Wie findet ihr diese Leute, die vor den Geschäften diese Obdachlosenzeitung verkaufen? Ich muss sagen, dass mir diese Leute ziemlich auf die Nerven gehen und ich Rauchern grundsätzlich kein Geld gebe. Immer sind diese am Rauchen, nichts in der Tasche aber qualmen... Das ist das, was mich am meisten aufregt.
das ist ja schön, daß du sonst keine anderen sorgen hast! du bist ja nicht viel besser wie die kassiererin unten mit den energy-drinks. ich persönlich finde obdachlose hundebesitzer frech.
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Uuuuh, da hat sich aber vorher jemand informiert. Weißt Du, WER genau diese Zeitungen verkauft und WAS die meistens fürn Hintergrund haben, die Leute? Die werden nicht mal eben volltrunken unter der Brücke aufgegriffen, damit sie die Zeitungen verkaufen. DU musst denen ja nichts geben - von Dir würden sie wahrscheinlich nicht mal was wollen...
wie viele echte wahre Freunde so ein Obdachloser hat? Und wie wivchtig es für eine eh schon kaputte Seele sein kann, wenigstens EINEN zuverlässigen Weggefährten zu haben? Und jemanden zu haben, der einen ín kalten Nächten auch mal ein bißchen Wärme gibt?
nein. denn es war ironisch gemeint.
denn ich hab das tatsächlich schon öfters gehört. Dass es jemand schrecklich findet, dass die Obdachlosen auch noch so frech sind und sich einen Hund zulegen.
das kann ich mir schon vorstellen. ich glaube, da sind aber eher alg2 empfänger gemeint. ein obdachloser erwirbt doch neu nicht noch einen hund, der hat ihn halt aus guten zeiten. glaubsch. weiß ich aber nicht. kenne nur einen biss-verkäufer, der ist leicht körperbehindert, hat keinen hund und raucht auch nicht. oder vielleicht doch? jedenalls habe ich ihm von zeit zu zeit das geld gegeben, ohne die zeitung zu nehmen. was ich meine, liebe zu einem haustier darf man haben, liebe zum genuss einer zigarette nicht. host mi?
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Antwort auf Beitrag von TinaDA35
arme Seelen.... Aber sie lassen sich ja recht leicht ignorieren....
Antwort auf Beitrag von Butterflocke
Ich unterstütze das Projekt gerne und warum darf ein Mensch, der wohlgemerkt nicht mal bettelt, sondern einer Arbeit nachgeht (Zeitungsverkauf) nicht rauchen dürfen? Wie viel Freude haben diese Leute denn sonst? Ich könnte echt kotzen, wenn ich solche dusslige Postings lese. Immer erstmal die Leute verurteilen und bloß nicht informieren, welches Projekt dahinter steckt. Bravo, solche Tussen braucht das Land.
Antwort auf Beitrag von Nurit
oh wie schlimm ein obdachloser der raucht sag mal gehts noch? dürfen menschen die obdachlos sind denn gar nichts mehr? ich kaufe ab und zu eine zeitung, warum auch nicht
manche Leute kehren wohl am liebsten woanderst anstelle bei sich vor der eigenen Türe. Mein Gott, kann man nicht einfach alle Menschen tun und lassen was sie wollen? NEE anstelle mal das Schätzen zu wissen was man hat, lästert man lieber gerne ab.
meinen Vorschreiberinnen an und erinnere dazu noch an den Geist der Weihnacht und rege die AP an, ihren Nick in Ebenezer oder Scrooge ändern zu lassen...
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
Also bei unserem Aldi steht immer eine Frau (hab sie mal mit kleinem Kind gesehen und denke soooo alt ist sie noch nicht, vieleicht 30)Sie stand letztes Jahr bei bitterkälte dort, mehrere Stunden.Da frag ich mich wer soviel Disziplin hat, warum findet der keine Job, Wohnung und findet wieder ins Leben?Mir tut sie immer leid und ich glaube, hätte ich Geld würde ich sie sofort einstellen! LG Chrissie
Antwort auf Beitrag von Aprilscherz2000
sehr interessanter Artikel für die Ausgangsposterin... http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Gesellschaft/Strassenzeitungen/Artikel/15574.php Es handelt sich bei den Verkäufern nicht NUR um Obdachlose, sondern manchmal tatsächlich auch um Empfänger von ALG II. Sie dürfen im Übrigen nicht ALLE Einnahmen behalten, ich glaube sogar die Hälfte geht an die Auftraggeber zurück, da bin ich mir jetzt aber nicht ganz sicher. Also, und dann überlegt man sich mal, wie viele dieser Zeitungen die wohl am Tag verkaufen - was bleibt da übrig? Wir haben hier vor unserem center ebenfalls einen solchen Verkäufer stehen - der grüßt alle, ist freundlich, hat nen Hund dabei (die Leute geben dem oft Futter, er bekommt von den Verkäufern im Center auch Wasser) Er steht dort fast jeden Tag ab acht Uhr bis in den späten Nachmittag hinein. Und lässt die Leute auch in Ruhe und betet nicht seinen Psalm runter.
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
Das ist wie mit jedem anderen Verkäufer auch, entweder kaufst du die Zeitung oder eben nicht. In unserer Stadt gibt es auch mehrere Verkäufer, niemals wird man angelabert oder bedrängt. Er bietet freundlich seine Zeitung an und fertig. Er bettelt auch nicht, sondern verkauft eben diese Zeitungen. Gruss
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
Ich finde das eine tolle Möglichkeit für die Verkäufer, etwas Sinnvolles zu tun und legal Geld zu verdienen. Und je nachdem, in welcher Stadt es ist, ist der Inhalt der Zeitungen gar nicht so uninteressant. Wenn ich selbst gerade mal nicht extrem knapp mit dem Geld bin, kaufe ich die gerne. Wär dir lieber, sie würden dich so anschnorren? LG sun
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
Mir sind die sympathisch - immerhin tun die was. Diese knieenden Osteuropäer mit apathischen Kindern finde ich schlimm, die nerven tatsächlich. Bei uns in der Nähe ist ein Männerfürsorgeheim, wo viele Obdachlose, Penner und so eine vorübergehende Unterkunft oder auch nur ein warmes Essen bekommen. Die stehen immer vor der Tür und rauchen und/oder quatschen. Wenn ich da vorbeigehe - was aus diversen Gründen mindestens zwei Mal die Woche der Fall ist - grüßen die immer unglaublich freundlich und nett. Da bekomme ich immer gute Laune. Derzeit stehen nicht immer welche da, wetterbedingt, und ich finde das tatsächlich bedauerlich.
Antwort auf Beitrag von Strudelteigteilchen
mein lieblingsspruch war: die türken verkaufen ihr obst so billig, weil sie keine steuern zahlen. habe übrigens mal in einem obdiheim gearbeitet. die schnorren sich halt ihre kippen zusammen, na und?
Antwort auf Beitrag von Strudelteigteilchen
Ich hoffe du kommst nie in so eine Situation.......ich kaufe selten eine Zeitung, da es das hier auf dem land nicht häufig gibt. Aber ich kaufe im Winter oft nen Kaffee oder ein Brötchen für Menschen denen es schlecht geht. Jeder Mensch hat seine Geschichte und ich mag es nicht einfach pauschal zu urteilen ohne den Hintergrund zu kennen. Solche oberflächlichen Menschen meide ich und die kann ich auch gut ignorieren .
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
Hi, sei froh, dass Du nicht selbst in dieser Situation sein mußt. Merkst Du eigentlich, wie unverschämt und herablassend muss Dein Posting ist? LG Fiammetta
Antwort auf Beitrag von fiammetta
sie tun mir leid und wenn ich kleingeld parat habe, bekommen sie was. keine keine wohnung, keine arbeit, keine arbeit, keine wohnung. schlimm diese armen leute
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
Gehen gar nicht, die qualmenden Asis! _____________________________________________________________ Boah....
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
dies ist wieder mal ein typischer fall von "ich-dresch-mal-auf-einen-schwachen-ein-um-von-eigenen-defiziten-abzulenken". ich finde es immer wieder erstaunlich, wie es manche menschen schaffen, sich mit nur grad vier zeilen disqualifizieren. wenn ich die obdachlosen sehe, wie sie ihre zeitung verkaufen, dann geht mir immer nur ein gedanke durch den kopf: was ist in deinem leben alles schief gelaufen? - mein nächster blick gilt dann meinen kindern, denn irgendwann waren diese obdachlosen auch kinder und es ist einfach nur traurig, dass es menschen gibt, die einfach keine chance kriegen auf ein selbstbestimmtes leben.
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
Sei froh daß es diese Leute gibt. Dann kannst Du Dich auf deren Kosten als was besseres fühlen.
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
ich war diese woche in der stadt. es war nachmittags, noch hell, die leute beschäftigt und unterwegs. eine stunde später war es bereits dunkel und ueberall sah ich diese armen menschen, mit wolldecken, kindern, wasweissich. als noch hell war, waren sie nicht unterwegs, erst nach dem eindunkeln. es kam mir vor, als würde da noch irgendwo eine parallelgesellschaft leben, von der ich grad keine ahnung habe, wie sie den alltag bewältigt und wo sie leben müssen. mir gibt das richtig zu denken. ![]()
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
ist es dir lieber wenn er mit einer flasche wein unter der brücke liegt? wahrscheindlich denn dann würdest du ihm nicht sehen müssen...
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
Und Rauchen vermittelt den subjektiven (objektiv sicherlich falschen) Eindruck, etwas "unter Kontrolle" zu haben. Auch wenn es nur die Zigarette ist, und auch, wenn diese letztlich den Raucher kontrolliert. Also wenn ICH mal obdachlos werde, dann kaufe ich mir aber von den erbettelten Cents natürlich Bio-Gemüse! Damit ich gesund vor die Hunde gehe.
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
Hmm, mir geht eher dieses Pauschalisieren auf die Nerven, als würden alle Obdachlosenzeitungsverkäufer rauchen. Mir ist übrigens noch nie ein Raucher unter ihnen begegnet. Ich finde diese Zeitungsprojekte sehr sinnvoll, Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben und die keiner hört und sieht, bekommen dadurch eine Stimme. Ab und an kaufe ich eine Zeitung, und wenn nicht, dann grüße ich doch zumindest zurück. Denn bisher waren eigentlich alle, die mir begegnet sind, sehr freundlich und grüßten. Schade, dass Du das nicht so sehen kannst, aber vielleicht regt Dich der heftige Gegenwind hier ja ein bisschen zum Nachdenken an!? Das wäre schön, gerade jetzt in der Weihnachtszeit, in der wir ständig mit unseren vollen Einkaufskörben an diesen Menschen vorbeirennen, in der sich jeder selbst der Nächste ist und keiner mehr an den anderen denkt...
Antwort auf Beitrag von jotasi
"Schade, dass Du das nicht so sehen kannst, aber vielleicht regt Dich der heftige Gegenwind hier ja ein bisschen zum Nachdenken an!? " Ich denk grad an vallie und den Tellerrand und das nicht nur weil wir die Bayern morgen aus der AA fegen ;o) Ich reg mich jetzt nicht wieder über kleinkarierte ichhebmichmaldrübers auf, tu ich nicht... Liebste grünweiße Grüße, S
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
Es gibt auch viele Menschen die die Obdachlosen fragen ob sie rauchen & spendieren dann Zigaretten. Habe ich schon des öfteren gesehen. Ich finds immer schwierig ob das nuun eccht ist oder nicht. Vorallem wenns, sorry, Zigeuner sind. In Berlin so schlimm. Rennen mit Zetteln rum das sie kein deutsch können, schleppen ihr Kinder mit rum, wenn man dann sagt man hat nichts (war damals grade mal 16 jahre alt) wird man auf DEUTSCH übelst beschimpft und wieso man denn nichtmal 50 cent hätte u.s.w. Und haben dann aber teilweise echt gute Kleidung an, was man von den Zeitungsverkäufern nicht behaupten kann. Oder letztes jahr, wieder Zigeuner, bettelten halt rum, waren sehr aufdringlich, als man nichts gab haben sie sehr böse in ihrer Sprache gesprochen und sind wütend abgedampft. Muss ja wohl nicht sein. Deswegen bin ich allg sehr vorsichtig. Gehe da auch eher nach "Symphatie". Kenne die Zeitungsverkäufer allerdings nur aus öffentlichen verkehrsmitteln größtenteils, vor den geschäften sind dann meist nur normale Bettler. Letztens war einer vor Kaisers, den fand ich symphatisch, kriegte auch etwas kleingeld, begrüßte JEDEN beim reingehen und wünschte JEDEM beim rausgehen ein schönes Wochenende. Hab ich bisher noch nicht erlebt. Schlimmer finde ich die Arbeitslosen die ins Jobcenter gehen, davor wird ihnen ein Job angeboten und die meisten lehnen ab oder kommen dann doch nicht. LG
Antwort auf Beitrag von Mami-Franzi19
dann ist das vielleicht der gleiche, den wir hier zu stehen haben :)))))) Was die Zigeuner angeht - da wäre ich mit Äußerungen hier im Forum vorsichtig, auch wenn ich Deine teile. Ich erlebe das hier ja auch (jetzt bei den kalten Temperaturen nicht mehr, aber im Sommer wars echt schlimm, ebenfalls Berlin) Für mich ist es ein Unterschied, ob jemand Zeitungen verkauft oder eben mit unter Tabletten gestelltem Kind im Arm mich anbettelt. Ich habe auch nichts gegen Straßenmusiker (sofern sie gut sind und inzwischen sind das tatsächlich die meisten)
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
Nein, mich nerven diese Verkäufer nicht. Warum auch? Ich finde das Zeitungsprojekt gut und kaufe auch immer wieder welche. Die Verkäufer sind immer sehr nett, grüßen sehr freundlich und bedanken sich auch immer. Wenn ich mit meinen zwei Euro einem armen Menchen ein wenig helfen kann, dann mache ich es, solange ich selbst genung Geld habe.
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
ist vor überheblichkeit kaum noch zu toppen! bei uns gibt es in den wintermonaten einen sozialen mittagstisch - den sollte man schnell mal abschaffen, es gibt dort tatsächlich menschen die rauchen....... bah
es erweitert den Horizont
wie uneigennützig, besonders von Menschen, die das Geld eigentlich nötig hätten http://www.bodoev.de/index.php?option=com_content&view=article&id=12&Itemid=35
ich kaufe diese Zeitung auch - wenn auch nicht regelmäßig und ich habe meinen stammverkäufer in der stadt
Antwort auf Beitrag von TinaDA35
Ich finde es klasse, wenn Obdachlose für ihr Geld arbeiten. Sie sitzen nämlich nicht irgendwo an einer Ecke und betteln. "Mein" Bodo-Verkäufer, bei dem ich eigentlich jeden Monat die hiesige Obdachlosenzeitung kaufe, sitzt immer am Ausgang eines Großmarktes, raucht NICHT und belästigt niemanden. Er freut sich tierisch über jeden, den er als Stammkunden bezeichnen kann und über Trinkgeld (ich runde den Preis der Zeitschrift immer auf). Wir unterhalten uns immer nett miteinander und hin und wieder hab ich für uns beide auch schon ein Wurstbrötchen gekauft. Sollte dieser Mensch ein Sonderexemplar unter den Obdachlosen sein, so sei es... Ich nehm es so hin. Aber er hat sich zumindest noch nicht ganz aufgegeben und scheint auch durchaus bereits, einen (wenn auch kleinen) Beitrag zur Gesellschaft leisten zu wollen.
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