Samystrasser
Hallo ihr Lieben! Ich muss hier mal meinen Frust rauslassen.. Ich liebe meine Tochter wirklich über alles. Aber aktuell weiß ich mir nicht mehr zu helfen. Meine Kleine ist gerade 14 Monate geworden, eigentlich war sie fast immer ein ausgeglichen braves Baby! Nur mitn schlafen nachts hatten wir oft Probleme. Natürlich gab es auch Wochen wo sie mal nicht so gut gelaunt war.. Aber was gerade abgeht ist echt hart! Seit einer Woche ca., ist sie mit nichts zufrieden zu stellen. Sie steht meist zwischen 8 - 9 Uhr früh auf .. und da fängt auch schon bald das Gemecker an. Sobald sie einmal nicht das bekommt was sie möchte, oder ich nein sage, fängt das weinen und schreien auch schon an und dann bleibt sie meist schlecht gelaunt. Ich kann nichts nebenbei machen da sie nur weinend hinter mir her ist.. egal ob ich staubsaugen möchte .. kochen will oder sonstiges! Ich muss dazu sagen das ich fast den ganzen Tag mit ihr am Boden sitze und spiele und ihr viel zeige und lerne .. sie auch in den Haushalt mit einbeziehe und das immer gern gemacht habe. Aber seitdem sie nur suddat ist das nicht mehr schön. Am liebsten will sie ständig nur getragen werden, aber wenn ich dann wo sitze und sie hochnehme fängt sie auch nur zu suddan an, manchmal reist sie mich sogar an den Haaren dabei. Ich muss dazu sagen das mein Freund seit zwei Wochen ca., fast nur zuhause ist, da er mit Anfang Juni die Arbeit wechselt und somit Urlaub usw., noch verbraucht! Und sobald sie ihn sieht ist es auch vorbei.. da will sie meistens nur noch zu ihm.. er sollte sie am besten den ganzen Tag tragen .. auch wenn wir bei Oma oder Opa sind, wo sie vorher immer so gerne war, suddat sie nur. Sie geht auch niemand anderen mehr zu! Jeden Tag hoffe ich das sie mit einer besseren Laune aufwacht.. aber jeden Tag das selbe! Ich weiß, eine Woche hört sich jetzt nicht so schlimm an.. aber es zieht echt soooo an den Nerven! Ich freu mich immer so wenn sie dann zu Mittag ihr Schläfchen macht.. das macht sie meist zwischen 12 - 13 Uhr .. und das geht dann so 2 - 2 1/2 Stunden .. wenn sie dann wacht wird lacht und grinst sie schon wenn sie mich sieht.. aber das haltet nicht lange an! Ich hab das Gefühl ihr nichts recht machen zu können .. und weiß echt nicht mehr weiter. Vor allem weil im August unsere zweite Tochter auf die Welt kommen soll. Und aktuell kann ich mir das gar nicht vorstellen 🥺 Vielleicht hat ja jemand das selbe durch .. Würde mich über Austausch freuen! Ganz liebe Grüße, Samy 🤗
Was auch immer suddat heißt, aber meine beiden fingen in dem Alter die Eingewöhnung in der Kita an. Dann hättest Du mehr Zeit für Dich und das Baby.
Sorry, das sagen wir bei uns so 🙈 suddan - quengeln! 🙈 Nein, das ist für mich aktuell keine Option. Für das ist sie mir noch zu klein. Wir überlegen erst mit 2 - 2 1/2 die Eingewöhnung zu starten. Und würde mich auch nicht gut fühlen, da die "Große" ja doch schon vieles versteht und dann kommt ein neues Baby hinzu, und sie muss dann in den Kindergarten 🙈 möchte die Zeit so gut wie es geht nutzen bevor ich sie abgebe. 🤗
Die Große wird auch zu Hause zurückstecken müssen durch das Baby. Meine Kinder sind gerne in die Kita gegangen. Kein "hinmüssen", eher dürfen! Zu Hause hatte ich immer den Spagat, grade in der stillzeit musste ich den Großen oft vertrösten. Fand es so gut, mein Großer war zur Geburt eh schon fast im Kindergarten und nachmittags konnte man dann mit beiden zusammensein.
Wahrscheinlich hat sich viel verändert, der Papa viel zu hause, Mama wird unbeweglich ... sie selbst ist ja auch erst 14 Monate und fast noch ein Säugling ... und die Entwicklung ist in dem Alter wirklich rasant. Die Zeit des pflegeleichten Babies ist vorbei, jetzt kommt das Kleinkind und das ist nunmal nicht immer goldig und gut gelaunt. Bist du doch bestimmt auch nicht ... mach dich nicht abhängig von ihren Launen. Du musst ihr nichts rechts machen, als Mama muss man kein Vollzeit-Entertainer sein. Ist doch prima, dass der Papa gerade so viel Zeit für sie hat, dass entlastet dich. Auch Oma und Opa, wenn diese gern Zeit mit der Enkelin verbringen ... dann lass sie machen. Schick sie mit deiner Tochter auf den Spielplatz, Spazieren, in den Wald, Park, zum Einkaufen ... der Papa übernimmt zu Hause Verantwortung, und nicht nur für den Spass-Teil sondern für alles andere auch ...
Hallo, ich glaube, für euch ist jetzt das Buch "Mein kompetentes Kind" von Jesper Juul perfekt. Denn es hat ja einen Grund, warum deine Tochter momentan so unzufrieden ist. Das Buch ist wirklich ein Augenöffner und genau für dieses "Trotzalter" gedacht. Bei uns hat es die Unzufriedenheit meines Sohns fast inh. von Tagen abgestellt, es war das einzige Erziehungsbuch, das wirklich funktionierte. Juul beschreibt, warum kleine Kinder sich oft unzufrieden, trotzig oder störend verhalten, und wie man diese schlechten Gefühle auflösen kann und wieder rein zufriedenes Kind bekommt. Es würde zu weit führen, alles hier zu erklären, einfach mal selbst lesen. LG
Das klingt sehr anstrengend und ich kann gut verstehen, dass du dich "beschwerst", gerade in der Schwangerschaft ist man sowieso nicht immer so belastbar. Die anderen haben schon viel hilfreiches geschrieben. Gerade weil es erst einer Woche so ist, würde ich auch in Richtung körperliche Ursachen überlegen. Für einen Infekt wäre es zu lang, ohne weitere Symptome. Aber eventuell plagen sie Zahnschmerzen oder etwas anderes? Es kann aber auch einfach sein, dass sie durch die schnelle eigene Entwicklung und die veränderten Umstände bei euch verunsichert ist. Egal was die Ursache ist, ich denke bis August wird sich noch einiges ändern. Auch wenn es vielleicht nicht mehr zurück zum pflegeleichten Baby geht, werdet ihr und sie selbst bald neue Wege finden, mit ihrem "neuen" Ich umzugehen. Was auf jeden Fall oft hilft, ist rausgehen. Viele Kleinkinder sind drinnen schnell unzufrieden. Daher unterstütze ich den schon geschriebenen Vorschlag, viel auf den Spielplatz, in den Wald oder in den Park zu gehen. Wichtig sind Orte, wo sie viel darf und ausprobieren kann, und ihr nicht so oft Nein sagen müsst. Da sind die Voraussetzungen mit der schönen Jahreszeit und Papa zu Hause doch optimal.
Liebe Samy, deine Zeilen zu lesen, hat mich sehr berührt. Dieser Moment, wenn das sonst so "einfache" Kind sich plötzlich um 180 Grad dreht, ist unglaublich verunsichernd und zehrt an den Kräften. Fühl dich bitte ganz fest gedrückt! Was du beschreibst, kennen so viele von uns. Dein Gefühl "nichts richtig machen zu können" ist das typische Gefühl in dieser Phase. Du bist nicht allein damit, auch wenn es sich so anfühlt. Oft ist so ein plötzlicher Wandel ein Zeichen für einen riesigen Entwicklungsschub. Mit 14 Monaten passiert so viel im Kopf: Sie verstehen mehr, wollen mehr, aber können es noch nicht ausdrücken. Diese Frustration äußert sich oft in Weinen, Klammern und Wut. Es ist kein Schritt zurück, sondern ein chaotischer Schritt nach vorn. Der wichtigste Punkt in deinem Text ist deine Angst vor der Ankunft eures zweiten Kindes. Und hier möchte ich dir etwas ganz Wichtiges sagen: Kinder haben unglaublich feine Antennen. Es ist sehr, sehr wahrscheinlich, dass deine Tochter die große Veränderung spürt. Sie merkt, dass etwas anders ist, und reagiert mit Verunsicherung – was sich bei Kleinkindern oft als extremes Klammern und "anstrengendes" Verhalten zeigt. Sie will quasi ihren Platz bei dir und Papa "zurückerobern", bevor das neue Baby kommt. Das ist keine böse Absicht, sondern pure Verlustangst. Was kann helfen? Versuche, ihr ganz exklusive Kuschel- und Spielzeiten zu geben, auch wenn es nur 10 Minuten sind, in denen du wirklich nur für sie da bist. Und sprich mit ihr über das Baby. Schaut euch zusammen Bilderbücher an. Das macht die abstrakte "Gefahr" zu etwas Greifbarem. Du bist eine tolle Mama, die sich Sorgen macht – genau das ist das Zeichen dafür. Die Ankunft eines zweiten Kindes ist eine riesige Umstellung, aber ihr werdet das als Familie schaffen. Diese Phase geht vorbei. Versprochen! Ganz viel Kraft für dich! 🤗
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