Christiane Schuster

Sohn mag Kind der guten Freundin nicht

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Hallo zusammen,

wir (fünf Kinder mit ihren Müttern) treffen uns seit fast drei Jahren regelmäßig dienstags reihum zum Spielen (ehemalige Krabbelgruppe). Die Kinder haben sich gut angefreundet und wir Mütter wohl noch besser. Jetzt gibt es allerdings bei den Kleinen (alle 3-4 Jahre alt) so einen kleinen Stinkstiefel, der häufig haut und sein Spielzeug nicht mit den anderen teilt. Mein Sohn (4 Jahre) teilt mir nun immer häufiger mit, dass er mit diesem Jungen nicht mehr spielen möchte. Er sagt, der ist doch doof, der ist blöd usw. Früher hat er sich ziemlich von dem kleinen Giftzwerg unterbuttern lassen. Mittlerweile hat er zum Glück mehr Selbstbewußtsein und fängt an, sich zu wehren. Nun treffen wir uns morgen wieder bei dieser besagten Mutti (die ich übrigens sehr gut leiden kann) und mein Sohnemann macht verständlicherweise wieder Theater. In letzter Zeit hat er sich mit einem Leidensgenossen schon verbündet, und ist gemeinsam mit ihm gegen den besagten Jungen vorgegangen. Selbstverständlich reden wir immer mit Engelszungen auf die Kinder ein, sie mögen sich doch bitte vertragen. Was kann ich jetzt tun??? Ich möchte diese Treffen nicht absagen, weil ich die Mutter eben so gern mag und nicht verletzen möchte, aber meinen Sohn möchte ich auch nicht zwingen, mit jemandem zu spielen, den er garnicht leiden kann. Zumal ich froh bin, dass er endlich mal anfängt, seine Wünsche und Meinungen kundzutun. Der Mutter des Verbündeten geht es übrigens genauso. Wir sind ratlos!!! Bitte Hilfe.

von mel-schnulli am 10.03.2008, 11:24 Uhr

 

Antwort auf:

Sohn mag Kind der guten Freundin nicht

Hallo Ratsuchende
Bitte versuchen Sie, diesen Spieltag gut zu planen, sodass evtl. zwei Spielgruppen entstehen und Ihr Sohn von diesem Jungen getrennt spielen kann.
Gleichzeitig empfehle ich Ihnen, die Stärken des "Störenfrieds" herauszufinden und ihn entsprechend vor den übrigen Kindern zu loben, sodass der Junge über dieses Lob sicherlich froh ist und den anderen Kindern gegenüber ein zunehmend angemesseneres Verhalten zeigen wird.
Helfen Sie dem "kleinen Stinkstiefel", sich besser zu integrieren. Benötigt er evtl. ein wenig mehr liebevolle Aufmerksamkeit? Weiß er (noch) nicht, sich angemessen mitteilen zu können? Ist er vielleicht unsicher auf Grund einer bisher unentdeckten Seh- oder Hörschwäche?

Liebe Grüße und: bis bald?

von Christiane Schuster am 10.03.2008

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