Mitglied inaktiv
Liebe Katrin, etwas weiter unten haben Sie mir zum Thema "sehr zappeliges Baby" geantwortet, vielen Dank dafür. Nun habe ich aber doch noch eine Frage dazu: kann es denn sein, dass sie jetzt schon Probleme mit dem Zahnen hat, sie ist doch erst knapp 8 Wochen alt??? D.h. sie kann ja noch nicht einmal einen Beißring in der Hand halten. ;-) Und wie würde ich merken, dass es sich um 3-Monats-"Koliken" handelt? Viele Grüße, Mitzi
Liebe Mitzi, oh je, da ist mir tatsächlich ein Lesefehler untergekommen ( habe Monate, statt Wochen gelesen!) Wie gut, dass Sie nachfragen. Aber vielleicht ist die unten bestehende Antwort dann für später eine Hilfe?! :-). Also, Ihre kleine Maus ist unruhig. Was also tun?! Es gibt folgende Möglichkeiten: - versuchen Sie die kleine vor dem grossen Hunger zu stillen und lassen Sie sie zwischendurch bäuern - achten Sie auf eine ruhige Umgebung; ggf. ein Tuch über die Schulter legen und die kleine so vor Reizen begrenzen - wiegen Sie sie, summen etwas; quasi wie zum Einschlafen - haben Sie überschiessend viel Milch oder ist Ihre kleine ungeduldig beim Ansaugen? Bei überschiessender Milch ist es klar, dass die Brust prall ist und die Brustwarze nur schwer zu fassen ist. Wird der Milchspendereflex nur sanft stimmuliert und die Milch beginnt sofort zu fliessen, dann hat die kleine viel zu tun, um die Brustwarze überhaupt zu fassen und ausserdem die überschiessende Milch schnell zu trinken. Diese Koordination ist anstrengend, nicht wirklich befriedigend und ausserdem wird viel Luft geschluckt; die kleine weint vielleicht und wendet sich ab, weil der Hunger auch nicht gestillt wird. Bereiten Sie die Brust vor. Streichen Sie anfangs Milch aus. Das gelingt gut, wenn Sie die Brust vorher mit einem warmen Lappen etwas erwärmen und dann die Milch entweder über dem Waschbecken ausstreichen oder aber auffangen. Dann nur kurz einen kühlen Lappen auflegen ( Brustwarzen immer aussparen) und dann kann die kleine gezielt und vielleicht ruhiger das Ansaugprocedere durchführen. Kommt der Milchspendereflex nur schwer in Gang, so wärmen Sie die Brust auch an. Hier ist u.U. ein längerer Vorlauf nötig. Dann beginnen Sie die Brust auszustreichen und wenn Sie den Eindruck haben, dass die Milch läuft, legen Sie die kleine an. Drei Monatskoliken bzw. Bauchweh können Sie deuten, indem Ihre Tochter tatsächlich Unruhe zeigt, die Beinchen krümmt, weint und dabei recht schrill schreit und i.d.R. ein sehr gerötetes Gesicht hat und einen schmerzverzerrten Gesichtsausdruck. Tragen Sie Ihre Tochter momentan viel;im Tragetuch oder in einer Tragehilfe gerade dann, wenn sie im Stubenwagen so unruhig wird. Ein warmes Kirschkernkissen oder eine sanfte Bauchmassage oder Handauflage mit ganz wenig Lavendelöl ist entspannend und wohltuend. Treten die Bauchweh abends gehäuft auf, dann baden Sie die kleine versuchweise. Dies kann in diesem Stadium ruhig täglich sein, wenn sie dabei entspannt und vielleicht dann besser schläft. Treten die Bauchweh nach dem Stillen auf, dann tragen Sie die kleine ebenfalls viel aufrecht oder legen sie bäuchlings ins Stillkissen, so dass der Bauch schwebt und hängen kann. Die Beinchen angewinkelt ( ähnlich der Entspannung im GV Kurs). So können sich Blähungen gut lösen. Bessert sich das Trinkverhalten nicht, dann laden Sie Ihre Hebamme ein. Diese kann Ihnen andere Stillpositionen vor Ort zeigen, die die Brustentleerung effektiver machen und solche, die sich dafür eignen,dass die kleine die Brustwarze besser greifen kann. Je ruhiger die kleine trinkt und weniger Luft schluckt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich die Bauchweh doch wieder verlieren. Bis bald und viele Grüße von Katrin
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