Yoschi
Mein Tochter Momo ist 17 Monate alt und immer schon eine schlechte Schläferin. Sie geht seit sie 11 Monate ist zum Tagesvater und ist dort gut eingewöhnt. Seit der Winterpause hat sie aber Probleme dort Mittagschlaf zu machen. Sie lässt sich dort schwer hinlegen, weint und versucht ständig aufzustehen. Wenn sie dort nach einer halben Stunde endlich eingeschlafen ist, wacht sie nach 20 min auf und weckt die anderen Kinder und lässt sich nicht mehr zum schlafen bekommen. Da sie zu Hause auch schlecht geschlafen hat, haben wir eine Schlafberaterin hinzugezogen und zuhause einiges umgestellt: Regelmäßigere Bettgehzeiten, kein Einschlafstillen, das selbe Einschlafmeeresrauschen, das auch der Tagesvater benutzt und allgemein weniger stillen dafür mehr essen. Seit dem schläft sie bei uns prima. Sie schläft mittags in fünf minuten ein und schläft 1,5 bis 2 stunden. Abends braucht sie auch nur noch 10 bis 20 min zum einschlafen und schläft bis zwischen 2 und 4 uhr durch. Das Problem beim Tagesvater bleibt aber unverändert bestehen. Der Tagesvater weigert sich jetzt sie mittags zu betreuen, da sie die anderen Kinder stört. Die Schlafberaterin hat deswegen jetzt empfohlen zumindest Nachts aber besser auch tagsüber komplett abzustillen und die Nachmittagsaktivitäten extrem einzuschränken. Momentan wird meine Tochter Nachts 1 bis 2 Mal gestillt und Tagsüber 3 bis 4 Mal und ich bin damit eigendlich sehr zufrieden. Nachmittags gehe ich mit ihr häufig auf den Spielplatz, weil sie ein absolutes "Draußen-Kind" ist, dass bei jedem Wetter am liebten rennt und klettert. Auch das würde ich ungern sein lassen, weil sie zuhause sehr weinerlich wird und sich ungern mit "Drinnen-Spielen" beschäftigt/beschäftigen lässt. Allerdings kann ich den Tagesvater auch verstehen und ich brauche nunmal die Bretreuung auch über den Mittag. Daher würde ich mich über eine zweite Meinung zu der Problematik freuen. Meine Tochter ist komplett altergemäß entwickelt und hat keine Diagnosen wie Hochsensibilität oder adhs, falls das noch relevant ist. Vielen Dank im Voraus, Yoschi
Hallo Yoshi, ich fände es bedenklich einem 17 monatigen Kind Diagnosen "anzuhängen". Bei Ihrem Schlafthema würde es sich lohnen genauer auf die Rituale zu schauen, wie sie sie jetzt erfolgreich anwenden und wie der Tagesvater sie anwendet, was ist anders, was kann der Tagesvater von den häuslichen Ritualen übernehmen, wie kann der Tagesvater die Schlafbrücken unterstützen. Hier muss er vorübergehend als Co-Regulationsperson zur Verfügung stehen. Ist mittlerweile eine solche Spannung aufgebaut, dass das Schlafen beim Tagesvater von vornherein mit Unlustgefühlen verbunden ist. Wie ist die Schlafsituation, die Bettgestaltung, uvam. Vielleicht könnte es eine gute Idee sein, wenn auch Ihr Tagesvater eine Beratung, oder Fortbildung etc. zum Schlafen bei der Schlafberaterin in Anspruch nimmt. Wenn sich Ihr Kind mittlerweile auch ohne die Brust regulieren kann und in den Schlaf finden kann ist weiteres Abstillen nur dann nötig, wenn Sie, Ihr Kind oder Ihr Partner das nicht mehr möchten. Falls noch nicht geschehen, installieren Sie ein Übergangsobjekt (Kuscheltier) in Ihre häuslichen Rituale, welches mit zum Tagesvater geht. TIPP: Besorgen Sie gleich zwei Tiere der gleichen Machart, die immer wieder ausgetauscht werden, wenn sie gewaschen werden müssen, so dass sie gleichmäßig abgenutzt werden, so dass die Krise nicht zu groß ist, falls eines verloren geht. Liebe Grüße, Mechthild Hoehl
Die letzten 10 Beiträge
- Im Bett einschlafen 7 Monate
- Schlaf mit 15 Monaten
- Aktives Wecken
- Schlaf 8 Monate altes baby
- Zwillinge wachen nachts stündlich auf
- Kind (21 Monate) wacht morgens sehr früh auf
- Baby schläft nur mit feuchten Tuch am Körper ein
- Bald 4 Monate altes Baby möchte nichts verpassen
- Total schlechtes einschlafen 9 monate baby
- Säugling dreht sich auf die Seite