Sylvia Ubbens

Schüchternes Kind

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Hallo! Meine Tochter ist inzwischen 3,5 Jahre alt. Schon immer ist sie ein extrem schüchternes und zurückhaltendes Mädchen. Auf andere Kinder geht sie selten zu, hat teilweise sogar Angst vor ihnen. In 1,5 Jahren Spielgruppe ist sie beispielsweise kein einziges mal von meiner Seite gewichen oder hat mit anderen Kindern geredet oder gespielt. Auch wenn Freundinnen mit ihren Kindern zu Besuch sind, traut sie sich nicht mitzuspielen, macht dann lieber alleine etwas oder bleibt bei mir. Man kann merken, dass sie sich oft wünscht mehr teilzunehmen, allerdings fehlt ihr meist der Mut. Natürlich habe ich sie auch begleitet, mich dazugesetzt und Spiele angeregt. Oder ich biete ihr an mitzugehen.
Inzwischen geht sie halbtags in den Kiga. Soweit gefällt es ihr dort ganz gut. Allerdings verbringt sie ihre Zeit hauptsächlich mit zuschauen. Zuhause berichtet sie mir dann von Sachen die sie nicht gemacht hat, weil dort fremde Kinder waren (z.B. Maltisch).
Zuhause ist sie ein fröhlich und aufgewecktes Kind. Auch mit ihren Cousinen und teilweise mit älteren Kindern spielt sie gerne. Kann man davon ausgehen, dass sie einfach nur schüchtern ist und wenig Temperament hat oder handelt es sich schon um eine Störung des Sozialverhaltens?

Ich hätte noch eine andere Frage, allerdings zu einem ganz anderen Thema. Und zwar wie schaffe ich es meiner Tochter das Schmatzen beim Essen abzugewöhnen?

von Elisa15 am 20.03.2017, 20:04 Uhr

 

Antwort auf:

Schüchternes Kind

Liebe Elisa15,

geben Sie Ihrer Tochter noch etwas Zeit. Nach dem Sommer sollte Ihre Tochter anfangen, am Spiel im Kindergarten teilzunehmen. Tauschen Sie sich mit den Erziehern aus und fragen gerne nach, ob diese das Verhalten Ihrer Tochter als auffällig empfinden oder ihr noch Zeit geben.

Lassen Sie bei einem HNO-Arzt abklären, ob die Atemwege Ihrer Tochter gänzlich frei sind, damit Sie wissen, ob Ihre Tochter überhaupt ohne Schmatzen essen kann. Ist alles in Ordnung, hilft nur, Ihre Tochter geduldig immer und immer wieder darauf hinzuweisen, dass der Mund beim Essen geschlossen werden soll.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 21.03.2017

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