Sylvia Ubbens

Freizeitgestaltung/ sozialverhalten

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Hallo,
mein Sohn ist 5,5 Jahre, weit entwickelt, wurde auf überdurchschnittliche Intelligenz getestet (ich hatte den Verdacht, ADHS). Ich selbst bin alleinerziehend und 25 Std berufstätig. Berufsbedingt gab es schon drei Umzüge, meine Eltern wohnen weiter weg. Durch die Umzüge haben wir ein dünnes soziales Netz.
Mein Sohn ist sehr wissbegierig, gleichzeitig ungeduldig, leicht reizbar, wenig Frustrationstoleranz. Die Freizeitgestaltung ist extrem schwierig. Ich verstehe sehr gut, dass er unzufrieden ist, aber leider kann ich das nicht sofort ändern. Er nörgelt, quengelt sehr viel, schon morgens um 6 Uhr kommt die Frage oder eher die Aussage "ich will spielen". Nach 10 min, die er sich allein beschäftigt, "mir ist langweilig". Spiele ich dann mit ihm, mache ich bestimmt irgendwas falsch (lasse die Fahrzeuge in die falsche Richtung fahren etc), sodass ich schon keine Lust habe zu spielen.
Wie kommen wir ohne die Sozialkontakte, die nunmal nicht käuflich sind und ich nicht weiss, wann sie sich ergeben, zu zweit aus dem Dilemma raus? Ich fühle mich "ausgesaugt" und "mache alles falsch", er langweilt sich trotzdem und scheint unzufrieden :-(

Danke für Ihre Einschätzung

von dreamteam468 am 29.09.2014, 17:01 Uhr

 

Antwort auf:

Freizeitgestaltung/ sozialverhalten

Liebe Dreamteam468,

besucht Ihr Sohn einen Sportverein? Mag er turnen, Fußball oder Handball spielen? Welche Möglichkeiten gibt es bei Ihnen im Ort?

Halten Sie sich viel mit Ihrem Sohn draußen auf. Dort sind die Kinder wesentlich ausgeglichener. Vielleicht treffen Sie auch andere Kinder und Mütter auf dem Spielplatz. Machen Sie lange Fahrradtouren. Gehen Sie aber auch gerne in den Wald oder in den Park. Suchen Sie Kastanien etc. Kinder lieben es, Dinge zu sammeln und anschließend etwas daraus zu basteln.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 30.09.2014

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