Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

Blähungen

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Frage: Blähungen

Mitglied inaktiv

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Hallo,...mein kleiner ist 3 Wochen alt und hat ziemlich Blähungen,...ich denke er schluckt viel Luft beim Stillen,...mit seinen Bäuerchen tut er sich auch sehr schwer und es dauert ewig bis überhaupt mal was kommt. Meistens kommt es denn wenn er schon lange schläft. Durch die Blähungen wird auch sein Schlaf gestört, ständig wacht er wieder auf und drückt und krümmt sich. Meine Frage ist eigentlich,...was ist besser ?,..wenn ich Zäpfchen gebe oder Tropfen gegen die Blähungen? Und wie erkenne ich daß er eine Allergie gegen Milch oder Milchzucker hat? Ich selber reagiere mit Durchfall und Bauchkrämpfen auf viele Milchprudukte,... lG und vielen Dank schon mal Conny


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Conny, es gibt verschiedenen Möglichkeiten, um den Blähungen auf den Grund zu gehen. 1. Um sicher zu sein, dass sich der kleine Mann richtig andockt beim Stillen und damit geeignet saugt, ist es sinnvoll, dass jemand die Anlegetechnik noch einmal anschaut. Vielleicht hilft es dann schon eine leichte Veränderung vorzunehmen oder aber, dass Ihr einfach mal eine andere Technik ausprobiert. Deine Hebamme, eine Stillberaterin oder auch in einer Stillgruppe kannst Du vor Ort Rat finden. 2. Um eine gutes Saugverhalten zu zeigen, ist es für die Kinder wichtig, dass sie in ihrer Kopfhaltung und Körpermuskulatur nicht eingeschränkt sind. D.h., dass keine Verspannungen oder "Verrenkungen" vorherrschen. Da Dein Baby noch so jung ist, wäre zu überlegen, ob es durch die Schwangerschaft selbst oder aber durch den Geburtsvorgang ggf. eine Verspannung aufgebaut hat, die man aber lösen kann. Dein Kind kann sich dann besser bewegen, besser atmen, freier Luft ablassen etc.. Hier wäre ein Besuch bei einem Osteopathen sinnvoll, der Dein Kind untersucht und ihm hilft Blockierungen zu lösen. Insbesondere bei langer intrauterinen Lage im Becken, schnellen oder abrupten Geburtsvorgängen wäre eine Verspannung typisch zu diagnostizieren. 3.Du selbst kannst entblähenden Tee trinken z.B. Kümmel-Fenchel-Anis ( der selbe Blähungstee wie für die kleinen). 4. Entblähende Tropfen werden quasi vorsorglich gegeben und das etwa eine halbe Stunde vor der Mahlzeit. Kümmelzäpfchen eher gegen die Symptome und dann bei Bedarf. Beide Medikamente kannst Du Dir verschreiben lassen. Eine Unverträglichkeit gegen Muttermilch ist eher sehr sehr selten und halte ich nicht für wahrscheinlich. Unverträglichkeiten gegen Nahrungsmitteln machen sich bei den kleinen durch Bauchweh und (meist) stinkende dünne Stühle deutlich. Dies muss der Arzt abklären. Deine Unverträglichkeit gegen Kuhmilchprodukte solltest du allerdings mit dem Kinderarzt besprechen und ggf. einen entsprechenden Beikostplan für die kleine entwickeln. Viele Grüße von Katrin


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