Mittlerweile gibt es Dutzende Tote und Hunderte Verhaftungen in die berüchtigten Foltergefängnisse. Seit Tagen protestieren Frauen und Männer gegen den Tod der 22-jährigen Mahsa Amini, ermordet von der Sittenpolizei, weil ihr Haar nicht ausreichend verhüllt war. „I am not asking any Western country to bring democracy for us. We the people of Iran are brave enough to bring democracy for ourselves. We don't want them to save us - we want them to stop saving the regime!” Die iranische Regimekritikerin Masih Alinejad. https://twitter.com/aras_nathan/status/1573726289936224257?s=46&t=d-FAdAWh46alWvABei7jcw
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Heldinnen, die meinen allergrößten Respekt und Anerkennung haben. Ja, davon können sie sich jetzt auch nichts kaufen, ich weiss. Mittlerweile werden Stimmen nach Sanktionen gegen den Iran lauter. Und leider auch das Aufheulen des Regimes: es soll mit aller Härte vorgegangen werden.
Antwort auf Beitrag von Berlin!
Kann mich noch an die Diskussionen hier erinnern, das wegen Ruhani Michelangelos verhüllt werden müssten.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Ich tatsächlich nicht. Frau sein in einem islamischen Land stelle ich mir eher unwitzig vor. Hierzulande ist es ein Privileg, sich für oder gegen das Verhüllen entscheiden zu können (wenn man sich denn tatsächlich wirklich frei entscheiden kann).
Antwort auf Beitrag von Berlin!
Nein nicht du. Aber es ist nicht hilfreich für die Frauen vor Ort, die um ihre Rechte kämpfen, in vermeintlicher Toleranz Statuen zu verhüllen, oder sich als westliche Politikerin, Journalistin zu verhüllen.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Also müssten sich Musliminnen umgekehrt enthüllen, wenn Christen zu Besuch sind? Man darf sich durchaus den im Land herrschenden Gegebenheiten anpassen. So lege ich mir auch ein Tuch um die Schultern, wenn ich eine katholische Kirche in zB Italien besichtige.
Antwort auf Beitrag von Berlin!
Da geht es aber nicht um Moscheenbesuche. Wenn eine Politikerin ihre Haare verhüllt, was teilt sie den Frauen im Land mit, die ihre Haare eben nicht verhüllen wollen (und das vor der Islamischen Revolution auch nicht gemusst haben).
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Und inwiefern hilft sie den Frauen, wenn sie gar nicht erst empfangen wird...? Iwie habe ich gerade den Eindruck, es geht Dir vordergründig nicht um die rechte von Frauen sondern um antimuslimische Meinungsmache.
Antwort auf Beitrag von Berlin!
Dann wird der iranische Präsident aber auch nicht als großer Reformers verkauft werden und es gibt dann auch keine Begründung Sanktionen zu lockern. Man würde eben sehen, was ist. Zumutbar, oder?
Antwort auf Beitrag von Lauch1
> es gibt dann auch keine Begründung Sanktionen zu lockern.
Es wird den Reformern sicher helfen, wenn Kravalle für ´Wallehaare` der Frauen dazu führen, dass Familie weiter oder verschärft in wirtschaftlich prekären Verhältnissen leben
Die ´Messianische` betrifft das ja nicht.
Antwort auf Beitrag von Daffy
Jaja „Krawalle“. Wir werden ja sehen wer sich langfristig durchsetzt.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Wieso beantwortest du fast alle Beiträge mit einer Gegenfrage?
Antwort auf Beitrag von Berlin!
Das war erkennbar eine rhetorische Frage. Ich halte es für zumutbar.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Was können wir tun, um die iranischen Frauen zu unterstützen?
Antwort auf Beitrag von tonib
Nicht so tun, alles wäre Verhüllen von Frauen & Mädchen normal. Ist es nicht und war es im Iran auch nicht als meine Eltern jung waren. Und verhindern, dass der Iran waffenfähiges Plutonium erhält und verarbeitet.
Antwort auf Beitrag von tonib
Darauf hinweisen, dass das Kopftuch als politisches Ziel und Zeichen der weiblichen Unterdrückung in DE nicht erwünscht ist!
Eigentlich bin ich da ganz bei dir ABER meist kehren diese Frauen die hier leben , nachdem sie in unserem Wertesystem die Schulbank druecken oder einer Arbeit nachgehen, in eine Welt zurück die wir nicht verstehen. Wir wissen dass es hiesig eine Parallelgesellschaft gibt die unsere Werte nicht unterstützt und auch von ihren Frauen ( oft hier geboren) unterstützten lässt... Diese Frauen leben in 2 Kulturen und müssen sich finden und das ist nicht unsere Aufgabe. Ich finde das Thema schwere Kost
Antwort auf Beitrag von Miamo
.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Wer tut denn so, als ob es normal wäre, dass sich (junge) Frauen zwangsweise verhüllen müssen und es eine Religions-/Sittenpolizei gibt? Und was hilft es den Frauen/Menschen im Iran konkret, wenn man auf die Selbstverständlichkeit, dass es HIER nicht normal sein sollte, hinweist, wenn es eben im Iran Realität ist? Und wie soll man bitte verhindern, dass der Iran sein Atomprogramm durchzieht? Sanktionen? Ja, gut, kann man versuchen und wurde es doch auch schon (?) ... so übermäßig erfolgreich scheinen mir Sanktionen aber nicht zu sein ... Einen Krieg anfangen?
Antwort auf Beitrag von Sille74
Entschuldige wenn ich in vorauseilendem Gehorsam als Politikerin Kopftuch überziehe und alles was an Kunstwerken nackt ist verhülle, sende ich welches Signal aus? Rohani wurde auch immer als „Reformer“ verkauft. Diverse Terroraktionen (z Bsp Soleimani, Al Kuds Brigaden) bis hin zum Rushdie Attentat sind vom Iran organisiert. Natürlich waren die bisherigen Sanktionen erfolgreich (verschärft 2018 unter Trump) , sonst hätte der Iran ja schon Atombomben (mit verheerenden Folgen für Israel).Es gibt aber seit Jahren Bestrebungen diese zu lockern. Was hat denn das mit Krieg anfangen zu tun?
Antwort auf Beitrag von Sille74
Am wenigsten dürfte es Frauen im Iran helfen, wenn in Deutschland lebende Musliminnen vor Gericht ziehen, um in öffentlichen Einrichtungen Kopftuch tragen zu dürfen.
Antwort auf Beitrag von Miamo
Nein, das hilft im Iran genauso wenig. Behauptet das wer? Da wir aber, anders als der Iran, ein Rechtsstaat sind, darf man sich hier nunmal gegen Hoheitsakte, von denen man sich in irgendeiner Form in seiner Freiheit eingeschränkt sieht, mit rechtsstaatlichen Mitteln wehren, "sogar" als Frau ![]()
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Bei uns den Anfängen wehren und das immer öfter auftauchende Kopftuch zurückdrängen Vor allem im Job insbesondere im Erziehungsberich und zusätzlich ein Kopftuchvberbot an Schulen mindestens bis 18 Jahre Kappen und ähnliches ist ja auch verboten. Nur so haben die jungen Damen eine geringe Möglichkeit sich dem immer mehr um sich greifenden fundamentalen Elternhäusern zu wiedersetzten. Sie müssen sich uns anpassen nict wir Ihnen. auch eine Jobsuche dürfte schwierig sein Dort sterben welche für die Freiheit die bei uns in Gefahr ist
Antwort auf Beitrag von Okypete
Ja, genauso ist es. Man sollte das hier genauso wenig tolerieren!
Antwort auf Beitrag von Okypete
Hmmm... ich schätze es gibt keine Rechte für Frauen. Mir hat eine Katarerin mal erzählt, dass die verhüllten Damen uns westliche Frauen eigentlich bemitleiden. Wenn dem so ist, dann machen es viele gerne und auch freiwillig- wenn auch bestimmt nicht alle.
Antwort auf Beitrag von ak
Wahrscheinlich dürfen sie gar keine andere Meinung abgeben...
Antwort auf Beitrag von ak
Wahrscheinlich dürfen sie gar keine andere Meinung abgeben...
Antwort auf Beitrag von ak
Wahrscheinlich dürfen sie gar keine andere Meinung abgeben...
Antwort auf Beitrag von ak
Wenn bereits kleinsten Mädchen eingetrichtert wird, dass ihr Haar Männer sexuell erregt und Männer sich bei dessen Anblick sich u. U. nicht mehr im Griff haben könnten, ist es doch kein Wunder, dass Frauen ihr Haar "freiwillig" bedecken.
Antwort auf Beitrag von Okypete
> Nur so haben die jungen Damen eine geringe Möglichkeit sich dem immer mehr um sich greifenden fundamentalen Elternhäusern zu wiedersetzten Sicher nicht. So verstärkt man die Abschottung von der feindlichen Welt der ´Ungläubigen`, fördert den Rückzug in die eigene Community, für Mädchen eine frühestmögliche Beendigung der schulischen Ausbildung, Studium gleich gar nicht, Berufsausbildung wird erschwert, statt dessen eine frühe Ehe. Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen.
Antwort auf Beitrag von Daffy
“Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen. Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen. Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen. Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen. Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen. Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen. Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen. Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen. Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen. Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen. Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen. Von der Entmündigung gläubiger Muslimas ganz zu schweigen.“
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Die Front der neurechten Polit- Trolle……..
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Ja, das ist echt schlimm und traurig Kein Kopftuch zu tragen gilt dort als schweres Verbrechen, es wird auf Demonstranten geschossen und damit gedroht, sie als Schwerverbrecher zu verurteilen Dabei war der Iran vor der islamischen Revolution ein modernes fortschrittliches Land Genau wie in Afghanistan, in den 60er und 70er Jahren war es dort ganz normal dass Frauen studieren und gute Berufe ergreifen, Verschleierung war auch kein Thema
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Ich bin kein Fan des Kopftuchs. Hatte hier deshalb schon viele Diskussionen und diese auch mit muslimischen Frauen (und Männern) Inzwischen bin ich von einer vehementen Kopftuchgegnerin zu einer Kopftuchtolerierenden geworden, sofern es komplett freiwillig getragen wird. Dennoch diskutiere ich nach wie vor. Denn, auch wenn es freiwillig getragen wird, steht doch eine Tradition (es ist tatsächlich mehr eine Tradition, als eine Religion) dahinter, die frauenfeindlich ist. Und dass die iranische Regierung menschen- und vor allem frauenfeindlich ist, wissen wir ja nicht erst seit diesen Unruhen, sondern seit den 80er Jahren. Es geht nicht nur um das Kopftücher, es geht im Prinzip um ALLES. Ich hoffe und wünsche den Menschen dort, dass sie es schaffen dieses Regime abzusetzen. Und für uns in D würde ich es nicht verbieten wollen. Dadurch schaffen wir nur verhärtete Fronten. Am Wichtigsten ist es, mit den Menschen zu reden. Und zu reden. Und zu partizipieren. Und anzuerkennen. Und zu achten. Und mit ihnen zu reden.
Antwort auf Beitrag von Hashty
Und wie machst du die Freiwilligkeit fest? Im Iran gibt es die Sittenpolizei, der sich mittlerweile Teile der Bevölkerung entgegenstellen. Da gibt es etliche Videos dazu, von Frauen mit wallendem Haar, bin gespannt was Daffy dazu meint. Alle Propaganda vermutlich. Oder im Westen hast du eben Druck durch die Familie. Wie willst du da objektiv Freiwilligkeit feststellen? (Abgesehen davon, dass dich hier ohnehin keiner hindert, nicht einmal bei kleinen Mädchen).
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Genau das ist der Punkt. Allerdings trägt die jüngste Tochter (16) meiner Nachbarin (Türkin) seit ca 1 Jahr ein Kopftuch. Meine Nachbarin hat noch nie eins getragen, ihre beiden größeren Töchter auch nicht. Ihre Schwestern auch nicht, nur auch da die jüngste. Sogar einen Hidschab. Jetzt gehe ich mal schwer davon aus, dass weder die jüngste Tochter, noch deren Tante von irgend jemanden gezwungen wurde. Eher das Gegenteil. Also, warum tragen sie freiwillig ein Kopftuch? Ich finde, DARÜBER sollten wir uns Gedanken machen.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Heisst das Buch, bei dessen Vorstellung ich die Autorin Solaleh Schirasi kennengelernt habe. War vor ca 15 Jahren. Was diese Journalistin zu erzählen hatte, war mega interessant. Sehr zu empfehlen!
Antwort auf Beitrag von Hashty
Wer sagt dir denn, dass es freiwillig ist? Wenn dir eingetrichtert wird, dass du ansonsten frivol wärest, machst du es eben.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
> Wenn dir eingetrichtert wird, dass du ansonsten frivol wärest, machst du es eben. Ja und? Alternativ: keine Erziehung, keine Werte, keine Vorbereitung darauf, wie das eigene Verhalten auf die Menschen in Deinem Umfeld wirken? Du kämpfst gegen Windmühlen; wenn es etwas gibt, was Eltern sich nicht aus der Hand nehmen lassen, ist es die Wertevermittlung (kulturell, religiös, Bildung) an ihre Kinder. Immer noch besser, als wenn an der Front ein Vakuum herrscht und KiTa/Schule für alles zuständig sind.
Antwort auf Beitrag von Daffy
Ja nun, und obwohl es Sittenwächter gibt, reißen sich iranische Frauen den Tschador ab. Womöglich wollen sie diese „Werte“ eben nicht.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Weil meine Nachbarin es lieber sähe, dass ihre Tochter keins tragen würde.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Du vermischst aber jetzt die Verhältnisse im Iran und die hiesigen Verhältnisse. Im Iran gibt es diesen Berhüllungszwang, das ist doch keine Frage! Und wenn die dortigen Menschen/Frauen das wirklich nicht mehr wollen, müssen sie sich dagegen wehren, wie die es jetzt auch tun. Aber wir können nicht in den Iran einmarschieren hnd das durchsetzten. Wäre ja auch gar nicht gewollt, wie der im AP zitierte Tweet ja deutlich macht. The people dort ist ja selbst brave ... Hier, ja, da gibt es möglicherweise familären, kulturellen Druck, ein Kopftuch zu tragen. Aber, ganz ehrlich, was willst Du dagegen machen? Da müssen sich die (jungen) Frauen schon auch selbst davon befreien oder man muss mit allgemeinen Verboten arbeiten. Das ist ja schon lange Diskussionsthema. Ohne näher darauf eimgehen zu wollen: Ich persönlich glaube nicht, dass Verbote wirklich etwas ändern. Und in einer freiheitlichen Gesellschaft finde ich Kleidervorschriften - das wäre ja ein Verbot auch - ohnehin scnwierig. Man kann ja nicht ALLEN, die Kopftuch/Hijab tragen, von vornherein die Freiwilligkeit absprechen. Ich kenne hier aus dem Ort Familien, da trägt die eine Frau Kopftuch und lebt eher konservativ, die andere kleidet sich westlich (und freizügiger als ich ...). Beide leben in einem großen Haus zusammen mit den Eltern und Großeltern ... Oder beruflich kommen zu mir auch öfter türkische Familien, oft die Mutter mit Sohn/Tochter. Nocht selten ist es so, dass die Mutter kein Kopftuch trägt, die junge, sehr seobstbewusste Tochter aber schon ....
Antwort auf Beitrag von Sille74
Wo vermische ich was?
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Auch wenn Du es leugnen wirst: Du tust so, als ob die Situation für muslimische Frauen hier mehr oder weniger vergleichbar wäre, stellst immer wieder subtil Verknüpfungen her etc. Ich finde dies übrigens nachteilig für Dein Anliegen. Denn so kann leicht der Eindruck entstehen, wie ihn Berlin! oben äußert...
Antwort auf Beitrag von Sille74
Vielleicht arbeitest DU etwas an deiner Ausdrucksweise: Ich „leugne“ gar nichts und den Begriff „Wichtigtuerin“ finde ich in dem Zusammenhang unten auch ziemlich daneben. Die Situation kam vom Hasthy Strang oder was konkret meinst du? Verlinke es halt, dann kam man auch drauf Bezug nehmen.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
> Mittlerweile gibt es Dutzende Tote und Hunderte Verhaftungen
Adelt das die Proteste? Unter den Toten sind übrigens auch Polizisten.
> "We the people of Iran..."
Sie hat in UK studiert, lebt seit Jahren in den USA, hat einen amerikanischen Pass - sie kreischt (s. Video) in sicherer Entfernung aus dem Off und lebt offensichtlich nicht schlecht von ihrer Rolle als Vorzeige-Aktivistin des Westens. Für wen spricht sie, und wem hat sie tatsächlich jemals geholfen?
Anscheinend hat sie vor allem Leute in Schwierigkeiten gebracht - Familienmitglieder, (vorsichtige) Reformer im Iran, und auch jetzt werden iranische Reformkräfte dem Verdacht ausgesetzt, die fünfte Kolonne der USA zu sein. So wird das nichts.
> Masih Alinejad
"Alinejad wurde als Masoumeh Alinejad geboren, verwendet aber den Vornamen Masih (persisch für Messias oder Gesalbter)." (*)
> der 22-jährigen Mahsa Amini, ermordet von der Sittenpolizei
Du weißt genau, was passiert ist?
(*) https://de.wikipedia.org/wiki/Masih_Alinejad
Antwort auf Beitrag von Daffy
„ Du weißt genau, was passiert ist? “ Das wird jetzt aber spannend: Berichten alle Medien Unsinn?
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Verlink doch mal - ich weiß nur, dass sie festgenommen wurde, es gibt ein Überwachungsvideo mit Frauen bei irgendeinem Vortrag (Benimmkurs?), einige Tage später ist sie im KH gestorben.
Antwort auf Beitrag von Daffy
Und wieso nehmen die plötzlich alle die Verhüllung ab und gehen mit wehendem Haar umher. Oder kürzen sich die Haare und lassen sie frei.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Klar, ´alle`
Ich hab noch mal gegoogelt; das klang nicht gut. Dann sollte es eine Untersuchung geben, anschließend ein rechtsstaatliches Verfahren. Es gibt Gesetze im Iran.
Die Toten und die Kravalle nützen wem?
Reformen müssen von innen kommen; was die ´white christian saviors` bewirken, hat man in Afghanistan gesehen. Ein Backlash ist jetzt wahrscheinlicher.
Antwort auf Beitrag von Daffy
Was konkret möchtest du eigentlich mitteilen? Natürlich gibt es Gesetze, auf Homosexualität steht die Todesstrafe wäre eines davon. Und nun? Und der Aufstand kommt ja von innen, von wo denn sonst.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
> Und der Aufstand kommt ja von innen, von wo denn sonst. Es sind aber nicht ´alle`, wahrscheinlich nicht die Mehrheit, womöglich nicht mal eine starke Minderheit. Der Iran hat eine junge Bevölkerung, wirtschaftliche Probleme - da gibt es schnell Gewaltausbrüche, die letztlich niemandem nützen, am wenigsten den Frauen. ZDF; 4 min https://www.youtube.com/watch?v=SdAqbpbvnBk
Antwort auf Beitrag von Daffy
Aha und woher deine Gewissheit, dass es ihnen nix nützt?
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Es ist nicht der erste Kravall im Iran. Und der Arabische Frühling - schon vergessen? Dieses Mal wird alles besser? Sicher
Wenn Autos und Geschäfte in Flammen aufgehen, wird die Unterstützung schwinden; sofern sie überhaupt vorhanden ist (Filmemacher, Exil-Iraner, Influencer, EU/US-Politiker - nicht wirklich repräsentativ für den Iran).
Antwort auf Beitrag von Daffy
Beim Arabische Frühling ging es weder um Frauenrechte noch um den Iran.
Bin da da sehr ambivalent bei diesem Thema. Verschleierung ist in meiner Welt ein no go außer ich finde es auf eine krude modische Art und Weise schön. Und da bin ich auch schon beim hin und her meiner Gedanken: " meine Welt", ich als privilegierte weiße Frau kann kein Feuer legen in einem Land wo feministisches Stirnbieten nicht vergleichbar ist mit dem unseren. Ganz andere patriarchalische Strukturen habe doch dort eine ganz andere Wirkung als hier zulande, sie haben dort nicht nur einen höheren Grad von Gewalt sondern auch die Mittel zur Durchsetzung dieser , besonders im Nachgang wenn eine Aktivistin von der Ferne her schreit und schon lange wieder auf ihrem kuscheligen Sofa sitzt Daher neige ich dahin mich mit meinen westlichen Vorstellungen vom Frauensein zurückzuhalten und diese auf iranische Frauen zu applizieren. Wie man hier damit am besten umgeht, dass am Ende nicht das Gegenteil erreicht wird von dem was lebenswert fuer diese Frauen wäre, das weißich leider nicht
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Was denn nun? Schaffen es "the brave people" alleine oder halt doch nicht? Was sind die Erwartungen? Mich nerven solche Wichtigtuer-Aussprüche wie der zitierte Tweet. Vor den Menschen, die vor Ort auf die Straße gehen, habe ich große Hochachtung - die sind wirklich extrem mutig! - und ich hoffe sehr, dass sie etwas bewirken können! Einem Volk die Demokratie bringen (überstülpen) zu wollen, war zuletzt eigentlich nie mehr so richtig erfolgreich. Das muss offenbar tatsächlich von innen kommen. Diese im Tweet getroffene Unterscheidung ist doch eine Spitzfindigkeit!
sehe ich ähnlich
Antwort auf Beitrag von Sille74
Wo siehst du Wichtigtuerei bzw. ein Überstülpen von außen? Ist eher umgekehrt: Ich habe größten Respekt vor Masih Alinejad, die letzen Jahr von iranischen Geheimdienst aus den USA entführt werden sollte. https://amp.dw.com/de/iranischer-Geheimdienste-wollte-us-aktivistin-entführen/a-58257793
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Weil das plakatives Geschwätz ist, ob sie jetzt entführt werden sollte oder nicht! Keiner würde dort doch das iranische Regime "retten", wenn sich dort wirklich dauerhaft und nachhaltig Widerstand regen würde.
Unabhängig davon, ob diese Dinge diplomatisch notwendig sind/waren, das kann man ja durchaus kritisieren und würde es ja auch (und auch hier im Forum wurde die Michelangelo-Verhüllerei doch von der riesen Mehrheit der damals Schreibenden als nicht gut befunden), dadurch, dass sich auch eine westliche Politikerin verschleiert, wenn sie in den Iran reist oder Italien Michelangelo verhüllt, würde doch das Regime nicht wirklich "gerettet", wenn dort die Hütte richtig brennt
Ganz ehrlich: entweder wird erkannt, dass das diplomatische Entgegenkommen war/ist, das man für notwendig/falsch/richtig halten kann oder auch nicht, oder es wird so gedeutet, dass dann wohl alles seine Richtigkeit hat mit der Prüderie und Verhüllerei, wenn es sogar vom Westen praktiziert wird bzw. wenn da nachgegeben wird. Dann würde es aber doch noch arg am eigenständigen Denken fehlen und "the people are eben doch noch nicht so weit, to bring themselves the democracy". Aber dann können wir es halt auch nicht richten.
Gegen das Überstülpen von außen wird SIE sich doch! Sie meint doch, das iranische Volk sei stark genug. Gleichzeitig meint sie aber mehr oder weniger, das würde nur deshalb nicht klappen, weil der Westen das Regime stütze. Diese Aussage halte ich für fragwürdig! Klar werden Beziehungen unterhalten, aber es würde doch kein westlicher Staat in irgendeiner Form das iranische Regime stützen, wenn das Volk ernsthaft drauf und dran wäre, selbiges zu stürzen. Von daher: was jetzt!? Geht's von allein ohne Hilfe (was m.E. nach den Erfahrungen zuletzt notwendig ist) oder doch nicht?
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Zuerst einmal habe ich höchsten respekt vor allen, Frauen wie Männern, die geradeim Irak auf die AStraße gehen, um gegen die Kopftücher zu protestieren. Hierzulande, also in DK, ist pünktlich zum Wahlkampf für einen nahen, aber noch unbestimmten Wahlkampf die rechte ausländerfeindliche Partei DF wieder enimal gegen die Kopftücher losgezogen, und dies bringt natürlich genau eine Gegenbewegung, nämlich die muslimischer Frauen FÜR Kopftücher auf die Barrikaden. Aber in beidem sehe ich einen Sinn: Denn wie es gerade eine Muslima in der Gruppe "Bürger, die die Ausländerpolitik nicht unterstützen", formulierte: Weder der Staat noch ein Mann noch Gesetze sollten einer Frau vorschreiben, wie sie sich zu kleiden/bedecken hat. Das können wir nämlich ganz allein entscheiden! Und genauso sehe ich das auch. Es geht nichtum das Kopftuch, es geht u mselbstbestimmung- und die doch wohl jedem selbst überlassen! Frauenbefreiung kann man auch anders unterstützen als durch Kopftuchverbote. Und niemand beseitigt Zwang durch Gegenzwang. Mich erstaunt auch sehr, wie sich da plötzlich Männer die Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Frau auf die Fahnen schreiben, die anonsten in Threads, wo es um sexuelle Nötigung, um Sexismus und den berühmten Klaps sonstwohin und ach so harmlosen Spruch geht, nichts dabei finden und nur meinen, frau solle sich doch nicht so haben. DA äöhlt dieselbstbestimmung der Frau genauso wenig wie dort, wo man ihr Kopftücher vorschreiben oder verbieten will. Übrigens hattenwir in der Coronaphase auch eine hitzige Diskussion um die Beschendiung jüdischer Jungen - und die endete damit, daß dies natürlich eine religiöse Sitte sei, die es zu respektieren gelte. Ahja - wieso ist die körperliche Unversehrheit enes Jungen weniger wert bzw,. entschuldbarer als die Kleidung eines Mädchens? Allein da zeigt sich bereits der wirkliche Hintergrund der Diskussion. Und darum fällt es mir absolut nicht schjwer, beide Seiten zu unterstützen,denn ob und mit was und wie ein Mädchen, eine frau sich verh+üllt, das darf sie doch bitte-danke selbst bestimmen. Und die kleinen Mädchen,sagen nun einige sicher? Nun ja, wenn wir so weit sind, daß das eigene Bekleiden im Ermessen der Mutter liegt, kann so eine Mutter auch für ihr Kind entscheiden, genauso wie ich für mene Töchter entschieden habe, was sie anziehen, bis sie es selbst konnten.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Von der Ankunft bis zu ihrem Zusammenbruch (vorausgesetzt, es ist dieselbe Frau) Sie wirkt nicht wie jemand, der gerade schwer misshandelt wurde. https://m.youtube.com/watch?v=J9UEu8amtMk Und die Männer - Demo für Frauenrechte oder eine willkommene Gelegenheit für Unzufriedene, im Schutz von Frauen Brandsätze zu werfen und zu prügeln?
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