Sylvia Ubbens

Welche Erziehungstipps haben Sie

Antwort von Sylvia Ubbens

Liebe Jane,

Ihr Sohn ist in einem Alter, in dem er lernen muss, nicht immer der Erste sein zu können. Seine motorischen Defizite müssen Sie nicht durch Erster-sein-Lassen kompensieren. Wichtiger ist, dass er lernt, dass zweiter sein nicht schlimm ist.

Auch wenn es am Anfang zu Protest führen wird, achten Sie darauf, dass er regelmäßig nicht der Erste ist. Er geht beispielsweise morgens als erster durch die Haustür. Kündigen so schon da an, dass seine Schwester oder Sie am Mittag aber die Erste sind, die ins Haus hinein läuft. Erklären Sie ihm, dass Sie sich in Zukunft abwechseln. Sprechen Sie nicht von Erster oder Zweiter-Sein, sondern von abwechseln.

Natürlich wird es in der ersten Zeit zu vermehrten Tobsuchtsanfällen bei Ihrem Sohn kommen, aber nur so kann er lernen.

Schicken Sie ihn nicht alleine in sein Zimmer. Er darf in Ihrer Anwesenheit wütend sein. Trösten Sie ihn anschließend.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 30.01.2014

 
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