe Grüße und lieben Dank.. kathrin
Guten Abend, @1: Ja der Tagschlaf passt so. Nichts verändern - wenn du das Schlafphasen verbinden möchtest, würde es nicht schaden aben wenn es nicht gelingt dann passt es auch so. Erst mit 5 Monaten auf 3 Schläfchen umstellen. @ 2: Sie benutzt deine Brust als Schnuller. Und wenn die Schlaftiefe sich ändert wacht sie kurz auf und checkt, dass die Brust nicht mehr im Mund ist und schreit los. Du stillst gibst ihr den gewohnten Weiterschlafservice und für sie passt es. Ich emphfehle nochmal hartnäckig den Schnuller zu üben, in guten Situationen, sie kann sich immer noch an einen Schnuller gewöhnen. @3. Nein gerade in ihrem Alter könnte sie nachts besser schlafen, hat aber es bisher nicht anders erfahren oder gelernt. Auch Papa könnte sie ins Bett bringen und sie könnte positiv erleben, dass sie auch anders schlafbereit werden kann, als mit Schlucken/Saugen.. Das könntet ihr am ersten Tagschlaf üben. Ich glaube nicht, dass ein Mangel vorliegt (7Kg), aber ich kann das nicht beurteilen, weil ic dein Kind nicht sehe. Diese Frage musst du der behandelnde Kinderärzt:in stellen, diese kann sie untersuchen und ggfs. weitere diagnostische Schritte einleiten. @4: ich würde versuchen den Schnuller anzugewöhnen, den kann sie noch hilfreich erleben. Den Papa miteinbeziehen, und verschiedene diverse Einschlafmöglichkeiten ihr zeigen und nicht jedes Erwachen sofort mit der Brust beantworten, sondern mit einer Weiterschlafsprache. Sie hat sich jetzt an viele kleine Mahlzeiten über 24 Std. gewöhnt. Ziel wäre den Hauptteil der Kalorien tagsüber zu konsumieren. Vielleicht gibt es schrittweise die Möglichkeit die Mahzeiten größer werden zu lassen (zB beide Seiten stillen) und dafür etwas längere Pausen zu erreichen. Alles Gute Daniela Dotzauer
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