Hallo, Ich brauche eure Hilfe…ich hatte vor einem Monat eine Mittelohrentzündung und Nasennebenhöhlenentzündung…habe Antibiotika für eine Woche genommen … Seit 3 Wochen habe ich einen Paukenerguss mit Tinnitus der nicht weggeht….ich bin verzweifelt war schon bei 4 Hno Ärzten die alle sagen dass es von alleine weggeht …hat jemand Erfahrung ? Lg Sandi
Antwort auf Beitrag von Sandi1994
Bzgl Tinnitus kann ich nichts sagen. Beim Paukenerguss würde ich mal Otovowen probieren (Apotheke). Ein Heilpraktiker hat mir zudem einmal geraten 2x am Tag mit Rizinusöl hinter dem Ohr "auszustreichen". Also von oben hinter dem Ohrläppchen nach unten ein Stück den Hals runter (ca 10x). Ob es tatsächlich wirkt, weiß ich natürlich nicht. Aber ein Versuch ist es sicherlich wert. Gute Besserung!
Antwort auf Beitrag von Sandi1994
Der Tinnitus ist Folge des Paukenergusses. Bzw der vorhergegangenen MOE. Höchstwahrscheinlich verschwindet der Tinnitus, wenn der Paukenerguss abgeheilt ist. Du brauchst leider etwas Geduld. Schnell ändert sich das nicht. Es kann helfen weiterhin Nasenspray, besser noch: Nasentropfen im Liegen nehmen und kurzliegen bleiben. Ich habe schon viele MOEs gehabt und diverse Paukenergüsse. Musste sogar operiert werden, weil ich fast taub war. Übrig ist ein persistierender Tinnitus, mit dem ich mich mittlerweile arrangiert habe.
Antwort auf Beitrag von Phila83
Wie lange dauert so ein Paukenerguss bis der abheilt …? Danke…bringen sich Ohrentropfen was ? Lg
Antwort auf Beitrag von Phila83
Warum sind Tropfen besser? Mein HNO hat Spray klar bevorzugt, weil es sich besser verteilt.
Antwort auf Beitrag von Sandi1994
Was haben dir denn die 4 HNO geraten? Von Tropfen raten die Ärzte in der Regel ab.
Antwort auf Beitrag von miaandme
Sowohl mein HNO als auch mein HA verschreiben/empfehlen bevorzugt Nasentropfen. Wie weiter oben bereits beschrieben, im Liegen einzunehmen und danach noch etwas liegen zu bleiben. Die Tropfen verlaufen, im Liegen, besser. Bei schlechter Handhabung wird das Spray nur an die Naseninnenwand gedrückt, die kleinen Minitröpfchen können gar nicht weiter dahin wandern wo der Wirkstoff gebraucht wird. Daher; nicht alle Ärzte raten davon ab. Das suggeriert nämlich deine oben getätigte Aussage.
Antwort auf Beitrag von sunshine59
Sorry, da waren die Ohrentropfen gemeint. Das habe ich nun schon wirklich von einigen verschiedenen (hno) Ärzten gesagt bekommen. Bringt nichts und sie können den Verlauf nicht mehr kontrollieren.
Antwort auf Beitrag von miaandme
Ich hatte das als Schulkind, der Tinnitus ist leider geblieben. Ich drücke dir die Daumen, das er wieder verschwindet.
Antwort auf Beitrag von Sandi1994
Würde Dir auf jeden Fall empfehlen, abschwellendes Nasenspray zu nehmen , z.b. Otriven. Nur für eine Woche, nicht länger, sonst kann sich eine Abhäbgigkeit entwickeln. Parallel dazu das Valsalva-Manöver (d. h. tief einatmen, Nase zuhalten und dann für ca. 10 Sekunden bei angespannter Bauchmuskulatur und fest geschlossenem Mund gegen den Widerstand ausatmen) - nicht zu fest , soll nicht richtig weh tun und aufpassen, dass Dir dabei nicht schwindelig wird, d.h . Im Sitzen ausprobieren. Ziel muss es sein, die eustachische Röhre/den Kanal zu belüften, so dSs der Paukenerguss abfließen kann. Bitte kein Öl in die Ohren, das kann zu Gehörgangsreizungen/Entzündungen führen und bringt nichts .
Antwort auf Beitrag von Sandi1994
leider hilft nur eines wirklich: Geduld... klar, Nasentropfen, Druckausgleich dazu unterstützend, aber als ich vor ein paar Jahren MOE hatte, hat es Monate gedauert, bis das Druckgefühl weg war.. zum Glück hatte ich keinen Tinnitus.. Gute Besserung! Ulrike
Und wie auch schon jemand oben schrieb, otovowen Tropfen. Die funktionieren super
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