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RKI unter der Lupe - endlich!

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RKI unter der Lupe - endlich!

sunshine-24

https://www.n-tv.de/politik/Interne-Corona-Protokolle-veroeffentlicht-article24828102.html Nach einem Gerichtsbeschluss musste das RKI nun wohl interne Protokolle veröffentlichen, aus welchen hervorgeht, dass zu Beginn der Coronazeit mehr oder weniger eigenmächtig Krisenmodi erfunden bzw. Alarmstufen ausgegeben wurden - offenbar ohne wissenschaftliche Evidenz. Ebenso wurde vom RKI auf eigene Faust und ohne medizinisch-wissenschaftliche Grundlagen das Tragen von FFP2 Masken als Grundlage für die Pandemiebekämpfung definiert. Auch wenn die Klage vor Gericht von einer verschwörungstheorielastigen Institution ausging (darauf wird hier sicher gleich wieder herumgeritten werden ), so ändert das dennoch nichts an der Tatsache, dass das RKI einigen Dreck am Stecken hat und die Kommunikation mit der Bevölkerung leider miserabel war. Die geschwärzten Stellen in Teilen des veröffentlichten Protokolls werden wohl noch weiter für Zündstoff sorgen.....


Miamo

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Zumal genau die Stellen geschwärzt sind, aus denen hervorgeht, WER damals verantworlich für die Risikobewertung von "mäßig" zu "hoch" war. Denn das war ja die Grundlage sämtlicher Lockdown Maßnahmen und späterer Gerichtsurteile. Gegen die geschwärzten Stellen soll jetzt ebenfalls geklagt werden.


memory

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Ich bin sicherlich kein Impfgegner , obwohl mir beim Umgang mit AZ schon die ersten Zweifel kamen. Aber das man bei so wichtigen , wie die Aufarbeitung der Pandemie, erst langwierig klagen muss , damit eine Behörde das rausrückt und dann Relevantes auch noch geschwärzt wird , damit der Pöbel , um den es schließlich ging, die Einschätzungen, Hintergründe und Zusammenhänge ja nicht nachvollziehen kann, ekelt mich direkt an und sagt eigentlich alles. Hätte ich so nicht gedacht. Da kann man auch hundertmal darauf rumhacken, wer da geklagt hat, das ändert daran nichts . Und dient nur zum ablenken.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von memory

Das finde ich interessant, warum gerade bei AZ? Wir haben viel diskutiert, ob es nicht falsch war, die Impfungen wegen eines am Ende des Tages ja doch relativ kleinen Risikos für ITP bzw. Sinusvenenthrombosen komplett zu stoppen und Ältere (die bei Covid ja ein vergleichsweise hohes Risiko hatten zu sterben) nicht weiter zu impfen. Wird sicher den einen oder anderen erwischt haben, aber das misst halt keiner. Mein Mann ist nicht im Gesundheitswesen und hatte keinen Zugang zu Impfungen. AZ war seine einzige Chance, frühzeitig an eine Impfung zu kommen, den Impfstoff wollten viele nach dem Rote Hand Brief nicht mehr. Nicht Impfen hatte ja blöd gesagt auch Risiken. Zur Herausgabe von Protokollen, ich finde das auch schwierig. Die Protokolle von den Stikositzungen macht man glaub seit etwa 15 Jahre öffentlich und da werden banale Dinge von Impfgegnern komplett aus dem Kontext gerissen und aufgeblasen. Aus falsch abgehefteten ICFs stilisieren Leute in Zulassungsstudien Major Findings. Die Presse surft die Welle mit, weil das Klicks generiert.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Banale Dinge werden von Impfgegnern aus dem Kontext gerissen? Ein komplettes Land ohne wissenschaftliche Grundlagen seiner Grundrechte zu berauben (und das genau genommen über mehrere Jahre hinweg), das nennst du banal? Uns aus dem Kontext gerissen ist da nichts, immerhin hat das Gericht entschieden, dass eine Veröffentlichung stattfinden muss. Oder vertraust du dem dt. Rechtssystem nicht? Oder nur dann, wenn eine Entscheidung pro Corona oder pro Impfung ausfällt? Du findest eine "echte Pandemie" toll? Ob es eine war oder nicht, sei jetzt einmal dahingestellt. Aber so eine Aussage zeigt schon auch, dass manche Menschen sich regelrecht darin gesuhlt haben und es offenbar immer noch tun. Und das finde ich das Widerwärtigste überhaupt.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Ich bin Molekularbiologin, mein Fachbereich ist Onkologie und Immunologie. Wir haben als Studenten theoretisch durchsimuliert, wie sich eine Pandemie ausbreitet. Man spielt in den Vorlesungen Theorien durch, woher sie kommen (irgendwer isst Buschfleisch etc.). Ich hab Vorträge gehört von Wissenschaftlern, die nix Anderes machen, als im Busch nach gefährlichen Pathogenen zu suchen. Asche auf mein Haupt, im glaub Januar war das hatte das noch eine morbide Faszination. NiE, NIE im Leben hätte ich gedacht, dass ich wirklich mal eine weltweite Pandemie miterlebe. Aber natürlich holt einen dann die Realität ein, ich hatte ja Kollegen in Italien und China. Glaub Mitte Februar habe ich meine dirketen Kollegen für eine lange Zeit zum letzten Mal gesehen. Wir hatten eine Krisensitzung und sind dann ins Homeoffice. Abgesehen von den Toten und Kranken in meinem Bekanntenkreis, die Angst um.meine Arztfreunde, die auch psychisch extrem zu kämpfen hatten, haben mich die Maßnahmen krank gemacht. Ich habe zwei Kinder, Homeschooling mit Stress ohne Ende auf der Arbeit wegen der Pandemie hat mein Körper nicht ausgehalten. Dass es für die Kontaktbeschränkungen keine wissenschaftlichen Grubdlagen gab, ist vollkommen absurd, das war simple Epidemiologie. Deutschland war ja beileibe nicht das einzige Land, wo die Schotten dicht gingen 2020. Uns fehlten die Instrumente zum Testen und Tracken, Schutzkleidung, wir waren überhauot nicht vorbereitet auf so ein Szenario. Die PCR Tests mussten erstmal entwickelt werden. Bei Stiko Protokollen oder allgemein aus epidemiologischen Bulletins wenn es um Masern, Rota oder X-beliebige andwee impfpräventable Erkrankung geht, wird ständig irgendwas aus dem Kontext gerissen oder auch einfach falsch auf irgendwelchen pseudiwissenschafrlichen "Impfseiten" zitiert. Wenn ein Gericht feststellt, dass Protokolle freigeben werden müssen, entscheidet es doch nicht darüber, was Medien oder Impfschwurbler zitieren und wie.


Miamo

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Selbstverständlich gehört das lückenlos aufgeklärt! Das ganze sinnfreie Gerede vom Erreichen einer „Herdenimmunität“, wenn sich das Land doch nur genügend impft. Die Behauptung, die Impfung schaffe „sterile Immunität“, was immer Unsinn war (verbreitet zum Beispiel von Helge Braun). Da war die Mär der „nebenwirkungsfreien Impfung“ (Lauterbach). Die absurde Argumentation, nur eine Impfpflicht beende die Pandemie (Janosch Dahmen von den Grünen und viele andere). Das Land wurde zutiefst gespalten, Menschen die nur ansatzweise Maßnahmen in Frage stellten oder sich gegen eine Impfpflicht positionierten, dem Impfdruck nicht nachgaben, gegen Schulschließungen und Ausgangssperren waren, wurden diffamiert und ausgeschlossen. Leute verloren ihre Jobs, Freundschaften gingen zu Bruch und selbst Familien überwarfen sich, Menschen, die ihre Oma an Weihnachten sehen wollten, warf man Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung mit Todesfolge vor, Dann dazu dubiose Milliardendeals, Masken, Tests, Impfstoffe. Damals war es eine Verschwörungstheorier zu sagen, dass das Virus aus dem Labor stammt, richtig? Im Februar 2020 hat Prof. Wiesendanger in einer Studie erklärt, dass das Virus zu 99% aus dem Labor in Wuhan stammt. Inzwischen widerspricht ihm kein ernstzunehmender Wissenschaftler mehr. Ich möchte, dass alles, restlos alles auf den Tisch kommt und gerichtlich geklärt wird. Was ist in diesen Biolaboren los, was wird dort erforscht? Wie viele gibt es davon, wer gibt das Geld mit welcher Zielsetzung, wer ist verantwortlich und zahlt für Schäden? Welche Patente gibt es seit wann und wer will Geld damit verdienen? Es kann ja wohl nicht angehen, dass unser Geld aus gesetzlichen Krankenversicherungen durch Impfzwang in den Taschen der Reichen landet. Womöglich demnächst auch durch Anweisung der WHO per Pandemievertrag. Inwiefern sind unsere Politiker darin involviert? Wir alle sollten an einer Aufklärung bis in die Untiefen der Geld- und Machtstrukturen interessiert sein!


Lauch1

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Da wurde doch seitenweise geschwärzt, das können doch unmöglich nur Namen von Beamten sein. Und die Forderung gesundheitspolitsche Entscheidung offenzulegen halte ich für legitim. Auch in der Causa der intransparenten EU weiten Impfstoffbeschaffung verweigerte VdL nach wie vor die Auskunft (gegen die Empfehlung der EU Ombudsstelle und des EuGH). Und da musste die NYT klagen, keine europäische Zeitung wurde tätig.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Das Gericht ja auch. Aber einfach gegen RKI PEI oder andere Wissenschaftler zu bashen, pauschal zu unterstellen sie "hätten Dreck am Stecken", weil einem das, was Wissenschaftler am Institut zusammengestellt haben, nicht passt,.geht für mich gar nicht. Prof von mir ist in der Stiko, das ist in Deutschland ein Ehrenamt. Der wird seit Jahren von Spinnern bedroht, lange vor Covid. Mein Doktorvater hat Morddrohungen bekommen, weil wir Tierversuche gemacht haben. Ich weiß nicht, was genau geschwärzt wurde, aber nochmal, ich möchte meinen Namen nirgends lesen, da muss man um Leib und Leben fürchten.


Lauch1

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Es ist aber doch ein Unterschied zw Beamten/Angestellten und der Gesundheitspolitik. Natürlich muss die ihre Handlungen offenlegen, gerade im Hinblick auf eine weitere Pandemie.


Noraa6102

Antwort auf Beitrag von Miamo

Danke Miamo! Genau meine Gedanken, ich hätte es jedoch nie so treffend zusammenfassen können.


Kathi1977

Antwort auf Beitrag von Miamo

Danke Miamo 100% deiner Meinung


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Ich bin bei Dir, Politik muss transparent sein. Das RKI ist aber doch erstmal ein Forschungsinstitut mit Projektgruppen. Die Stiko ist noch nicht mal angestellt, die beraten ehrenamtlich. In Deutschland entscheiden Politiker, welche Maßnahmen umgesetzt werden. Nicht die Forscher.


Lauch1

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Aber es wäre doch jetzt Zeit zu bewerten, auf Grund welcher Erkenntnisse Länder besser/schlechter durch die Pandemie gekommen sind. Und da haben Österreich/Deutschland nicht besser abgeschnitten als Schweden/die Schweiz. Da ist es doch völlig legitim zu hinterfragen, warum das so war und wieso gesundheitspolitisch so anders entschieden wurde. „ Der Wissenschafter Christoph Lütge ist im Jahr 2021 vom bayrischen Kabinett aus dem Bayrischen Ethikrat abberufen worden. Zuvor hatte er sich kritisch über die Corona-Massnahmen geäussert. Der NZZ sagte das ehemalige Ethikrat-Mitglied: «Die veröffentlichten Protokolle offenbaren Überlegungen der Behörde, von denen vorher behauptet wurde, das wären Verschwörungstheorien. Nun weiss man: Selbst das RKI hatte Zweifel an Impfstoffen, Lockdowns und Maskenpflicht.»“ Und das geheime Ausschnapsen der Konditionen/Impfstofflieferungen zu VdL und dem Pfizer CEO ist zusätzlich dubios.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von Miamo

Bei Alpha wurden durch die Impfung die Infektionsketten noch wirksam unterbrochen. Kein Mensch wusste damals, dass SARS-Cov2 dermaßen schnell mutiert und Delta hat im Grunde genommen Lehrbuchwissen verändert. Lauterbach hat behauptet, die Impfung sei nebenwirkungsfrei? Kann ich mir nicht vorstellen, wenn er das gesagt hätte, wäre es Blödsinn. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung,.das gilt für alle Medikamente. Natürlich spaltet eine Pandemie ein Land. So wie auch ein Krieg das Land spalten würde. In der Pandemie gab es Kriegsgewinnler, beim Testen, Masken etc. Das gehört aufgeklärt, aber ich finde es befremdlich, wie man glauben kann, dass so ein Sturm über die Welt fegt und alles geht hier in Deutschland weiter seinen gemütlichen Weg. Was meinst Du mit "Biolaboren"? Von was denn? Grundlagenforschung aus öffentlichen Mitteln kann man auf den Institutsseiten nachlesen, was sie machen. Sind Tiere beteiligt oder Menschen, muss eine deutsche Ethikkommission die Forschung genehmigen. Klinische interventionelle Studien in Deutschland müssen hier veröffentlicht werden: https://clinicaltrials.gov/ Wir haben für unsere Labore Sicherheitsvorgaben, so wie Handwerk, Elektriker, Atomkraftwerke auch. Oder meinst Du außerhalb Deutschlands? Völlig illusorisch zu glauben,.man könnte russischen oder chinesischen Labors vorschreiben, wie sie arbeiten sollen. Das Geld für die Impfungen kam doch vom.Bund? Die GKVen hatten da meines Wissens nix mit zu tun. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html Der Inhaber der Zulassung eines Medikamentes kann man in der Packubgsbeilage nachlesen oder eben über "Medikamentname" und "Fachinfo" googeln. Für Comirnaty ist das: BioNTech Manufacturing GmbH An der Goldgrube 12 55131 Mainz Deutschland


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Und dafür müssen Wissenschaftler mit Klarnamen in Protokollen auftauchen?


Lauch1

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Nein, noch einmal, die nicht. Aber es sind ja augenscheinlich mehr Passagen geschwärzt.


Neverland

Antwort auf Beitrag von Miamo

Bitte Beweise dafür, das Lauterbach das wirklich so gesagt hat. Meines Wissens nach hieß es immer, die Gefahr ist gering und es wäre mir mit wenigen impfschäden zu rechnen. Sehr wohl mot den üblichen Nebenwirkungen welche viele Impfungen haben, Fieber, Impfarm. Dinge die immer noch keinen impfschaden darstellen.


Ellert

Antwort auf Beitrag von Kathi1977

na Marianna, mit neuem Namen zurück ?


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Mal abgesehen davon, dass sowohl die Gesundheitsämter als auch das RKI komplett kaputt gespart waren vor der Pandemie, das RKI berät meines Wissens. Letztlich entscheidet die Politik, was wie umgesetzt wird, da gab es zwischen den Bundesländern deutliche Unterschiede. Wieso hat das RKI Dreck am Stecken? Wer denn genau? Die Postdocs, die das Reporting zusammen gestellt haben? Direktor? Die Stiko? Auf der Welt gab es ganz unterschiedliche Modelle von Kontaktbeschränkungen. In England z.B. galt anders als in Deutschland zentral für alle das Gleiche. Was meint genau wissenschaftliche Evidenz? Pandemien hatten wir in Deutschland noch nicht so viele #ironieoff Und unterhalten wir uns 2024 echt immer noch drüber, ob FFP2 vor Erkrankungen, die über die Luft übertragen, schützen?!? Ich kenne das Protokoll nicht, schwärzen an sich ist in der klinischen Forschung Gang und Gebe. Ich würde mich bedanken, wenn mein Name in einem öffentlich zugänglichen Dokument auftauschen würde. Nachher ist mit dem Wirkstoff irgendwas und irgendwelche Bekloppten tauchen vor meiner Tür auf.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Liebe emilie, wer genau beim RKI Dreck am Steckdn hat, fragst du? Genau diese Stellen sind ja geschwärzt, falls du es immer noch nicht verstanden hast Gerade heute gelesen: die ersten Ungeimpften, die wegen ihres fehlenden Impfstatus Verdienstausfälle hatten, bekamen vor Gericht Recht und bekommen nun ihre Gehälter nachträglich ausbezahlt. So langsam wird es auch im Deutschland.... es trauen sich nur leider sehr wenige, etwas zu sagen.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Wenn Du als sagen wir mal Bioinformatikerin am RKI angestellt wärst, um anwendungsorientierte Computersimulationen für komplexe Ausbreitungsphänomene zu erstellen und die Politik käme vorbei, weil eine Pandemie ausgebrochen ist und Rat will: Hand aufs Herz, würdest Du wollen, dass Dein Name ungeschwärzt in so einem Protokoll auftaucht? Und die Wissenschaftler, die Modelle erstellen, haben Dreck am Stecken? Wieso? Weil sie ihre Arbeit machen?


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Wenn die Erkenntnisse wissenschaftlich untermauert und somit gerechtfertigt sind, was gibt es dann zu verbergen? Aber immer zu behaupten, alles sei wissenschaftlich erwiesen, damit den Entzug der Grundrechte für über 80 Millionen Bürger zu begründen und jetzt den Schwanz einzuziehen, ist nicht gerade die feine Art und sorgt für noch mehr Misstrauen in der Bevölkerung.


Ludwiga

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Hallo zusammen, ich schalte mich mal kurz dazu. Genau so ist es, emilie.d. Zitat aus der Stellungnahme des RKi zur aktuellen Diskussion um Protokolle vom 25.03.2024: "Verschiedene Medien haben gemutmaßt, dass die Hochstufung der Risikoeinschätzung nicht unabhängig erfolgte. Das ist falsch. Richtig ist vielmehr, dass hinter der Schwärzung in dem Satz „Die Risikobewertung wird veröffentlicht, sobald (Name geschwärzt) ein Signal dafür gibt“ ein RKI-Mitarbeiter steht. Schwärzungen von Namen bei Herausgabe interner Protokolle an die Öffentlichkeit sind üblich und dienen dem Schutz der Mitarbeitenden." Die gesamte Stellunnahme ist nachzulesen unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/C/COVID-19-Pandemie/Stellungnahme_Protokolle.html Gruß, L.


Dots

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

So, wie die Tendenz zur Selbstjustiz in einer der freisten Demokratien der Welt seit dem grassierenden Corona-Schwurbel-Schwachsinn um sich gegriffen hat, muss man natürlich jeden schützen, der keine Entscheidungen zu verantworten hat. Und selbst Entscheidungsträger, denen unterstellt wird, sie hätten quasi aus kriminellen, eigennützigen Motiven heraus demokratische Freiheitsrechte unterdrückt und die Bevölkerung gegängelt, sollte man vor einem fanatisierten Mob schützen, der meint, seine eigenen, teilweise völlig abwegigen Sichtweisen müssten mit Gewalt durchgesetzt werden. Politik braucht natürlich Transparenz, und natürlich muss sie gut begründen können, weshalb was wie beschlossen wurde. Aber die Erwartungen, die hier einige schon wieder an diesen Prozess knüpfen, die können doch nur enttäuscht werden. Da wird niemals das herausgekommen, was hier einige glauben - dass das alles ein abgekartetes Spiel war, dass da ein einziges Intrigennetz aus Politik, Wissenschaft und Großkapital sich gegen die Weltbevölkerung verschworen haben soll, dass der Bürger zu medizinischen Maßnahmen gezwungen wurde, um ihm zu schaden, ihn gleichzuschalten, was weiß ich, was da alles noch an Mutmaßungen kursiert, ich beschäftige mich Gott sei Dank nicht mehr näher mit diesen abstrusen Gedankenwelten. Vielleicht sollten die Menschen, die so etwas glauben, tatsächlich in Länder auswandern, in denen solche Zustände in der Politik herrschen, damit sie mal wieder zur Besinnung kommen. Wie kann man sich nur in einen so völlig realitätsfernen Schwachsinn versteigen? Ich werde es nie verstehen.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Wieso verbergen? Nochmal, wenn Du als Wissenschaftler Modelle gerechnet hast, interessiert die Spinner da draußen Null, dass Du an den politischen Entscheidungen nicht beteilligt warst. Deshalb konkret, wenn Du Bioinformatikerin am RKI gewesen wärst, hättest Du als das Gericht angeordet hat, die Protokolle zu veröffentlichen, Deinen Namen schwärzen lassen oder nicht?


memory

Antwort auf Beitrag von Ludwiga

Das müssen aber laaaaaaaange Namen sein. Seitenweise....? Wohl mit Stammbaum


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Wenn alles wissenschaftlich sauber recherchiert ist und das Institut politisch unabhängig arbeitet (und das hat das RKI augenscheinlich nicht getan): JA.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Oder hast Du keine? Wenn Du Glück hast, würde - mal als Beispiel - ein Kind aus der Parallelklasse nur Dein Kind dissen, weil dessen Papa seinen Betrieb verloren hat. Wenn Du Pech hast, lauern Dir und Deinen Kindern die Leute an Deinem Haus auf. Ich hab mich schon von Imofgegnern anschreien lassen müssen für Dinge, mit denen ich nicht ich nicht im entferntesten was zu tun gehabt habe. Die sind nicht richtig im Kopf. Denen kann man nicht erklären, dass man sauber gearbeitet hat als Bioibformatiker oder nur Protokoll geführt hat oder eigentlich va administrative Aufgaben macht. Sieht man an Deinem Post, Du differenzierst Null. Das RKI besteht aus allen möglichen Projektgruppen, die mit Covid überhaupt nix zu tun hatten, die schmeißt Du per Generalverdacht alle in einen Topf. Und vor dem Hintergrund würdest Du als "einfache" Angestelllte riskieren, dass Du oder Deine Kinder angegsngen werden? Das glaube ich Dir nicht.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Es geht um das RKI, so der Artikel. Andere Abteilungen als die, um die es hier geht, werden nicht genannt. Also gibt es da nichts zu differenzieren. Das ist nur wieder Ablenkung vom eigentlichen Thema. Das Gerichr hat entschieden und es ist gut so! Da kannst du dich auf den Kopf stellen.... Du scheinst ein bisschen fern der Realität zu leben.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

https://www.rki.de/DE/Content/Forsch/forsch_node.html Unterteilt in Abteilungen, Projektgruppen etc. Dein Chef sagt Dir, welche Arbeit Du machst, so wie Du Dir als Angestellte doch auch nicht aussuchen kannst, was Du machst. Die Arbeitsgruppe, die sich mit A. baumannii beschäftigt, hat dann genauso "Dreck am Stecken", nur weil die AG beim RKI aufgehängt ist? Das Gericht hat doch nur entschieden, dass die Protokolle veröffentlicht werden. Nicht, dass ein Postdoc oder ein Doktorand sich in potentielle Lebensgefahr begeben muss. Ein Verkäufer ist an der Tanke erschossen worden, weil er einen Kunden aufgefordert hat, Maske aufzusetzen. Und das würdest Du im Falle des Falles riskieren? Für Dich selbst und Deine Kinder? "Zu den Aufgaben gehört der generelle gesetzliche Auftrag, wissenschaftliche Erkenntnisse als Basis für gesundheitspolitische Entscheidungen zu erarbeiten. Vorrangige Aufgaben liegen in der wissenschaftlichen Untersuchung, der epidemiologischen und medizinischen Analyse und Bewertung von Krankheiten mit hoher Gefährlichkeit, hohem Verbreitungsgrad oder hoher öffentlicher oder gesundheitspolitischer Bedeutung. Das RKI berät die zuständigen Bundesministerien, insbesondere das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), und wirkt bei der Entwicklung von Normen und Standards mit. Es informiert und berät die Fachöffentlichkeit sowie zunehmend auch die breitere Öffentlichkeit. Im Hinblick auf das Erkennen gesundheitlicher Gefährdungen und Risiken nimmt das RKI eine zentrale „Antennenfunktion“ im Sinne eines Frühwarnsystems wahr."


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Es gehört alles lückenlos aufgearbeitet.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Und dafür müssen Klarnamen von wissenschafrlichen Mitarbeitern des RKI veröffentlicht werden? Obwohl man weiß, dass man sie damit in Gefahr bringt? Warum? Ob die Fakten gefehlt haben, eindämmende Maßnahmen zu verhängen, kann man doch auch so klären. Spoiler, waren vorhanden, andere Länder haben viel härter Kontakte beschränkt 2020 als wir.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Kann es sein, dass du dein Berufsbild für ein wenig zu wichtig hältst ?


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Nein. Aber ich fühle mich mit wissenschaftllich Angestellten verbunden, so wie Lehrer, Bäcker, Maurer sich miteinander verbunden fühlen und natürlich widerspreche ich einer Forderung wie Deiner, ihre Klarnamen zu veröffentlichen und sie und ihre Familien dem Schwurbelmob hierzulande dem Fraß vorzuwerfen. Zumal Du das daheim vom sicheren Sofa aus ja auch leicht fordern kannst. Bei Dir schmeißen sie dann im Zweifel die Scheiben ja nicht ein oder schmieren Dir Kot in den Briefkasten.


Loretta1

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

So oder so, die Wichtigsten Maßnahmen bei über Aerosole übertragbare Atemwegskrankheiten sind tatsächlich immer noch FFP2-Maske, Lüften und Isolation. Das war eigentlich aber schon immer so und wird auch immer so bleiben. Nicht anders würde ich mich schützen, egal ob jetzt Covid oder Influenza. Lg, Lore


Kathy33

Antwort auf Beitrag von Loretta1

Liebe Loretta, du kannst die Teile gerne tragen und alles tun, damit es dir gut geht, aber aus den Protokollen geht hervor, dass: Informationen zur Maskenpflicht sind ebenso Teil der Protokolle. So stellte der Krisenstab am 30. Oktober 2020 klar: „... es gibt keine Evidenz für die Nutzung von FFP2-Masken außerhalb des Arbeitsschutzes, dies könnte auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.“ In der Öffentlichkeit wurde davon jedoch nichts bekannt. Im Winter 2020 wurde die Maskenpflicht sogar noch verschärft, in mehreren Bundesländern wurde auch die FFP2-Maske zur Pflicht.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von Kathy33

2020 war noch nicht abschließend geklärt, wie sich SARS-Cov2 überträgt. Es gab damals in Deutschland auch keine großen Studien dazu, wenn Normalbevölkerung Masken trägt. Mein Bruder hat vor 2020 schon in Asien gearbeitet und als Chroniker dadür plädiert, dass wir im Winter wie dort mehr Masken tragen sollten. Das war mir vor Covid und auch in den Anfängen suspekt, weil ich als Studentin auch noch beigebracht bekommen habe, dass Laien Masken nicht vernünftig tragen können. 2024 wissen wir, dass das alles "deutscher" Quatsch war und eine FFP2 Maske nicht nur eine Hausärztin, die täglich abstreicht, ziemlich zuverlässig schützt, sondern auch Otto Normalverbaucherin. So, hätte man in der Pandemie also erstmal 1 1/2 Jahre Studien machen sollen, bevor man Maske empfiehlt? Natürlich nicht. Es gibt viel Literatur zu Pandemieausbrüchen und Aktionspläne. Wo ich gearbeitet habe, hatten wir auch einen. Der größte Fehler ist abwarten. Bei Pandemien hat man wegen des exponentiellem Wachstum keine Zeit dafür und letztlich lag man mit der Empfehlung ja auch richtig. Ich kann mich noch genau an diese Zeit am Anfang der Pandemie erinnern, wo ich einerseits fasziniert gedacht habe "Wow, eine echte Pandemie" (hab das im Studium gehabt, immer nur theoretisch) und dann irgendwann "Fuck, eine echte Pandemie."


ak

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Wir haben ja auch in Deutschland überhaupt keine anderen Probleme. Sie wussten es halt nicht besser... und haben uns schützen wollen. Seid zufrieden... wir sind da doch gut durchgekommen. Und auch das Tragen der Maske fand ich nicht schlimm, nur manchmal nervig. Impfungen hin oder her... es ist jetzt passiert. Rückgängig kann man es sowieso nicht mehr machen. Ich bin auch kein Freund der Impfungen gewesen... und habe es trotzdem - nach langem Zögern - gemacht. Aber wenn ich die Toten in Italien und Amerika gesehen habe.. bin ich froh... das unsere Regierung irgendetwas gemacht hat. Ob alles richtig war... ist anzuzweifeln... aber nicht mehr zu ändern. Sollen sie sich lieber mal um unsere Wirtschaft und die Kriege kümmern...DAS sollten sie in den Griff bekommen. Und nicht rückwirkend etwas aufdecken- was sowieso nicht mehr änderbar ist.


Kathy33

Antwort auf Beitrag von ak

Du hast Tote in Amerika und Italien gesehen? Oh man ...


ak

Antwort auf Beitrag von Kathy33

Nicht live ... aber im TV schon. Du wohl nicht ? Eine Million Corona-Tote in den USA -- Reicht dir wohl noch nicht ? Zu wenig ???


Kathi1977

Antwort auf Beitrag von ak

Zitat:Eine Million Corona-Tote in den USA -- Reicht dir wohl noch nicht ? Zu wenig ??? Wie viele Grippetote gibt es pro Jahr in Deutschland? In welcher Relation steht die Zahl zur Bevölkerung und in welchem Zeitraum bemessen ? Da hätte ich doch gerne ein paar Antworten drauf.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von Kathi1977

Tja, manche Menschen haben den Krisenmodus immer noch nicht verlassen.


ak

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Schon längst... aber ihr anscheinend noch nicht. Sonst würdet ihr euch nicht so echauffieren. Was hilft es jetzt noch... alles aufzudröseln? Passiert ist passiert. Das hilft jetzt auch kein Gejammere mehr. Und ab jetzt bin ich raus..... schönen guten Abend.


Kathy33

Antwort auf Beitrag von ak

stimmt, alles ein Frage der Perspektive... mal schauen, wenn alles veröffentlicht und freigeklagt wurde, ob wir es immer noch so abtun möchte.. Schönen Abend dir auch


Neverland

Antwort auf Beitrag von ak

Ich unterschreibe bei dir. Und erweitere, wer die FFP2-Maske korrekt getragen hat, der hat sich auch nicht angesteckt. Was will man also mehr? Sie hat den Zweck bestens erfüllt.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von Neverland

Und die Impfung schützt vor Long Covid


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von ak

Viele Millionen Bürger und vor allem unsere Kinder jahrelang sinnlos ihrer Grundrechte zu berauben findest du nicht genug, um im Nachhinein ein "Aufdröseln" zu rechtfertigen? Und das in einem Rechtsstaat? Wow.


Lauch1

Antwort auf Beitrag von Neverland

Dann wären aber Deutschland & Österreich am Besten durch die Pandemie gekommen. In beiden Ländern gab es FFP2 Pflicht, sonst meines Wissens nach nirgendwo. Hat eben genauso wenig geholfen wie anlasslose (perfekt funktionierende) Massentestungen. Ich halte es für völlig legitim das zu bewerten, ist genug Steuergeld rein geflossen.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Mal abgesehen davon, dass auf R ja bekanntermaßen alle.möglichen Faktoren Einfluss hatten. Wir sind als europäisches Land extrem gut durch die 1. Welle gekommen, da waren Masken noch gar kein Thema. Lag an den anderen Maßnahmen, die ergriffen wurden, Kontaktbeschränkungen etc. Die Schule meines Sohnes hatte z.B. Tische auseinander geschoben und die Kinder sollten Masken tragen, bei vielen waren die einfach aus Stoff. Bei meinem Bruder in NRW hatten sie zwischendurch an der Grundschule gar keine Maskenpflicht mehr, wurde dabn wegen der explodierenden Zahlen zeitweise wieder eingeführt. Das konnte jedes Bundesland selbst entscheiden.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Meine Freundin lebt in Madrid, die hatten einen echten Lockdown. Sie durfte das Haus mit den Kindern nicht verlassen. Nur ihr Mann zum Einkaufen und die Kassenzettel wurden konteolliert,.ob er wirklich groß eingekauft hat. Als die Maßnahmen gelockert wurden, durfte sie mit den Kindern 1 h zu einem festgelegten Zeitpunkt raus. Pro Tag. Solche Maßnahmen hat es in Deutschland nie gegeben. Es wurde wo ich lebe teilweise übers Ziel hinqusgeschossen, aber das wurde gerichtlich kassiert. Grubdqätzlich darf man Grubdrechte einschränken. Wenn es dem Allgemeinwohl dient, darf man auch Menschen enteignen. Ich verstehe, dass es jemandem wie Dir, der glaubt, es habe keine Pandemie und keine Gefahr gegeben, ungerecht und absurd vorkommen muss. Aber objektiv gab es eine Pandemie.


Lauch1

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Und gab es deutsche Regionen mit auffallend weniger Infektionen? In Österreichisch gab es sehr wohl flächendeckend FFP2 Pflicht & exorbitant viele Testungen, da müsste es doch auffallend günstigere Situation als anderswo gegeben haben.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Es gab- wie bei jedem anderen Virus auch - eine Gefahr für vulnerable Gruppen. Nicht mehr und nicht weniger.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

In Deutschland ist aber weil wir aufgrund der exzellenten medizinischen Versorgung unsere Chroniker (Diabetes, Herz) so gut betreuen können (kriegen Statine, Bluthochdruck Medis, Blutverdünner usw) diese Gruppe riesig. Anders als in Staaten, wo die Leute schlecht mediziniscv versorgt werden und viele schon vor ihrem 40. Geburtstag sterben. Das ging doch rauf und runter in der Presse. Wenn Du aufgrund Deiner genetischen Konstitution eben vulnerabel für SARS-Cov2 gewesen wärst, weil bei dir die ACE2 Dichte auf den Lungenzellen meinetwegen besonders hoch gewesen wäre. Oder eines Deiner Kinder hätte wegen Covid Pims bekommen, vermute ich mal, dass Du ungern allein Zuhause erstickt wärst. Man kann aber nur X-Personen gleichzeitg versorgen, sonst bricht das Gesundheitssystem zusammen. Ergo muss man die Ausbreitung kontrollieren.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Also ganz grundsätzlich kommt es ja auch auf Compliance an (werden die Masken wirklich getragen oder kontrolliert das eh keiner) und darauf, was sonst zur Eindämmung getan wird. Und welche Variante zu welcher Jahreszeit grassiert. Der Norden war zumindest 2021 deutlich weniger betroffen, kann mich erinnern, dass Sachsen, Thüeingen und Bayern Patienten dorthin verlegen mussten. Da spielt aber eben auch die geographische Lage mit rein und ganz banal die Bevölkerungsdichte. Und auch das Durchschnittsalter der Bevölkerung.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Corona war nur das Brennglas, welches die Lage in unserem miserablen, zu Tode gesparten Gesundheitssystem einmal mehr ans Licht gebracht hat. Das ging doch rauf und runter in der Presse.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Bayern hatte als erstes BL die FFP2 Maskenpflicht. Bayern musste Patienten in andere BL verlegen.


Lauch1

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Also in Österreich wurde sicher nicht weniger geprüft als anderswo & Schulen/Unis waren länger geschlossen als in der Schweiz. Ich kann der Vorteil der FFP2 Pflicht nicht sehen.


Lauch1

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Ist halt die Frage wann ausgelagert wurde, es war ja relativ bald klar, dass Beatmung erst der letzte Schritt sein durfte (weil extrem hohe Letalität) und dass Sauerstoff über Nase & Kortisongabe eigentlich das Mittel der Wahl wäre.


Dots

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Du kannst aber doch nicht argumentieren, indem du zwei Aussagen willkürlich kausal miteinander verknüpfst, die Gründe, weshalb das geschah, aber weglässt. Abgesehen davon, dass der bayerische Ministerpräsident sein Fähnchen immer genau so herumhängt, wie die Wählergunst weht (und er hat nun mal die größte Wählergruppe unter den Alten, den Traditionswählern), war Bayern in der ersten Welle rein geografisch bedingt (Patient 0, Ischgl, Nähe zu Italien) auch früher und stärker betroffen als andere Regionen in Deutschland und kam vermutlich deshalb auch schneller an seine Kapazitätsgrenzen bei der Behandlung von Schwerstkranken. Daraus lässt sich doch nicht folgern, dass FFP2-Masken nix gebracht hätten.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Ihr hattet flächendeckend FFP2 Pflicht? Wie gesagt, hatten wir in Deutschland nicht. Österreich liegt geographisch epidemiologisch extrem ungünstig, wie die Zahlen bei Euch ohne Pflicht gewesen wären, kann ich Dir nicht sagen. Es braucht früh sg. "Circuit breaker lockdown", um besser durchzukommen. Deutschland konnte das machen, weil wir durch Italien gewarnt waren, wenn ich mich recht erinnere, hatte sich da bei Euch schon der Virus unkontrolliert verbreitet. Das macht es schwerer.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Du kannst einzelne BL nicht so einfach vergleichen, da kommt alles mögliche zusammen, was die Ausbreitung eines Virus beeinflusst. Als Beispiel, Inselstaaten haben bei Pandemien beste Vorrausetzungen für gute Outcomes, weil sie von Wasser umgeben sind. Gilt für Singapore (die sind glaube ich sogar weltweit am allerbesten durchgekommen, hatten nur sowas wie 2000 Tote), nicht aber für UK/England. Was hat Singapore anders gemacht? Richtig harter früher echter Lockdown Jan-Juni 2020, dann graduelle Öffnung mit technischen Lösungen für die Kontaknachverfolgung und Isolierung bzw. Quarantäne ("Safe entry" und "Trace together"). Von sowas träumen euopäische Länder, das gibt es hier nicht. Singapore ist das Land mit der höchsten Impfquote (85% der gesamten Bevölkerung). England hatte in der 1. Welle noch die "tolle" Idee, Ausbreitung nicht zu kontrollieren. Ergebnis ist ja hinlänglich bekannt.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Wir hatten hier auch Patienten aus Bayern und die mussten ja recht stabil sein, damit sie den langen Transport schaffen. Das hat die Klinik, von wo sie kamen entschieden, wen sie abgeben. Aber die mussten abgeben, weil die Region voll war.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Du, ob wirklich zu wenig Geld im System ist, oder schlecht verteilt, kann man drüber streiten. Man muss auch sagen, dass wir im.internationalen Vergleich bei allem was schlecht ist immer noch ganz vorn dabei sind. Ich hab zwei Jahre in England gelebt, die medizinische Versorgung dort ist absolut unterirdisch im Vergleich zu Deutschland. Aber so oder so wäre das Gesundheitssystem ohne eindämmende Maßnahmen zusammemgebrochen. Da sind wir uns dann ja einig.


Lauch1

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Ja genau, Österreich hatte FFP2 Pflicht und bekannterweise frei zugängliche Massentests.


Neverland

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Die Zeit welche hier wirklich FFP2-Pflicht war, war in Hinblick auf den gesamten Zeitraum ein Pups. Maskenpflicht in Schulen sah zB so aus, Kinder am Tisch sitzend - dann Maske runter. In der Pause oder auf dem Heimweg Maske an. Lange Zeit reichte auch eine Stoffmaske oder normale. Im KiGa gar keine Pflicht, nur für die Eltern wenn diese die Kinder gebracht haben. Da die Kleinkinder auch nicht getestet wurden oder erst sehr spät und da nach den Prinzip, die Eltern bestätigen das sie testen, aber keiner kontrolliert, war das auch nichts wert. Ich weiß von extrem vielen, welche ihr Kind nie getestet haben. Obwohl sie bestätigt haben, das sie testen.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Genau, so wie auch bei den heftigen Influenza-Wellen in den Jahren zuvor.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Die Urspungsvarianten haben noch viel häufiger die tiefen Atemwege infiziert, deshalb die vielen Lungenentzündungen und schweren Verläufe. Die Bevölkerung war seronegativ, sprich die Ausbreitung war viel schneller als heute. Man wusste nicht, welche Medikamente wirken (Blutverdünner, Medis, die das Immunsystem hemmen), es gab noch keine wirksamen Virostatika wie Paxclovid oder Impfungen. Die 2013 oder 2018er Influenza-Wellen in Deutschland waren dagegen Pipifax. Mit Influenza leben wir seit Ewigkeiten, das war auch schon 2020 hier endemisch. Es ist auch 2024 nicht komplett vergleichbar, auch wenn Covid mittlerweile endemisch ist, weil Covidwellen ganzjährig stattfinden, während Influenza sich saisonal nur nach dem Jahreswechsel in Deutschland abspielt. SARS-Cov2 nutzt ACE 2, um in die Zellen zu kommen, das wird nicht nur in den Atemwegen, sondern in Darm, Niere und was besonders blöd ist auf Gefäßzellen exprimiert. Bei schweren Verläufen werden häufig Organe wie Herz, Niere in Mitleidenschaft gezogen. Das ist bei Influenza selten, da sind es wirklich eher die Lungenentzündungen.


Kathy33

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

„1) Den Verantwortlichen war von Beginn an bewusst, dass es keine begründbare wissenschaftliche Evidenz für eine generelle Maskenpflicht in der Bevölkerung gibt.  2) Die Einführung der FFP2-Maskenpflicht erfolgte sehenden Auges nicht aus epidemiologisch evidenzbasierten Gründen. Sämtliche Argumente gegen die FFP2-Maske im öffentlichen Raum waren den Verantwortlichen positiv bekannt. Folglich kann die Einführung nur sachwidrige Motive gehabt haben. 3) Den Verantwortlichen war bereits vor der breit einsetzenden Impfkampagne bekannt, dass die Impfung keine sterile Immunität herbeiführen kann. Sie bestanden aus diesem Grund in ihrer eigenen Logik auf eine Maskenpflicht auch bei Geimpften. Die später eingeführte 2G-Regel hatte somit zu keinem Zeitpunkt eine wissenschaftliche Grundlage. 4) Die weitere Erkenntnisse verbergenden Schwärzungen indizieren die Korrektheit der Annahmen 1-3 und legen das Motiv einer weiteren Verdunklung nahe.“ https://www.cicero.de/kultur/rki-protokolle-corona-nichtevidenz-masken


fritzi3

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Es gibt doch die Studie zu Jena, das ganz früh die Maskenpflicht eingeführt hat: https://download.uni-mainz.de/presse/03_wiwi_corona_masken_paper_zusammenfassung.pdf Daraus geht ja schon hervor, dass Masken etwas gebracht haben. Ich könnte mir vorstellen, dass das "Problem" vielfach war, dass die Kinder und in der Schule und sonstwo keine Maskenpflicht hatten und so das Virus in die Familien trugen. Das ist übrigens auch ein Punkt, der aus den RKI-Protokollen hervorgeht: dass es längst nicht so eindeutig war, dass Kinder und Schulen eine solch untergeordnete Rolle bei der Weiterverbreitung spielten, wie man gerne glauben (machen) wollte, weil ja gerade die Schulschließungen politisch so schwer vermittelbar waren. https://twitter.com/ewyler/status/1773039941976461600


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von fritzi3

Lauterbach hat sich erst Ende letzten Jahres für die Schulschließungen entschuldigt bzw. diese mit einem "Ups, wäre ja gar nicht nötig gewesen" abgetan.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von Kathy33

Woher auch, wir hatten noch nicht so viele Pandemien hierzulande. 2024 ist es völlig unstreitig, dass Masken die Ausbreitung von respiratorischen Infekten reduzieren. Mir ist schleierhaft, wie man das immer noch in Frage stellen kann. Würdest Du wenn in zwei Wochen eine weitere Pandemie mit einem potentiell tödlichen respiratorischen Virus ausbrechen würde ohne FFP2 Bus fahren oder einkaufen gehen? Spinnen Praxen und Kliniken, wenn sie im Winter Maskenpflicht verhängen? Mein KiA hat das in seiner Praxis sogar ganzjährig. https://www.who.int/news-room/questions-and-answers/item/coronavirus-disease-covid-19-masks "Wearing a mask reduces the spread of respiratory illnesses within the community by reducing the number of infectious particles that may be inhaled or exhaled. These particles may be spread when an infected individual talks, sings, shouts, coughs, or sneezes (even if not symptomatic)." Die 1. Impfung in Deutschland erfolgte am 26.12.2020 https://de.m.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Impfung_in_Deutschland Die Alpha Variante war in der 1. Jahreshälfte 2021 die vorrherrschende Variante: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Virologische_Basisdaten.html?nn=13490888#doc14716546bodyText18 Bei Alpha wurden durch die Impfungen die Infektionsketten noch effektiv durchbrochen. S. Z.b. dieses paper https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33951357/


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Das hat er so nicht gesagt. Er hat gesagt, sie seien zu lange geschlossen worden und man hätte z.B. Betriebe mehr in die Pflicht nehmen müssen. R bringt man über die Summe von Maßnahmen runter. https://www.tagesschau.de/inland/lauterbach-corona-pandemie-101.html#:~:text=Schlie%C3%9Fung%20von%20Schulen%20und%20Kitas%20Lauterbach%20r%C3%A4umt%20Fehler%20in%20Corona%2DPolitik%20ein&text=Nach%20und%20nach%20enden%20die,seien%20zu%20lange%20geschlossen%20gewesen. In 14 Ländern waren die Schulen 1 Jahr geschlossen. https://www.unicef.org/india/press-releases/covid-19-schools-more-168-million-children-globally-have-been-completely-closed Indien hat das auch gemacht, dafür das restliche Leben relativ normal weiterlaufen lassen. Wir haben am Kiga und an der Schule meiner Kinder sehr früh proaktiv PCR Testen eingeführt, weil die Politik nicht in die Pötte kam. Wir hatten Masken, Lüftungskonzepte, Abstandsregeln, später Luftreiniger. Ich hab 2020 bei mir auf der Arbeit schon in gefilterter Luft gesessen. Die Technik war da, aber die Bereitschaft Geld dafür auszugeben,.in vielen Kommunen und Bundesländern halt nicht.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Ändert alles nichts daran, dass unser Gesundheitssystem kaputtgespart und marode ist. Da sind wir uns ja einig.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Also hat er ja die damaligen Fehler nachträglich zugegeben. Interessant, dass es für den Corona-Schwurbel-Mob offenbar keinen Unterschied macht, wie lange die Schulen geschlossen waren. Es war richtig und fertig. Und auch interessant, dass eine kritische Beleuchtung durch die Presse nun auch plötzlich kritisch gesehen wird. Es ist ein ewiges Herauswinden.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

"Den Verantwortlichen war von Beginn an bewusst, dass es keine begründbare wissenschaftliche Evidenz für eine generelle Maskenpflicht in der Bevölkerung gibt." Eigentlich bist du doch immer RKI-treu. Dann müsste dir doch o.g. Statement auch einleuchten. Aber du wendest dich immer wieder durch lange, mit Fachbegriffen gespickte Antworten heraus. Nur ändert das nichts an den Tatsachen. Lauterbach stimmt jetzt einer Entschwärzung der Passagen wohl doch zu. Na dann müsste es ja nach deiner Auffassung bald mehrere Gewaltverbrechen an den RKI-Mitarbeitern/ Wissenschaftlern geben.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Und für Deutschland würde ich mir eine international hochkarätig besetzte Kommission wünschen, die aufarbeitet und bei uns den Katastrophenschutz modernisiert. Wir haben ewig keine Sequenzierung von Varianten gehabt, da retten uns regelmäßig die USA und UK den Poppes. Wir sind digital total hinterher, immernoch. Mal vorweg, ich finde das ethisch schwierig, aber es gab z.B. die Diskussion, Ü70 nicht mehr in KH einzuweisen, sondern mit Schmerzmitteln palliativ zu versorgen. Wäre eine Maßnahme gewesen, dass man Schulen länger auflassen kann. Es gab Forderungen, bei knappen Impfstoffen die Ü70 wegsterben zu lassen und nicht zu imofen, um unser Gesundheitssystem langfrisrig zu entlasten. Es sind flächendeckend keine Luftfilter eingeführt worden, auch damit hätte man Schulen wahrscheinlich länger auflassen können. Das ist aber etwas völlig Anderes, was AFD, FDP und Linke anstreben. Die wollen es als Wahlkampfthema benutzen, um zu punkten. Wie sollen Politiker oder auch nur deutsche Wissenschaftler allein objektiv aufsrbeiten, was man hätte besser machen können?


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Ich hatte das oben in einem Post schon mal versucht zu erklären, Du kannst in einer Pandemie nicht warten, bis Du alles über Studien abgesichert hast. Man nennt das educated guess. Masken funktionieren im Arbeitsschutz, lässr sich also wahrscheinlich auch auf Bus übertragen. Und man lag damit doch richtig. Masken bringen R runter. Man kann auch Schulen schließen, bremst auch die Ausbreitung. Aber was ist denn bitte besser?!? Hast Du einen link, dass die Namen von Mitarbeitern veröffentlicht werden sollen? Sollte das stimmen, wäre das ungeheuerlich.


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Hab es selbst gefunden, Veröffentlichung der Klarnamen nicht ohne Einverständnis der Mitarbeiter.


fritzi3

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Ich denke, man muss unterscheiden zwischen den Aussagen: "Eine korrekt getragene FFP2-Maske bringt etwas" und "FFP2-Maskenpflicht bringt etwas". Es gibt ja genügend Studien, die zeigen, dass eine FFP2-Maske mit Ohrschlaufen weniger dicht ist (v.a. wenn sie "schlampig" getragen wird) als eine mit Kopfbändern. Und so, wie viele Menschen, die sich dazu genötigt fühlten, dann der Maskenpflicht nachkamen, hatten Masken wohl tatsächlich kaum einen bis keinen Nutzen. Wenn an der Seite oder oben sichtbare Luftspalten bleiben, kann man sich die FFP2-Maske tatsächlich sparen. Aber genau das war ja sehr verbreitet. Auch in vielen Dokumentationen im Fernsehen, sah man medizinisches Personal, dass scheinbar für den Dreh eine Maske aus der Packung genommen und, ohne auch nur den Nasenbügel oder die Kopfbänder anzupassen, aufgesetzt hat.


mandala67

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

... noch genug panikbehaftete menschen, die masken schleppen, jede impfung mitnehmen , sich tests kaufen und der meinung sind, dass das alles super und richtig war aber hej es ist amüsant, dass alles was nun plötzlich kritisch von der presse gesehen wird, plötzlich auch kritisch von den einstig supertreuen schäfchen beäugt wird die zahl der impfschäden wird jedenfalls fein weiter nach unten korrigiert (hat sich aus nicht genannten gründen erledigt: verstorben? oder / und der langsamkeit der gutachter? aber meist wahrscheinlich durch abwiegeln der ärzte!!! ? ) da reicht bei den meisten die ausdauer nicht!!! viele fehler wurden begangen! doch hackt die krähe der anderen ein auge aus?


Ludwiga

Antwort auf Beitrag von mandala67

Ich denke, Du bringst da einiges durcheinander und denkst nicht weiter nach. ".. noch genug panikbehaftete menschen, die masken schleppen, jede impfung mitnehmen , sich tests kaufen und der meinung sind, dass das alles super und richtig war" Stell Dir vor, es gibt mitten in unserer Gesellschaft Menschen, die auf das Tragen einer Maske zum eigenen Schutz oder zum Schutz Angehöriger angewiesen sind. Wenn jemand z.B. an akuter Leukämie erkrankt ist und eine Stammzelltransplantation hinter sich hat, ist sie/er eine sogar gute Weile darauf angewiesen, während die Mitmenschen z.B. sorglos einkaufen gehen können etc. Ebenso ihre engsten Mitmenschen. Selbstverständlich nicht nur im Hinblick auf das SARS-CoV-2 Virus. Ist es nicht anmaßend diese Menschen etwa als "panikbehaftet" zu bezeichnen, wie Du es salopp schreibst? Abgesehen davon, dass ich es super untolerant und affig finde, jemanden dafür zu beurteilen, ob er eine Maske trägt, wenn er/sie sich damit wohl fühlt und schlicht persönliche Gründe dafür hat. Die Gründe haben mich auch nicht zu interessieren. Das ist für mich jedenfalls so, als würde man einen Menschen dafür beurteilen, ob er/sie die Haare nicht in eigenen Sinne färbt, nicht "richtig" angezogen ist, was er/sie gerne frühstückt, etc. Ich habe übrigens im Winter auch eine FFP2 Maske in der Jackentasche dabei uns stell Dir vor, ich setzte sie in manchen Situationen sogar ganz unaufgeregt auf. Ich fühle mich dadurch keineswegs "panikbehaftet" und fühle mich auch nicht verpflichtet, mich dafür rechzufertigen. "Jede Impfung mitnehmen" - was heißt das konkret? Es gibt Impfempfehlungen der STIKO, die aktualisiert werden. Es handelt sich um Empfehlungen. Eine Pflicht sich gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen, um an gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, liegt nicht mehr vor und das ist auch gut so. Ich finde das Thema "Impfflicht" an sich schwierig und würde mir wünschen, man würde sachlicher mit dem Thema "Impfen" umgehen. Aber das ist nur ein Wunschgedanke. "das alles super und richtig war" - puuh, ein breites Thema, über das man lange diskutieren kann. Ich hoffe, dass wir auf eine eventuelle zukünftige Pandemie als Gesellschaft besser vorbereitet sind und hoffe natürlich, dass wir so schnell keine weitere Pandemie durchmachen müssen. Es ist aber ermüdend als Privatperson zu hadern und ich bin froh, dass es im meinem privaten Umfeld keinen oder nur wenig Raum hat. Beruflich komme ich immer wieder durch die kooperierenden Arbeitsgruppen mit dem SARS-CoV-2 Virus in Berührung, auch wenn dieses Virus nicht das Hauptthema ist, sondern dazugekommen ist. Es ist aber spannend. Die aktuelle Aufregung um die RKI Protokolle kann ich nicht nachvollziehen und ich denke, so mancher vespricht sich zu viel Aufregendes von den Entschwärzungen.


mauspm

Antwort auf Beitrag von mandala67

sehe ich ähnlich. hier ging gerade eine ganz böse grippe um aber so lange sie nicht durch einen test den namen corona trug war bei vielen alles bestens, egal wie schrecklich man sich fühlte. so lange man mich aber aus solch einem persl. panikmodus raushält, ist es mir sche...egal.


mandala67

Antwort auf Beitrag von Ludwiga

hat eins nix mit dem anderen zu tun! und ich würde dich durchaus als panikbehaftet sehen, selbst wenn du völlig unaufgeregt eine maske trägst- aber allein deine reaktion zeigt es ja


Zwergenalarm

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Auch wenn es mir beim einen oder anderen heiß diskutierten Covid Thema persönlich ein (ich gebe zu, niedriges) Bedürfnis wäre, wenn es nun aufgerollt würde (speziell auch hier im Forum beim einen oder anderen damals ziemlich hörigen Apostel), halte ich es in der aktuellen (und speziell durch C aufgeheizten und durch div. andere Themen weiterbefeuerten) Stimmung für keine so wahnsinnig gute Idee, das vor den Augen der Öffentlichkeit breitzutreten. Das vertieft die entstandenen Gräben doch nur unnötig weiter. Mir wäre lieber, die würden das unaufgeregt im Hintergrund evaluieren und bis zur nächsten Pandemie eintüten. Man hat es nicht besser gewusst, hat sich durch die Reaktionen in der Bevölkerung teilweise in den Panikmodus versetzen lassen und daraus den einen oder anderen ‚Spatzen mit einer Kanone erledigt‘. So war‘s halt, und bei der nächsten Pandemie ist man hoffentlich schlauer. Was mich aber echt interessieren würde, warum Jahrzehnte normale OP-Masken ausgereicht haben, um diverse Bazillen von ihrer Reise abzuhalten, und bei Covid musste es plötzlich quasi die komplette Volllösung sein. Das denke ich mir bei jeder medizinischen Reportage und ich glaube dahinter stecken mehrere Millionendeals.


ak

Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Doch nochmals meinen Senf dazu beitragen... Es nützt nichts... passiert ist passiert. Da könnt ihr euch drehen und wenden, wie ihr wollt. Das einzige .. wozu das Ganze eventuell noch gut ist ... vielleicht macht man es bei der nächsten Pandemie dann besser...aber sonst haben sie ihr Bestes gegeben.... Nochmals... mit Maske hatte ich ca. 3 Jahre lang überhaupt keine Erkältung. Das kommt doch nicht von ungefähr. Ansonsten habe ich immer eine Sommer- sowie eine Wintergrippe gehabt. Wie das wohl kommt ???? Dafür hat es mich letztes Jahr umso heftiger erwischt. 2,5 Wochen lang krank... und lt. meiner Heilpraktikerin, hält es derzeit immer noch an meinen Knochen fest. Aber ... Corona gibt es ja nicht..... mein Gott, wacht doch endlich auf. Und meine Kollegin hat es schlimm erwischt... die war ein Jahr außer Gefecht. Die Pandemie gab es... und mir sind keine Grundrechte entzogen worden. Niemals.. ich durfte doch fast noch alles machen. Ich sage ja gar nicht, dass alles in Ordnung war.... aber nochmals... sie wussten es nicht besser...und haben uns schützen wollen. Kann man hier nicht auch mal einfach Ruhe geben....ihr Impfgegner habt doch alles gemacht , was ihr wolltet....ohne Rücksicht auf Verluste. Von daher... seid doch mal endlich zufrieden.. Ich kann dieses Gejammere echt nicht mehr hören.....


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von ak

Woher weißt du denn, wer hier Impfgegner ist? Ich z.B. nicht pauschal.


memory

Antwort auf Beitrag von ak

Meine Güte darum geht es mir nicht. Es geht um Aufarbeitung, und ja ICH möchte wissen , wer da was wann entschieden hat und warum. Und da sehe ich auch überhaupt keinen Grund mit zweierlei Maß zumessen, " ala...ist doch Schnee von gestern ". Das können alle die Coronhilfen bezogen haben auch nicht. Da muss man sich bis auf den letzten Cent nackig machen. Da ist nix mit schwärzen der Unterlagen und ein " ach kommt schon.... man wusste es halt nicht besser , jetzt ist auch mal wieder gut "! Nö, du als Bürger musst da schon alle Karten auf den Tisch legen und dich rechtfertigen....also warum nicht gleiches Recht für alle. Es geht mir! persönlich nicht um neue Grabenkämpfe . Aber alles nach dem Motto, war halt so...was soll,s schon, im Nachhinein hintenrunter fallen zu lassen , nee sehe ich nicht ein. Dürfen andere ja auch nicht.


Zwergenalarm

Antwort auf Beitrag von ak

Warum schreibst du das jetzt mir? Ich hätte ja nur gerne gewusst, warum jahrelang bei allem inkl. infektiöser Leichenöffnung normale OP Masken ausreichend waren, bei Covid musste es plötzlich FFP2 sein. Der Rest ist mir ziemlich egal. Und Memory hat recht, die Covid Hilfen sollte man aufarbeiten (sh. Signa Pleite), aber der Rest ist doch wohl wirklich gegessen. Hauptsache bei der nächsten Pandemie ist man gescheiter.


Ludwiga

Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Schau mal z.B. hier: https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/medizinische-masken-op-ffp2-unterschied-100.html Dort ist der Unterschied gut erklärt. Es geht grob gesagt Dichtigkeit, Anzahl der Lagen, Anpassung an die Gesichtsform, um Eigenschutz, um Fremdschutz, Übertragung von Mikroorganismen durch Tröpfchen bzw. Aerosole. Bei einer OP geht es ja primär um den Fremdschutz. Spielt es bei einer Sektion nicht eine Rolle, ob eine Infektion vorliegen könnte?


kea2

Antwort auf Beitrag von sunshine-24

Wenn in anderen Ländern Menschen an Corona sterben, wie die Fliegen und man schon nicht mehr weiß, wo man mit den Toten hin soll, ist es eine super Idee, das nicht ernst zu nehmen und einfach weiter zu machen, wie bisher, damit bloß keine Befindlichkeiten von Leuten eingeschränkt werden, wie z.B. Masken tragen zu müssen und ausnahmsweise nicht an Massenveranstaltungen teilnehmen zu können. (MIMIMI!!!!) Dass Masken und Meiden von Menschenmassen dafür sorgen, dass weniger Ansteckungen erfolgen, muss man nicht erforschen. Das ist Erkennen des Offensichtlichen, und wenn man unbedingt will, kann man das an jedem popeligen Magen-Darm- oder Erkältungsvirus nachvollziehen. Da Corona jetzt "aufgearbeitet", sprich für völlig übertrieben, erklärt werden wird, wird kein Politiker mehr den Popo in der Hose haben, bei der nächsten Pandemie Vorsicht walten zu lassen. Aber hey, dann überleben eben nur die, die intelligent genug sind, um sich selbst zu schützen und weniger Bevölkerung ist sowieso besser für`s Klima.


ak

Antwort auf Beitrag von kea2

Super.... genau das ist es, was ich meine. Aber ... Hauptsache... es wird noch Zeit und wahrscheinlich auch Geld investiert, um herauszufinden, wer wann was falsch gemacht hat. Dabei haben wir in Deutschland wirklich große Probleme... und mehr als genug. Wenn sie es aufarbeiten wollen--- dann bitte nur so, dass man bei der nächsten Pandemie weiß, wie es besser zu gehen hat.