Sylvia Ubbens

Heilpädagogie

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Hallo, unser Sohn 3,5 war vom Januar bis Juli im Kindergarten. Zur Eingewöhnung sind wir kurz vorher umgezogen und seine Schwester kam auf die Welt. Alles bisschen viel für ihn. Er war dann im Kindergarten bisschen agressiv also hat die Kinder geschupst und gehauen. Die Ezieherinnen sind nicht mit ihm klar gekommen was wir für unverständlich hielten weil er daheim nicht so war und ein lieber intelligenter Kerl ist. Er hat sich dann auch nicht richtig wohl dort gefühlt.
Da er auch ständig krank war und viele Mittelohrentzündung hatte, war sein Hörvermögen auch bisschen eingeschränkt. Auf jeden Fall haben sie uns eine Heilpädagogin vorgeschlagen die mit ihm Spieltherapie macht und ihn unterstützt. Wir waren nicht sehr begeistert weil wir nicht der Meinung waren das es wirklich notwendig wäre und wir davon ausgehen das es eine Phase ist. Wir stimmten dann doch zu weil wir verunsichert waren. Seit Juli ist er 1x die Woche dort. Da unser Sohn immer unglücklicher wurde und die Erzieherinnen kein Verständnis und Zeit gegeben haben wechseln wir jetzt im Januar in den Waldkindergarten weil wir denken das es besser für ihn ist. Es ist auch schon alles besser geworden. Er geht liebevoller mit Kindern um und versteht sich mit seiner Schwester sehr gut. Sind auch daheim bis zum neuen Kindergartenstart. Er wird jetzt 4. Mein Mann und ich finden auch das wir die Heilpädagogin nicht mehr benötigen da wir es nicht für Notwendig halten und wir ein komisches Gefühl dabei haben und ich müsste dann 6x 15 min am Tag fahren weil der Kindergarten und Praxis im gleichen Ort ist. Sie möchte natürlich weitermachen. Unser Kinderarzt konnte noch nie etwas bei unserem Sohn feststellen und versteht das ganze auch nicht ganz. Was halten Sie davon. Wenn er so eine Hauphase hat wird das doch mit der Zeit besser was ja auch der Fall ist.
Vielleicht war der ganze Lärmpegel zuviel. Deswegen wollen wir den Waldkindergarten ausprobieren. Da Max eh sehr gern draussen ist und schon lebhaft ist wäre das ganz gut. In der Entwicklung sehen wir schon Fortschritte und sehen unser Kind als normal an. Auch unsere ganze Familie und eine Erzieherin kennen Max und können es auch nicht nachvollziehen. Denn so Phasen gibt es immer wieder mal. Wäre dankbar für eine Meinung oder Tipps. Vg

von Soleila1 am 06.11.2019, 07:15 Uhr

 

Antwort auf:

Heilpädagogie

Liebe Soleila1,

grundsätzlich wird Sie keiner zwingen, Ihren Sohn weiterhin einmal wöchentlich in die Heilpädagogenstunde zu bringen. Sprechen Sie noch einmal mit der Heilpädagogin. Lassen Sie sich erklären, warum Sie es für gut hält, dass diese Stunden noch ein wenig fortgesetzt werden. Überlegen Sie nach dem Gespräch, was Sie für richtig halten und handeln entsprechend. Bedenken Sie gerne, dass Ihrem Sohn die Stunden, ob notwendig oder nicht, keinesfalls schaden.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 06.11.2019

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