Christiane Schuster

Verhaltenstherapie angebracht?

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Sehr geehre Frau Schuster,

die Lehrerin hat in der Schule Probleme mit meiner Tochter ( 8,5 Jahre, 2. Klasse), und regte eine Verhaltenstherapie an.

Kurz zusammengefasst: sie lebt ihre Gefühle ungebändigt (posivite - was gerne gesehen wird, aber auch negative - das wird nicht gerne gesehen) aus und lässt sich im Unterricht immer noch sehr leicht ablenken. Zudem möchte sie sich zugerne in den Mittelpunkt stellen, leider auch durch Lügen und mitleidsheischendes Verhalten.
Und: Sie weigert sich oftmals sich bei Mitschülern zu entschuldigen, wenn meine Tochtern ihnen weh getan hat - egal ob aus Versehen oder mit Absicht. Sie fühlt sich jedesmal im absolutem Recht! Andererseits tröstet sie herzallerliebst wenn sie nicht der Verursacher war.

Auf ihre Umwelt macht sie ein äußerst selbstbewußten Eindruck, sie vereist auch gerne mit Kindergruppen und schläft gerne auswärts. Die schulische Leistungen sind gut bis sehr gut.

In die Klassengemeinschaft ist sie recht gut integriert und hat auch nachmittags Kontakt zu einem Teil der Klassenkameraden. Eine allerbeste Freundin hat sie nicht. Sie lernt ein Musikinstrument und ist Mitglied im Schwimmverein.

Ich selber habe nur Probleme mit ihr, wenn sie bei Gesprächen mit anderen Personen immer mitten rein platz und nicht abwarten kann. Ansonsten komme ich gut mit ihr zurecht.


Aus ihrer Erfahrung: Ist ihr Verhalten wirklich therapiebedürftig oder verhält sie sich noch im Rahmen einer eher burschikosen 8jährigen?

Vielen Dank
millefleurs

von Millefleurs am 28.03.2011, 13:29 Uhr

 

Antwort auf:

Verhaltenstherapie angebracht?

Hallo millefleurs
Ob beschriebenes Verhalten Ihrer Tochter therapiebedürftig ist, vermag ich leider nicht zu sagen, da sie für eine Beurteilung längere Zeit und in unterschiedlichen Situationen erst einmal beobachtet werden müßte.
Auch welche Therapie erfolgversprechend durchgeführt werden sollte, vermag nur ein Kinderpsychologe nach einigen Tests zu beurteilen.

Da aber die Klassenlehrerin eine Auffälligkeit festgestellt hat und von Ihnen ein entsprechendes Handeln geradezu erwartet, erbitten Sie sich bitte einen Bericht von ihr, den Sie dann in Kopie dem behandelnden Kinderarzt vorlegen können. Gemeinsam werden Sie dann überlegen können, ob und welche Therapie Ihrer Tochter helfen könnte.

Der Arzt wird Ihre Tochter sicherlich bereits persönlich kennen, gezielte Fragen sowohl an Ihre Tochter als auch an Sie stellen können, um eine kompetente Entscheidung fällen zu können.

Liebe Grüße, viel Erfolg und: bis bald?

von Christiane Schuster am 28.03.2011

Antwort:

Vielen Dank für diese Idee... o.w.T.

Grüße
millefleurs

von Millefleurs am 28.03.2011

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