Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

Trocken werden...

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Frage: Trocken werden...

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Hallo! Ich habe mich zwar schon durch die Suche erkundigt, würde dich aber trotzallem gern noch mal ansprechen :) Mein Sohn wird im Juli 3 Jahre. So langsam fangen mich diverse Familienmitgieder an zu "nerven" wann ich denn endlich damit anfange unseren Großen an das Töpfchen zu gewöhnen *seufz* Natürlich wäre es auch in meinem Interesse 1 Windelkind weniger zu haben (meine Tochter ist 4 Monate), aber hat es denn überhaupt Sinn das Töpfchen auszupacken? Um ehrlich zu sein hab ich keinen blassen Schimmer wie ich meinem Sohn das "trocken werden" näher bingen soll. Hast du da Tipps? Mir wird immer wieder erzählt ihn mal testweise draufzusetzen. Manchmal denk ich dass ein positives Ergebnis vielleicht den Durchbruch bringen würde, andererseits will ich ihn nicht zwingen. Er fängt jetzt seit kurzem an sich zu melden wenn er die Hosen voll hat, nicht immer, aber immerhin :) Er weiß auch was auf der Toilette passiert, will immer dabei sein und kommentiert auch eifrig mit "Mama, Pippi macht!" Ich hab ihn letzens mal testeweise auf den Topf gesetzt und ihm eine Geschichte vorgelesen. Wärenddessen drückte er wie wild *lach*, was mir zeigte dass er versteht was da rein soll, aber es klappte eben nicht. Kurze Zeit darauf hat er mir auf den Boden gepieselt :( Wie handhabe ich sowas richtig? Mir wird auch immer wieder von der älteren Generation gesagt ich soll ihn morgens nach dem Aufstehen auf den Topf setzen was mir bisher aber zu müßig war und ich weiß nicht ob das der richtige Weg ist. liebe Grüße


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Sonnenblume, die Zeit des Sauberwerdens ist definitiv für Euch gekommen... Dein Sohn signalisiert eindeutig und sein Körpergefühl spielt sich auf die Wahrnehmung der Ausscheidungen ein. Die "Sauberwerdzeit" ist in der Tat, insbes. für die Mamas, sehr anstrengend ( Wäsche, Struktur einhalten, akute Toilettensuche etc.). Insofern scheut man sich oftmals auch vor dem echten Anfang des ganzen. Denn einmal begonnen, sollte sich die Konsequenz auch zeigen, damit die kleinen sich auf ihre neue Aufgabe einstellen können. Das morgendliche "Topfen" finde ich gut; als auch vor dem Mittagsschlaf und Abendschlaf. Hat Dein Sohn feste Zeiten für ein großes Geschäft und Du kannst es zudem deuten, wann es soweit ist, dann setze ihn einfach aufs Klo. Dann bleibt Dir zu überlegen, ob Du den kleinen versuchsweise mal ohne Windeln daheim laufen lässt. Schon allein dieses neue Körpergefühl kann einiges bewirken. Natürlich muss mit einigen/vielen Unfällen gerechnet werden. Hier ist es auch o.k. Deinen Sohn immer mal wieder an den Toilettengang zu erinnern. Das Töpfchen kann auch flexibel positioniert werden. Denn in Gesellschaft sind die Sitzungen einfach netter :-). GGf. hat Dein Sohn aber auch gleich eine Vorliebe für die große Toilette. Dies müsst Ihr einfach mal austesten. Zum Schlafen die Windel aber noch umlassen, als auch in Situationen, wo eine nasse Hose ungünstig wäre. Ein Belohnungsprinzip kann sich dann bewähren, wenn der Erfolg nur mässig bzw. die Lust Deines Sohnes auf die Toilette zu gehen, eher defensiv ist. Pro Toilettengang gibt es einen Stern, Punkt o.a. in ein extra angefertigtes Plakat. Ist der Weg, sind die Augen, der vorgemalte Sternenhimmel o.a. voll, dann gibt es eine Belohnung ( achtung! nicht zu hoch ansetzen! Realistisch bleiben....). Dieser Anreiz ist sinnvoller, als Schimpfe oder Druck, wenn es trotz stetigen Übens nicht klappen will. Also; Topf rausholen und ihn präsent machen oder die Toilette als solches. Bis bald und viele Grüße von Katrin


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