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Appell zur Kontaktbeschränkung bei Kindern

Thema: Appell zur Kontaktbeschränkung bei Kindern

Hallo, in einem Threads unten wurde ja schon über die Sinnhaftigkeit der Kontakbeschränkung für Kinder debattiert. Nun ist es keine Verordnung, sondern ein Appell geworden. Und den finde ich grundsätzlich richtig. Denn offensichtlich reicht es ja nicht, nur relativ ungenau darum zu bitten, vermeidbare Kontakte zu reduzieren oder zu unterlassen. Da wundere ich mich gerade ziemlich, wie viele Kontakte einige haben, die nicht vermeidbar sind... Gerade bei Kindern macht es ja schon einen Unterschied, ob sie wie bei uns in der Grundschule durchgehend Masken tragen oder nachmittags eng zusammen spielen ohne Masken, mit oft enger Berührung mit Geschwisterkindern (und deren Spielbesuch) aus anderen Kohorten, mit einem Elternteil in Räumen, die sicher nicht permanent so gut gelüftet werden wie in der Schule. Auch für Kita-Kinder macht die Beschränkung Sinn, weil gerade bei kleineren Kindern auch oft ein näherer Kontakt mit dem Elternteil nicht so ungewöhnlich ist (Toilettenbesuch, Trost bei Auas usw). Von daher finde ich so einen Appell schon sinnvoll. Gleichzeitig wäre es meiner Meinung nach besser, wenn es ein Appell bleibt und nicht zur Verordnung wird. So könnten in den Fällen, in denen Kinder eben nicht den einen exklusiven Spielpartner finden vielleicht doch auch mal einen (immer gleichen) Freund treffen, auch wenn der gelegentlich auch ein anderes (immer gleiches) Kind trifft. Schön wäre die Brutalität für die Kinder nicht mehr so groß. Und ein Appell erhöht vielleicht die Akzeptanz (zumindest unter den normal denkenden Menschen), eher als neue Verordnungen. Warum man erst jetzt auf die Idee kommt, FFP2-Masjen günstig an Risikopatienten abzugeben, verstehe ich allerdings auch nicht. Viele Grüße Alexandra

von Alexandra12 am 16.11.2020, 23:10



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Wer legt denn fest, was zum Beispiel für meine Kinder ein vermeidbarer Kontakt ist? Oder für die Kinder der Nachbarn? Schön, wenn Deine Kinder kein Problem mit der Einschränkung sozialer Kontakte haben. ist halt bei anderen anders, die leiden darunter sehr, psychische Folgen unabsehbar. Also hör' auf, Dich zu wundern. Denk mal weiter.

von Berlin! am 17.11.2020, 00:18



Antwort auf Beitrag von Berlin!

Warum gehst du denn so ab? Wenn es sich nur um einen Appell handelt, entscheidest DU, was vermeidbar ist und was nicht. Das Seelenheil deines Kindes liegt in deiner eigenen Hand.

von 3wildehühner am 17.11.2020, 01:23



Antwort auf Beitrag von 3wildehühner

Ich frage, was vermeidbar ist, Und wer es festlegt. Du hast kein Problem mit dem "Seelenheil" (was freien blödes Wort in dem Zusammenhang) Deiner Kinder. Schön. Es ging aber weder um Deine, noch um meine Kinder. Viele Kinder leiden darunter, dass sie teils seit Monaten nicht zum Sport können, nicht ins Kino, nicht feiern gehen können. Die meisten sind auf Vermeidung, Isolation etc. pp. aus. 150% Planübererfüllung. Ich strebe nach möglichst viel Normalität, denn ich glaube, dass die psychosozialen Folgen sonst schlimmer sind, als die der Pandemie an sich.

von Berlin! am 17.11.2020, 01:33



Antwort auf Beitrag von Berlin!

Natürlich würde ich meinen Kindern (und auch uns) mehr soziale Kontakte wünschen. Und natürlich vermissen sie auch Vieles, auch wenn ich versuche, möglichst oft einen Ausgleich zu schaffen mit Aktivitäten in der Familie, die jetzt noch möglich sind. Aber in den Sommermonaten war zum Glück fast alles an Hobbys wieder möglich und das Spielen mit Freunden an Nachmittagen auch. Nur ist es jetzt ja offensichtlich, dass eine stärkere Beschränkung notwendig ist. Und das erreichen wir eben nur zusammen, und ist leider auch mit Opfern für alle verbunden. Es wäre mir deutlich lieber und sicher auch besser für die psychische Gesundheit für uns alle, wenn diese Phase möglichst schnell vorbei geht. Wird es aber sicher nicht, wenn alle die Vorgaben möglichst großzügig für die Kinder und auch für sich selbst auslegen. Was auf jeden Fall schlechter für die Kinder wäre, wäre ein Lockdown wie in Österreich, keine Schule, keine Kita, kein Kontakt. Ich habe den Eindruck, dass sich in diesem Punkt alle einig sind, aber eben viele nicht bereit sind, persönlich einen Beitrag dazu zu leisten, dies zu verhindern.

von Alexandra12 am 17.11.2020, 03:04



Antwort auf Beitrag von Berlin!

Die Folgen der Pandemie sind keine Glaubensfrage. Und die Maßnahmen, die die Regierungen bei hohen Fallzahlen beschließen, sieht auch jeder, der das Problem mit dem Coronavirus an sich nicht recht versteht. Glaube nicht, dass die bei 150% Planübererfüllung notwendig wären. Aber manche sind halt gleicher als andere, vielen Dank.

von Siebi am 17.11.2020, 05:27



Antwort auf Beitrag von Berlin!

Ich bin ganz bei dir!

von Mama08-15 am 17.11.2020, 06:30



Antwort auf Beitrag von Mama08-15

Mist, wollte eigentlich unter Berlins! Beitrag. Ich möchte meinen Kindern möglichst viel Normalität bieten. Es müssen nicht 20 verschiedene Kinder zu Besuch kommen, aber doch mehr als eines (mit denen sie ja morgens im Kindergarten eh spielt)

von Mama08-15 am 17.11.2020, 06:32



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Wenn sich eine Frau Merkel hinstellt und sagt "Wir müssen uns alle einschränken" weiß ich doch genau: ich muß/ soll das. Du nicht. Du hast keine (kleinen) Kinder, Du machst weiter, wie bisher, für Dich gibt es quasi keine Einschränkungen. Die, die sich am allermeisten einschränken sollen/müssen, sind Familien. Da liegt die Hauptlast auf den Müttern und den Kindern. Nicht "wir alle". Kinderlose müssen sich quasi gar nicht einschränken und sind deutlich Wenger von Einschränkungen betroffen.

von Berlin! am 17.11.2020, 08:25



Antwort auf Beitrag von Mama08-15

So sehe ich es auch und so praktizieren wir es auch. Wir treffen ohnehin manche häufiger als andere. Das ist immer noch so. Aber ich muß einfach ab und an meine beste Freundin in den Arm nehmen und sie mich. Ich nehme ihr ein Mal in der Woche die Kinder ab (sie ist alleine mit 3 Kindern). Die Kinder gehen in dieselbe Klasse, in dieselbe Schule, in dieselbe Kita. Der Große geht zum Klarinettenunterricht. Er braucht unbedingt "Futter" für den Kopf außerhalb der Schule. Sonst geht es ihm wirklich schlecht und er wird depressiv. Im eigentlichen Sinne des Wortes, er hat nicht nur schlechte Laune.

von Berlin! am 17.11.2020, 08:31



Antwort auf Beitrag von Berlin!

Deinen letzten Satz möchte ich nicht unkommentiert stehen lassen. Wenn ich zurückdenke an meine kinderlose Zeit, alleine leben, da muss ich dir leider stark widersprechen: ich bin zur Arbeit gegangen, war unterwegs, Kino, Konzerte, Theater, Tanzen gehen, knutschen, Bars, Sport (Kurse, Schwimmen, studio)... Für mich wäre jetzt die Zeit, wäre ich allein und ohne Kinder und ohne Familie, ein massiver Einschnitt in mein Leben. Die Tatsache, dass ich mit vier weiteren Menschen und einem Hund unter einem Dach lebe, lässt du vielleicht bei den Familien außer Acht? Hier vereinsamt niemand. Klar: Sport, Musikkurse, spontanes Treffen mit Freunden (man denke nur an die zwei Haushalte Regel! Daran musste ich meine Kinder neulich erinnern, als sie mit Freundeneine nerfSchlacht organisierenwollten...) treffen uns hier auch. Aber hier vereinsamt keiner. Ich merke allerdings, dass im Umkreis sehr viele Familien sich schwer tun, sich miteinander zu beschäftigen, Impulse von außen fehlen. Das ist uns als Familie allerdings noch nie schwer gefallen, deswegen zieht es uns auch nicht so sehr den Boden unter den Füßen weg, diese blöde Zeit. Andere, denen fehlt definitiv etwas. Aber sich immer nur drauf zu berufen, dass einem das ja zustünde, und dass man sich nicht bevormunden lassen will... Ich weiß nicht ob das wirklich der richtige Weg ist. Man sieht ja, wo es hinführt. Das Gebot der Stunde heißt einfach unnötige Kontakte reduzieren, umso schneller sind wir aus dieser kacke wieder draußen. Anscheinend kommt das nicht bei jedem an.

von DecafLofat am 17.11.2020, 08:52



Antwort auf Beitrag von Berlin!

Ernsthaft? Wir haben uns als Familie und selbst bei völligen Kontaktbeschränkungen immer liebe Menschen, Leben und Trubel um uns. Im Zweifel die Runde Monopoly statt Restaurant oder Kino. Mir tun die Alleinstehenden unendlich leid, weil die doch deutlich mehr bei allem was zur Lebensfreude beiträgt betroffen sind, als wir mit Kindern.

von kevome* am 17.11.2020, 09:35



Antwort auf Beitrag von Berlin!

Sorry Berlin aber so ein Schmarrn. Du weißt doch gar nicht wie sehr kinderlose sich einschränken müssen und ob ihr empfinden der Einschränkungen zu Familie/ Freunde oder Freizeit Aktivitäten nicht genauso stark und groß ist wie dass deiner Kinder/ Familie. Sehr anmaßend sowas in den Raum zu stellen. Und ich bin ebenfalls Mutter mit Kleinkind.

von Kampfgnom27 am 17.11.2020, 11:22



Antwort auf Beitrag von Berlin!

Solange Klarinettenunterricht stattfindet, kann der Sohn doch hingehen. Warum dein kleines Kind in dieser Situation unbedingt noch nachmittags Spielfreude braucht, erschließt sich zum Beispiel nicht. Ein Kindergartenkind, das paar Stunden unter Kindern ist, wird definitiv kein soziales Defizit erleiden. Du SELBST sollst entscheiden, was unbedingt notwendig ist. Sonst weißt du doch auch auf quasi jede Frage eine Antwort.

von As am 17.11.2020, 14:52



Antwort auf Beitrag von As

Ich sagte doch: wir machen es, wie beschrieben. Ob Du Dinge für nötig hältst oder ob sich Dir etwas erschließt, war und ist nichts, was ich mich frage, bevor ich etwas tue. Du kannst Deine Kinder ja von anderen Kindern isolieren außerhalb der stattfindenden Betreuung. Ich mache es nicht.

von Berlin! am 18.11.2020, 00:49



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Hallo, also ich finde den Appell auch sinnvoll. Mich hat nur gestört, dass, so wie ich es verstanden hatte (womöglich falsch), die Einschränkungen für Kinder stärker wären als für Erwachsene. Wir werden jetzt privat nur einen anderen Haushalt treffen - also insgesamt, nicht gleichzeitig. Ggf. andere draussen und mit Abstand. Mit den ffp2 Masken für Risikogruppen - war sicher eine Abwägung nach Nutzen & Kosten & Verfügbarkeit. Ich hoffe ja, dass das Angebot auch von den Risikogruppen entsprechend angenommen wird. Damit meine ich auch, dass die Masken dann richtig getragen werden, und nicht, wie ich es bei Menschen 70+ oft sehe, nur als Mundschutz (also ohne Nasenbedeckung).

von ImvPP am 17.11.2020, 05:44



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Wenn das Seelenheil eines Kindes welches Schule und Kindergarten normal besuchen kann davon abhängt dass es 20 Kinder danach noch trifft dann fällt mir dazu wenig ein ehrlich gesagt

von Ellert am 17.11.2020, 06:16



Antwort auf Beitrag von Ellert

Hallo, vielen Dank, immerhin noch Zeit befürwortende Meinungen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass alle meiner Meinung sind, muss ja auch nicht. Aber Sätze, die unterstellen, dass ich das Seelenheil meiner Kinder einfach gefährde, finde ich schon merkwürdig. Tatsächlich fand ich Lockdown 1 mit monatelanger Schulschließung belastend für die Kinder und hochgradig sozial ungerecht für die Kinder, deren Eltern nicht angemessen zu Hause unterrichten konnten. Da bin ich echt dankbar, wenn es diesmal in den Griff kommt trotz Regelbetrieb.

von Alexandra12 am 17.11.2020, 06:25



Antwort auf Beitrag von Ellert

Das habe ich mir eben auch gedacht beim Lesen der Beiträg. Bei einigen kommt es mir auch sehr trotzig vor. Mein großer Sohn verzichtet seit November freiwillig aufs Treffen mit einem seiner besten Freunde, der auf eine andere Schule geht. Den Rest sieht er auch nur in der Schule. Beim Kleinen ist es genauso. Beide vermissen ihren Vereinssport. Ich kann es durchaus verstehen, gerade bei jüngeren Kindern, dass sie ihre Freunde treffen möchten außerhalb der Schule, da da wenig Zeit zum Spielen bleibt, aber müssen es dann wirklich 10 oder 20 sein? Ich denke, wenn wir uns nicht einschränken, dann steuern wir wieder auf einen kompletten Lockdown zu und der wird fieser für alle. Man muss nur mal ins umgebende Ausland schauen.

von Himbaer am 17.11.2020, 07:01



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Am Arsch....! Mit wenn sich meine Kinder in ihrem Zimmer treffen entscheide ich alleine! Okay und die Kinder und mein Mann

von dana2228 am 17.11.2020, 06:21



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Ich meine ernsthaft, ich habe 5 Kinder. 3 verschiedene Schulen, ein Kindergarten, einen Mann der viel Kontakt im Beruf hat.... Ein Kind muss morgens im überfüllten Bus zur Schule fahren,... Aber ganz böse wenn meine Kinder nach Schulschluss mit zwei Freunden sich zum spielen treffen. Ja richtig kriminell ist das. Nein lasst die Kinder da in Ruhe! Mein 3. (6. Jahre) zum Beispiel hat eh kein Intresse, ihn interessiert es wenig, trifft sich auch so nicht mit Freunden nur den Nachbarsjungen mal. Meine Tochter (10) hat einen großen Freundeskreis und es ist ihr sehr wichtig ich meine in den Alter werden Freunde immer wichtiger, ihr fehlen schon ihre Hobbys so, der normale Ausgleich. Eine Teufel werde ich tun ihr nur zu erlauben sich nur mit einer Freundin zu Treffen. Der zweiter (8) ist Autist und hat nur zwei Freunde, den Kontakt halte ich aufrecht zu beiden! Auch die beiden Kindergartenkinder sollen sich treffen mit wenn sie mögen nach den Kindergarten, was soll da schon passieren wenn die eh von 9-12 Uhr zusammen sind. Lachhaft.

von dana2228 am 17.11.2020, 06:30



Antwort auf Beitrag von dana2228

Es geht nicht darum, Kindertreffen zu kriminalisieren oder deinen Kindern etwas wegzunehmen, sondern um reine Ausbreitungslogik. DK-Ursel hat kürzlich noch mal den Physiker vom Helmholtz-Institut erwähnt, es ist ganz einfach: das Virus lebt von Kontakten. Und wer als Familie sowieso schon viele unvermeidbare Kontakte hat, sollte nach Möglichkeit zusehen, weitere nicht nötige Kontakte zu vermeiden. So einfach ist das. Das ist kein persönlicher Affront gegen dich oder deine Kinder, ein Virus wertet nicht und nimmt jeden Organismus, den es kriegen kann.

Mitglied inaktiv - 17.11.2020, 07:39



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Aber dann erkläre mir wie sich das Virus von 8-14 in der Kita nicht verbreitet ab 15 Uhr mit zwei Kindern aus der Gruppe aber schon?

von misses-cat am 17.11.2020, 07:41



Antwort auf Beitrag von misses-cat

Kita ist noch mal ein anderes Spiel. In der Schule sitzen zumindest die älteren Kinder aber auf Abstand und mit Maske - hier ist dauerhafte Maskenpflicht außer zum Essen.

Mitglied inaktiv - 17.11.2020, 07:45



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Du ab weiterführende Schule hier auch, aber den Unterschied machen bzw wollen sie ja nicht machen und das finde ich gelinde gesagt Schwachsinn. Meine drei großen treffen sich seit Monaten nur mit einen bzw mein Elfjähriger draussen mit zwei Freunden

von misses-cat am 17.11.2020, 07:48



Antwort auf Beitrag von misses-cat

Eben!!!! So unlogisch das ich nicht mal drüber nachdenke mich dran zu halten. Und ja bei älteren Kindern sieht's etwas anders aus. Meine 10 jährige hat eine Freundin auf einer anderen Schule, da finde ich muss es nicht unbedingt sein... Aber mit den Mädels die in der Schule nebeneinander sitzen, zusammen mit den Bus heimfahren, was soll's sind hier gerne willkommen. Natürlich keine 5 Kinder aber das auch ohne Corana nicht Eine Freundin ne sicher nicht.

von dana2228 am 17.11.2020, 07:54



Antwort auf Beitrag von misses-cat

Hier auch. Ich sehe aber - wenn ich denn mal draußen oder zum Einkaufen unterwegs bin, ich bin ja seit Anfang März im Homeoffice und inzwischen auch nicht mehr im Chor - etliche Gruppen von Eltern, jungen Erwachsenen, Jugendlichen, Kindern. Innerhalb meines Wohnviertels nicht, aber unterwegs. Ähnliches berichtet unser Sohn auch von seinen Freunden. Und da komme ich mir doch etwas verhohnepiepelt vor, zumal ich zu einer der Berufsgruppen gehöre, die davon abhängig sind, dass die "Freizeitindustrie" bald wieder losgeht. Sonst habe ich nämlich bald keine Auftraggeber mehr. Ich wüsste nämlich nicht, wie ich meinen persönlichen Beitrag noch weiter steigern könnte, ich habe meine beste Freundin zum letzten Mal im Juli real gesehen. Und mein Sohn sieht seine Freunde nur noch in der Schule.

Mitglied inaktiv - 17.11.2020, 08:13



Antwort auf Beitrag von dana2228

von mandala67 am 17.11.2020, 08:25



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Leider verstehen das die wenigsten, aber ich bin vollkommen deiner Meinung. Übrigens hängt das "Seelenheil" meiner beiden Kinder gerade ganz gewaltig schief, da das Risiko -Kind (17) zur Oma ausquartiert ist und das aufgrund seiner geistigen Behinderung nur teilweise versteht - und für mich die härteste Entscheidung jemals war. Hingegen das andere Kind (9, hochbegabt) hat sich vor dieser Entscheidung geweigert weiterhin zur Schule zu gehen, da ihm die Gefahr durch die kreative Auslegung der Hygienevorschriften und keinerlei Abstand ohne Maske im Klassenzimmer bewusst sind. Dass es diese Konstellation in Familien gibt und nicht nur "Oma und Opa" die gefährdeten sind, fehlt leider in der Vorstellung der meisten Menschen. Viele Grüße

von minnie_74 am 17.11.2020, 07:09



Antwort auf Beitrag von minnie_74

*Dass es diese Konstellation in Familien gibt und nicht nur "Oma und Opa" die gefährdeten sind, fehlt leider in der Vorstellung der meisten Menschen.* Doch! Mein 8 jähriger gehört auch zur Risikogruppe. Aber ich kann ihn nicht wegschmeißen oder abschieben!! Meine Meinung. Der erste Lookdown hat bei meinen Autisten eine so große Krise gehabt mit Selbstmordgedanken eca... stand kurz ihn einzuweisen in die Pychaterin weil ich Angst hatte. Das komplette wegbrechen jeder Struktur, er hat geglaubt er hat Gift im Blut und wenn er Oma sieht ist er schuld das sie stirbt.... Wer denkt daran???

von dana2228 am 17.11.2020, 07:41



Antwort auf Beitrag von minnie_74

Hier ist mein Mann Risikogruppe, er ist gerade 40 er isoliert sich trotzdem nicht von seinen Kindern oder mir

von misses-cat am 17.11.2020, 07:43



Antwort auf Beitrag von dana2228

Es mag immer Einzelfälle geben, bei denen weitere Kontakte notwendig sind, so wie vielleicht bei deinem autistischen Kind. Die Mehrzahl der Kinder sind aber soweit seelisch stabil, dass man ihnen erklären kann, warum Einschränkungen im Moment notwendig sind, und sie sich damit arrangieren können. Und in diesen Fällen kann und sollte man durchaus die Kontakte einschränken. Meine Erfahrung ist, dass gerade kleinere Kinder durchaus mit der Situation umgehen können und auch ihren Beitrag zur Eindämmung der Situation leisten wollen. Das Problem sind uneinsichtige Eltern, die ihren Kindern irgendwelche Horrorgeschichten erzählen bzw. keinen Bock haben, ihre Kinder selbst zu beschäftigen. Da ist es einfacher, ein paar Spielkinder einzuladen und man kann in Ruhe im Babyforum daddeln oder Netflix gucken. Silvia

von Silvia3 am 17.11.2020, 09:22



Antwort auf Beitrag von dana2228

Ich glaube auch wie minnie_74, dass vielen Menschen nicht bewusst ist, wie viele Risikopersonen in "normalen" Haushalten (mit schulpflichtigen Kindern) leben. Wie man dann mit der jeweils doch wieder sehr individuellen Situation umgeht, hängt von der persönlichen Abwägung aller Aspekte ab. Risikoperson ist ja auch nicht gleich Risikoperson. Da ist die Spanne schon relativ groß. Je nach Gesamtkonstellation und Einschätzung der Lage bzw. Einschätzung der Entwicklung der Lage in den nächsten Wochen und Monaten kommt man dann zu unterschiedlichen Ergebnissen: Dein einen finden eine für sie verträgliche Form der Isolierung, andere nicht .... Auch Kinder mit Autismus haben die Situation sehr unterschiedlich verkraftet und verarbeitet. Eine befreundete Mutter eines Kindes mit Autismus sagte mir im Sommer, dass die letzten Monate die besten für ihre Familie seit Jahren waren, weil endlich der Druck wegfiel, in der Gesellschaft funktionieren zu müssen. Deshalb finde ich grundsätzlich, dass man die jeweiligen Entscheidungen von außen gar nicht bewerten kann und darf, weil man ja die Details nicht kennt und weil die Gesamtkonstellationen sehr unterschiedlich sind. Oft werden ja auch bei einer Entscheidung zu einer gewissen Isolierung z.B. eines Elternteils vom Rest der Familie egoistische Motive unterstellt. Es kann ja aber auch durchaus altruistisch begründet sein, wenn man z.B. um sein hohes Risiko weiß und seine Kinder nicht als Halbwaisen zurücklassen will.

von fritzi3 am 17.11.2020, 16:01



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Kita Kinder spielen in der Kita ohne Abstand und Maske zusammen, in der Grundschule Maske nur wenn man vom Platz aufsteht, ab mittags in der Ogs auch spielen ohne Maske, Indiz ist über 100. Maske und abstand gehen hier erst ab ab der weiterführenden Schule praktiziert und dann soll ich meinen Kindern erklären ihr müsst euch für Monate auf ein Kind festlegen? Also sorry da finde ich keinen Sinn, ab weiterführende Schule von mir aus das sind Freundschaften auch schon gefestigt aber mit 4?

von misses-cat am 17.11.2020, 07:39



Antwort auf Beitrag von misses-cat

In BW muss auch an der Grundschule keine Maske getragen werden und dadurch erschließt sich mir der Sinn dieser Aufforderung auch nicht. Außerhalb der Klassengruppe keine weiteren Kontakte ok, aber nicht innerhalb. Solange die Schulen offen sind werde ich auch das nicht begrenzen, da hier kein höheres Risiko vorhanden ist. Was mich selbst betrifft, so treffe ich nach wie vor mehrere Leute, aber eben allermeistens draußen. Auch das halte ich für vertretbar.

von Shanalou am 17.11.2020, 07:47



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

und das werde und will ich ihnen nicht verbieten. Selbst wenn es ein Befehl wäre.

von Caot am 17.11.2020, 07:44



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Dieser letzte Satz... Warum verstehst Du nicht, dass man schützende FFP2 Masken an Risikopersonen verteilt? Was spricht dagegen?

Mitglied inaktiv - 17.11.2020, 07:53



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Warum "erst" jetzt! ;-)

Mitglied inaktiv - 17.11.2020, 08:12



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Ach so... Entschuldigung. Bri so viel Schwurbelei da unten hab ich kurz überlegt, welches YT Verschwörungsdings wohl gegen FFP2 für Risikopersonen spricht. Ausser die schlechte Verträglichkeit bei Leuten mit Atemproblemen. Sie könnten eine Genehmigung für Risikopersonen herazageben, Masken mit Filter zu benutzen. Das würde Sinn machen.

Mitglied inaktiv - 17.11.2020, 08:23



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Ach so... Entschuldigung. Bri so viel Schwurbelei da unten hab ich kurz überlegt, welches YT Verschwörungsdings wohl gegen FFP2 für Risikopersonen spricht. Ausser die schlechte Verträglichkeit bei Leuten mit Atemproblemen. Sie könnten eine Genehmigung für Risikopersonen herazageben, Masken mit Filter zu benutzen. Das würde Sinn machen.

Mitglied inaktiv - 17.11.2020, 08:23



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Kontaktbeschränkungen sind gerade sehr wichtig, ja. Dass man sich da seitens der Politik so auf Kinder und Jugendliche stürzt, stößt mir sehr sauer auf! Einerseits hat man Jahre lang Digitalisierung und Sanierung an Schulen verpennt und vernachlässigt, so dass man jetzt, wo man es bräuchte, eben nicht auf digitalen Unterricht für Kinder über 12 setzen kann, sondern die und die Lehrer einem erhöhten Infektionsrisiko aussetzen muss. Andererseits verlangt man dann gerade von denen, dass sie sich noch weiter einschränken. Kein Sport mehr, nur noch 1 Freund treffen. Wir werden das in nächster Zeit machen, weil es bei uns sinnvoll (ich hab weder Lust auf Quarantäne noch auf krank sein) und machbar ist. Das ist es aber nicht für jeden. Zudem sollte man -meiner Meinung nach- seitens der Politik unbedingt die Felder in Angriff nehmen, wo noch Verbesserungen nötig / möglich sind. Z.B. rasche Ausgabe der FFP2 Masken an Senioren, verbindliches Homeoffice in einschlägigen Bereichen (mehreren Kollegen von mir wird Homeoffice ganz verwehrt, weil man sie ja dann gegenüber jenen, die im Labor arbeiten, bevorzugen würde), Schließung von Kantinen bzw. nur Essen zum Abholen und noch so Einiges mehr... Ach ja: Ich warte nach diesem Appell schon wieder auf die ersten dummen Sprüche, wenn ich "Asoziale" mit meinen 4 Kindern spazieren gehe, dass "so viele Kinder sich aber gar nicht treffen dürfen".....

von SybilleN am 17.11.2020, 08:23



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Sehr schön , jetzt zieht man den Kindern eben auch noch die" ich bin ein guter Mensch" Weste über . Mach du das ,wenn du magst aber bitte ziehe nicht andere in deine Theorien mit rein.

Mitglied inaktiv - 17.11.2020, 08:23



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Da es ja immer noch Bundesländer, Landkreise und Gemeinden gibt, die auf Maskenpflicht im Unterricht verzichten, fände ich so eine Kontaktbeschränkung als Pflicht lächerlich. Mit sowas bastelt man sich unnötigerweise noch mehr Maßnahmengegner. Sogar hier bei uns, wo für alle Schüler Maskenpflicht im Unterricht gilt, wäre es ein Witz. Die Kinder sitzen dicht an dicht im Klassenzimmer. Zum Essen und zum Lüften dürfen sie die Maske abnehmen. Die Viren der 30 Mitschüler sind also kein Problem, solange sie sie in der Schule aufschnappen. Die Viren der paar ausgewählten Freunde (mehr als eine Handvoll, mit denen man sich privat trifft, haben wohl die wenigsten) sind aber ein Drama? Ich würde dann auf jeden Fall der Logik folgend die Klassenkameraden von dieser Beschränkung ausnehmen. Diese Kontakte haben sie ja eh gezwungenermaßen. Beim Lüften verteilen sich die Aerosole schön durch's Klassenzimmer. Oder was war nochmal die Begründung dafür, dass sich die Kinder auch draußen nicht mit mehreren Leuten treffen dürfen? Wenn das Lüften im engen Klassenzimmer ohne Maske kein Problem darstellt? Ich finde, es wird immer lächerlicher. Der harte Weg hier in Bayern hat mir besser gefallen. Aktuell ist einiges nicht mehr nachvollziehbar, und damit machen sie mehr kaputt als es jemals bringen könnte. So eine Kontaktbeschränkung wäre doch eh nicht nachprüfbar. Soll man amtliche Ausweise für jeden Menschen ausstellen, auf dem die eine feste Kontaktperson oder der eine feste Haushalt eingetragen wird? Was für ein Käse. Ein Appell ist nett, aber der wird vermutlich genau so viel bringen wie der mit der Maske, bevor es zur Pflicht wurde. Oder der, dass man überregionale Ausflüge unterlassen soll. Mein böser Mann war am Sonntag in den Bergen (in unserem Landkreis). Menschenmassen, und auf jedem Parkplatz Wohnmobile. Mit Appellen läuft in unserem Land nix. Mit nicht nachvollziehbaren Regeln aber auch nicht. Meine Kinder haben zur Zeit jeder zwei feste private Kontakte, aber eher zufällig. Der Kleine hat einen besten Freund, der auch in seiner Klasse ist, und den Nachbarsbub, der täglich hier rumhängt. Die Große hat ihre beste Freundin auch in der Klasse, und zusätzlich ihren Freund aus der Parallelklasse. Keinen dieser Kontakte würde ich ihnen verbieten. Egal ob Appell oder Pflicht. Und ich würde mich auch nicht auf einen Haushalt beschränken. Das hieße, meine Eltern hätten als Kontakthaushalt die Familie meines Bruders, weil sie seine Tochter betreuen und neben ihnen wohnen. Und wir sollten sie nicht mehr besuchen dürfen? Schwachsinn. Davon abgesehen, dass ich dort meinen Zweitwohnsitz habe und arbeitsbedingt zwei bis drei Mal pro Woche dort schlafe. Das war im Frühjahr schon ätzend und wird definitiv nicht mehr eingehalten.

von Häsle am 17.11.2020, 08:28



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Nun an den Antworten sieht man ganz gut, dass die Appelle wohl nicht viel bringen werden... wenn dann demnächst weitere feste Verbote kommen, ist das Geschrei wieder gross... Ich glaube eine Entscheidung bezüglich der Schulen wurde auf den 25.11. verschoben, bis dahin sollten die Zahlen besser aussehen. Aber ich sehe das wie Ellert, die Kinder gehen regulär in Kita und Schule, wenn man sich danach auf 1 Spielpartner / Spielbesuch festlegt, kann ich jetzt auch nicht erkennen, wo das Seelenheil der Kinder bedroht ist.

von Jana287 am 17.11.2020, 08:31



Antwort auf Beitrag von Jana287

Dann schicke ich dir unseren Nachbarsbub gerne vorbei. Der ist ein bissl auffällig und hat deshalb garantiert niemanden, der ihn als "einzigen Freund" auswählen wird. Mein Sohn auch nicht. Da wären viele Kinder alleine. Vermutlich gerade diejenigen, die von Kontakten zu anderen, weniger auffälligen, Kindern und Familien profitieren. Und wie gesagt, solange die Kinder im engen Klassenzimmer ohne Maske sitzen dürfen, sollten sie sich zumindest mit allen Klassenkameraden treffen dürfen. Das würde das Risiko nicht erheblich erhöhen. Kontaktbeschränkung und voll besetzte Schulen mit Maskenpausen/-Verzicht passen schon jetzt nicht zusammen. Bei Verschärfung noch viel weniger.

von Häsle am 17.11.2020, 08:50



Antwort auf Beitrag von Jana287

zB bei uns sind es 3 Jungs, die eine enge Freundes-Gruppe bilden. Unser Kind A, Kind B, Kind C. Tja, und nun würde einer dann halt ausgeschlossen werden müssen. Wenn Kind A sich mit B trifft, ist C raus. Denn B darf sich ja nicht am nächsten Tag mit C treffen - 1 fester Spielpartner. Ja, das ist - wenn es denn über Wochen so geht - gar nicht fair oder dem Seelenheil zuträglich, dass Kinder sich dann entscheiden müssen, wen sie "lieber" haben. Und so richtig schlimm ist das sicher für C, der jetzt weiß "ok, Freunde ... naja ... ich bin halt dann wohl die 2. Wahl". Ja, ich finde, den Kindern wird Stück für Stück immer mehr abverlangt. Jede Kleinigkeit fürs ich ist nicht so dramatisch - aber es läppert sich. Wir hatten gestern Elternsprechtag - und der einhellige Tenor der Lehrer/Erzieher: ja, die Kids machen das alles sehr gut - aber man spürt den Druck immer deutlicher. Die Kinder sind gestresst in der Schule durch Zeitdruck, weniger Pausen wegen 10 x Händewäschen, zeitversetzten Pausen etc. Immer öfter bekommen sich Kinder richtig in die Haare. Und die Schule ist eine ganz normale bzw. es ganz sicher keine Problemschule oder hat "Problemkinder". Es ist ja jetzt schon so, dass viele Eltern eben nicht 2 oder 3 Spielkontakte zulassen. Dadurch haben sich schon Freundschaften auf nur noch Klassenkamerad reduziert. Sowas wie "sag mal, wer dir der liebste Freund ist - nur der darf kommen"? Das ist viel verlangt. was meinst du denn wie sich Kinder fühlen, die sich eh nicht leicht tun, Freundschaften zu schließen und dann alleine da stehen? Sch... fühlen die sich. Ja, das kann das Seelenheil durchaus beschädigen.

von cube am 17.11.2020, 08:55



Antwort auf Beitrag von Jana287

egoistisch kann man es eigentlich nur finden, solange man selber nicht Opfer ist. Ein "stellt euch doch nicht so an" ist ja ganz leicht angesprochen, solange man eben nicht selber oder gar das eigene Kind, Opfer der Auswahl geworden ist. Ich werde definitiv nicht der Henker sein.

von Caot am 17.11.2020, 09:39



Antwort auf Beitrag von cube

Es geht darum, JETZT einen Knick in die Statistik zu bekommen. Und ich bleibe dabei, es würde niemand seelischen Schaden nehmen, wenn man mal 2 oder 3 Wochen ganz auf Spielbesuch verzichten muss. Denn Kontakte haben die Kinder in Kita / Schule.

von Jana287 am 17.11.2020, 10:48



Antwort auf Beitrag von Häsle

Wie unten bei Cube schon geschrieben. Es ist ohne Frage oll, wenn man mal 2 oder 3 Wochen keinen Spielbesuch hat. Aber die Kinder sind NICHT allein. Sie haben Kontakte in Kita und Schule, und zu Hause haben sie ihre Familie. Jetzt ist gleich Advent, ist es wirklich so grausam, wenn man da Zeit mit der Familie verbringen muss, mangels Alternativen?

von Jana287 am 17.11.2020, 10:51



Antwort auf Beitrag von Jana287

Für ein Einzelkind mit einer kaputten Familie schon. Das sitzt vormittags (mit Maske) in der Schule, wo nicht gespielt oder großartig privat geredet werden kann. Und danach hockt es entweder ganz alleine daheim oder mit Eltern, die keinen Bock auf das Kind haben. Wir waren im März vier Wochen in Quarantäne und auch danach dank der bayerischen Regeln noch ziemlich isoliert. Wir haben erst danach gemerkt, was vor allem unserem Kleinen und seinen Großeltern gefehlt hat, und das werden wir nicht noch mal mitmachen, solange die Großeltern auch den Kontakt wünschen. Und zwar beide Großelternpaare. Diese Beschränkung würde definitiv nicht nur zwei bis drei Wochen dauern. Das wäre viel zu kurz, und es würde sowieso so gut wie nichts bringen, solange alle weiter normal zur Schule, Arbeit und Einkaufen gehen.

von Häsle am 17.11.2020, 11:39



Antwort auf Beitrag von Häsle

Wenn ich mich zwischen Kontakten in der Schule und Kontakt zu den Großeltern und besten Freunden entscheiden müsste, würde ich mich gegen die Schule entscheiden. Damit wäre der größte Teil der Kontakte verhindert. Die paar privaten Kontakte fielen dann nicht ins Gewicht.

von Häsle am 17.11.2020, 11:42



Antwort auf Beitrag von Häsle

Dh. Du würdest Dich / Euch erst bei einem harten Lockdown einschränken? Also so mit Ausgangsverbot wie in Spanien, Italien im Frühjahr? Muss denn die Situation erst so schlimm werden? Dir ist klar, wenn viele so denken wie Du, dann bringen die aktuellen Appelle nichts, und dann werden die Zahlen nicht besser und wir stehen wirklich demnächst mit einem harten Lockdown da?

von Jana287 am 17.11.2020, 12:02



Antwort auf Beitrag von Jana287

Wir schränken uns freiwillig schon ein. Aber nicht auf einen festen Haushalt. Wir sehen meine Schwiegereltern, die nebenan wohnen. Und wir sehen ab und zu meine Eltern, und wenn die Familie meines Bruders, die dort nebenan wohnt, auch vorbeischaut, dann sehen wir auch die. Meine 14-jährige Tochter trifft sich derzeit täglich ca. eine Stunde draußen mit ihrem Freund (mehr geht nicht wegen der Busanbindung). Ihre beste Freundin sieht sie in der Schule und daheim. Gestern hat sie auch draußen mit einer Freund getroffen wegen Mathe-Nachhilfe. Mein sechsjähriger Sohn sieht seinen besten Freund in der Schule und daheim. Außerdem spielt er draußen mit dem Nachbarsbub. Mein Mann sportelt draußen in der Pampa mit einem Kollegen. Ich habe sonst tatsächlich gerade gar keine anderen privaten Kontakte, außer einer Freundin, die ich alle paar Monate mal sehe. Die Kinder tragen auch im Unterricht Maske (OP oder Textil), mein Mann und ich in der Arbeit auch (größtenteils FFP2). Ich denke, wenn jede Familie so wenige private Kontakte hätte wie wir, hätten wir keine großartigen Coronaprobleme.

von Häsle am 17.11.2020, 15:23



Antwort auf Beitrag von Jana287

Zwei bis drei Wochen werden nicht reichen, solange die Schulen und Kitas und sämtliche Geschäfte und Einkaufszentren geöffnet bleiben. Ich hätte kein Problem mit zwei bis drei Wochen. Vermutlich würden wir uns für die kurze Zeit auch daran halten. Aber wir werden definitiv keine Garantie bekommen, dass es nur so kurz wäre. Deshalb werden wir unser wahnsinnig ausschweifendes Privatleben erstmal nicht weiter einschränken.

von Häsle am 17.11.2020, 15:35



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Mit meinen Kindern wird das halbwegs gehen. Jedenfalls im privaten Bereich. Für ein Einzelkind in Halbtagsschule ist das aber schwer. Warum wieder die Kinder im Ziel? Klar, DIE wählen bei der nächsten Wahl noch nicht mit!

von InmeinemkleinenApfel am 17.11.2020, 08:32



Antwort auf Beitrag von InmeinemkleinenApfel

Hallo, ich hab mich damit noch nicht befasst, meinen Kindern wird es nicht auffallen, sie spielen eh am liebsten zusammen und brauchen keine anderen Kinder, zumindest vermissen sie es derzeit nicht. Also: die Regel betrifft uns nicht. ABER: das gilt schon auch für Erwachsene ? Dass man nur noch eine Freundin/Bekannte etc. regelmäßig treffen kann ? Sonst wäre es ja irgendwie überhaupt nicht nachvollziehbar.. Lg, Lore

von Loretta1 am 17.11.2020, 08:50



Antwort auf Beitrag von Loretta1

Das wäre wohl nur fair. Ansonsten hätte ich den Eindruck, mit den Kindern kann man es ja machen - die sollen sich mal nicht so anstellen. Für Geschwister mag das eben auch nicht so schlimm sein - unser Kind hat aber zB leider keine Geschwister. Und wenn er Pech hat, ist er dann ohne Spielkamerad und wir müssen ja auch noch arbeiten.

von cube am 17.11.2020, 09:10



Antwort auf Beitrag von Loretta1

Es heißt: "private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten auf einen festen weiteren Hausstand zu beschränken. Das schließt auch Kinder und Jugendliche in den Familien mit ein" Ist also noch schärfer.

von SybilleN am 17.11.2020, 09:21



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Ich denke, der Appell richtet sich eher an Jugendliche und ältere Kinder. Kitakinder stecken sich kaum an, und diejenigen, die in der Kita zusammen sind, die können auch am Nachmittag miteinander spielen. In der Klasse meiner Tochter haben sich null Kinder beim positiven Kind angesteckt (Mittelstufe), Maskenpflicht im Unterricht gave es da noch nicht, aber es wurde gelüftet. Im Unterricht ist das Infektionsgeschehen irrelevant. Die Maskenpflicht dient dazu, nicht mehr ganze Klassen und Lehrer (die dann in anderen Klassen fehlen) in Quarantäne schicken zu müssen. Im privaten Bereich hängen die Teenies dann doch mehr und länger zusammen, da ist auch das Risiko höher Keiner will doch, dass wieder Schulen geschlossen werden. Dann kann ich doch einfach für einen kurzen Zeitraum die privaten Kontakte minimieren und sich vielleicht auf die konzentrieren, mit denen man über die Schule ohnehin Kontakt hat. Gerade bei den Leuten, deren Kinder so unter dem Lockdown im Frühling gelitten oder ein Risiko haben, verstehe ich den Unwillen nicht.

von Astrid18 am 17.11.2020, 09:04



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Ich habe nicht alle Antworten durch gelesen, das vorweg. Also ich finde schon das Kontaktbeschränkungen sehr wichtig sind. Hier unsere Schule, hat z.B ein wirklich akzeptables, gutes Hygienekonzept, das funktioniert auch, allerdings bringt das Beste Konzept nichts, wenn sich die Kids nachmittags in Horten treffen , ohne Maske ( dadurch haben wir jetzt 30 Kinder in Quarantäne). Allerdings sitzen gerade eben auch dieser Kinder zu Massen in Bussen, Bahnen und Zügen. Klar ist dort Maskenpflicht, aber ich glaube nicht , das 1. alle diese Maske auch dort durchgehend anhaben und 2. das das so ein 100 % Schutz bei so vielen Menschen bietet. Mein Kind ist erst 11, er wohnt nicht im Schulbezirk und trifft sich mit Freunden eh nur 1 mal im Monat, aber ihm langen auch die Kontakte in der Schule , für ihn kein Problem. Wir haben auch nur 1 Kind, da ist es eh überschaubar, aber was und vor allem wie soll das bei größeren Familien funktionieren? Wenn Kinder vielleicht sogar verschiedene Schulen besuchen und Kindergarten usw.. das stelle ich mir nicht einfach vor. Nicht zu vergessen die Teenager? Soll ein Elternteil immer aber auch immer hinten dran herlaufen das die nach der Schule ja keinen Kontakt haben mit mehr als einen Freund? Ich glaube das weiß doch jeder, daß das nicht funktioniert. Ich fände bei älteren Kids, ein Wechselmodell wirklich gut, das würde alles etwas entzerren. Ich hoffe nur nicht das in einer Woche die Schulen komplett schließen müssen, das finde ich viel tragischer als den Kindern versuchen zu erklären , das man zur Zeit die Kontakte eben reduzieren muss. Die wiederum müssen die Erwachsenen dann aber auch tun. Hier bei uns, fällt mir ( das ist nur meine Meinung!)auf das die Kinder sich wirklich versuchen daran zu halten, die Erwachsenen allerdings nicht oder nur wenig!

von Marielue am 17.11.2020, 09:10



Antwort auf Beitrag von Marielue

Zwischen Kontakte reduzieren und "such dir mal bitte einen Freund aus, den du am liebsten hast" ist aber ein Unterschied. Und das wird ja nicht nur bis Weihnachten gelten. Es ist die Rede von Konzepten, die auch im Januar und länger gelten können. Aber nun gut, wir werden sehen. Nächsten Mittwoch ist ja erst der nächste Termin zur Minister-Kanzleramts-Runde.

von cube am 17.11.2020, 09:13



Antwort auf Beitrag von cube

Seien wir mal ehrlich: die Situation wird so in etwa bis Ostern anhalten, weil Coronaviren bei nass-kaltem Winterwetter Saison haben. Da hat im Frühjahr neben dem Lockdown auch das Wetter gewirkt. Jetzt müssen wir stärker maßregeln wegen der klimatischen Bedingungen.

von drosera am 17.11.2020, 10:57



Antwort auf Beitrag von Alexandra12

Wir haben schon freiwillig die Kontakte sehr beschnitten- Treffen im Garten/ draußen und o.k.. - wenn es nicht permanent regnet, so wie heute. Für mich ist eher die Situation an den Schulen gruselig: die Busse sind rappelvoll, es gibt zwar eine Maskenpflicht, an der Schule des Sohnes sind die älteren Jahrgänge gerade abwechselnd in Quarantäne- meine Großen müssen und sollen aber zur Schule und Zuhause sitzt das Risikokind, das seit Wochen nicht im Kindergarten war. Jetzt hat meine Tochter Schnupfen aus der Schzle mitgebracht- sie hat nur zehnmal gehustet- der Kleine hat nun trotz relativ guter Maßnahmen den dicken Rotz... Ich denke aber nicht, dass meine Kinder davon irgendwie Schaden nehmen. Lg

von Winterkind09 am 17.11.2020, 19:11