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Sozialpädagogin Sylvia Ubbens

Kindererziehung

Sylvia Ubbens, Dipl.-Sozialpädagogin

   

Antwort:

Wie reagiere ich richtig?

Liebe Ellgret,

bringen Sie Ihre Tochter bei einem Trotzanfall nicht ins Kinderzimmer. Ihre Tochter fühlt sich ausgeschlossen und wird sich noch mehr hineinsteigern. Bleiben Sie in der Nähe Ihrer Tochter, ohne auf sie einzugehen. Ihre Tochter kann jederzeit Trost suchen, den sie dann auch bekommen sollte. Brauchen Sie eine kleine "Pause", dann verlassen Sie kurz den Raum.

Ihre Tochter hat sich vorübergehend den Papa als engste Bezugsperson ausgesucht, da sie sieht, dass Sie sich um das Baby kümmern müssen. Da sie aus ihrer Sicht mehr ungeteilte Aufmerksamkeit von Papa bekommt, steht dieser derzeit an erster Stelle. Ihre Tochter meint es aber nicht persönlich und wird sich in den nächsten Monaten auch immer mehr wieder Ihnen zuwenden. Vielleicht kann sich der Papa zumindest am Wochenende auch alleine mit dem Baby beschäftigen, so dass Sie alleinig Zeit für Ihre Tochter haben?

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 12.03.2019

 
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