Muss ja keiner beantworten. Wollen eure 18 jährigen zur Bundeswehr und wenn nicht, wie kann mann man des eigentlich guten Gewissens verhindern? Stand jetzt. Mein Sohn ist erst 16 Jahre alt. Wollte mal fragen.
Antwort auf Beitrag von luna8
Mein Sohn wollte nicht zur Bundeswehr, obwohl er sich das bei unzähligen Berufsmessen angeschaut hat. Ich hätte es aber auch nicht verhindern wollen, obwohl ich nur mäßig begeistert gewesen wäre. Was meinst du mit gutem Gewissen verhindern? Man sollte seine Kinder immer aufklären, was es bedeuten kann, Soldat zu sein, jenseits von irgendwelchen glorifizierenden Werbefilmchen. Was sie dann entscheiden, muss man dann aber auch akzeptieren. Ich werde aber sicher nicht pro Bundeswehr argumentieren, wenn ich selber nicht dahinter stehe und da braucht man auch kein schlechtes Gewissen zu haben. Die Bundesregierung hat die Möglichkeit, den Pflichtwehrdienst wieder zu aktivieren, wenn sie mehr Soldaten braucht.
Antwort auf Beitrag von Shanalou
Naja, mein Sohn möchte nicht zur Bundeswehr, er ist Halb Palästinensische Herkunft. Ist er dann eh raus? Is ja noch garnicht aktuell, ICH mach mir halt Gedanken 🤔 Danke für die Antworten
Antwort auf Beitrag von luna8
Wenn er einen deutschen Pass hat, ist er nicht raus. Aber es gibt ja im Moment keine Wehrpflicht, von daher alles gut. Falls sie wieder eingeführt wird, gibt es hundertprozentig die Möglichkeit eines Ersatzdienstes.
Antwort auf Beitrag von luna8
Es kann dann sogar sein - je nach Pass, das er nicht zur deutschen Bundeswehr muss sondern Dienst in Palästina. Ist jedenfalls bei einigen anderen Ländern so. Und geht verweigern mitunter nicht so einfach. Da also auch mal kundig machen. Bei deutschem Pass aber unerheblich, dann gibt nur Deutschland. Zur Frage, meine sind noch zu jung. Zumindestens einer würde aber wohl. Sagt selbst, lieber will er wenigstens etwas Grundausbildung haben, als im Ernstfall dann komplett blöde dazustehen. Den im Ernstfall interessiert es eben nicht ob man vorher gedient hat oder nicht, da werden dann alle gezogen. Auslandseinsätze gibt es ja bei der Grundausbildung eh nicht - auch wenn das gerne als Fake-News so behauptet wird. Auslandseinsätze sind immer Berufssoldaten. Persönlich sind gilt bei uns in der Familie aber, es sollte jeder für den Ernstfall gewappnet sein, egal ob Mädel oder Junge. Wer keinen Dienst an der waffe machen möchte, soll sich halt anderweitig einbringen, zB Nothilfe im Krisenfall, Aufbau wichtiger Strukturen, Nachrichtendienst, Sanitäter usw.
Antwort auf Beitrag von luna8
Warum willst du Tipps, wie du das verhindern kannst? Mein Neffe wollte lange Zeit zur Marine, er hat sich dann aber kurzfristig für einen anderen Weg entschieden. Die Familie hat ihn stets unterstützt, aber ohne Beeinflussung in seiner Entscheidungsfindung, und erst recht ohne ihm sein Vorhaben auszureden. Traust du das deinem Sohn nicht zu? Wenn ja, was genau? Oder fußt dein Bestreben eher auf selbststüchtigen Gründen, weil DU es doof findest?
Antwort auf Beitrag von luna8
Wie kann man das wirksam verhindern? Das geht nur, meiner Meinung nach, mit Beeinflussung. 😁 Auch mein Sohn hatte das auf dem Schirm. Polizei, Bundeswehr. Klar. Wir waren dort sogar zum Tag der offenen Tür. Wir haben hier die familiären "Erfahrungen" damit, offen thematisiert. Und so hoffentlich alle Aspekte so unbeeinflusst wie möglich besprochen. Immer mal wieder im Laufe der Jahre. Was will ich mal werden, begleitete uns als Familie ja viele Jahr(zehnte). Ich bin aber froh, dass meine Kinder dürfen, aber nicht müssen. Und ich bin froh, dass sie sich letzten Endes nicht dafür entschieden haben. Aber die dann letztendliche Entscheidung hätte ich wohl nicht "verhindern" können. Ich kann auch nicht das Motorradfahren verhindern. 😁
Antwort auf Beitrag von luna8
Ich denke, du meinst mit "guten Gewissens verhindern" den Konflikt zwischen dem aktuellen Bedarf der Bundeswehr (den du wahrscheinlich einsiehst) und deinen Gefühlen dazu als Mutter? Meine Kinder sind bei der Wehrpflichtdebatte durch das reine Glück der früheren Geburt vorerst aus dem Schneider, ich habe aber Reservisten im familiären Umfeld, also ehemalige Berufs- oder Zeitsoldaten oder ehemalige Wehrdienstleistende. Ich finde es etwas vollkommen anderes, ob man sich bei der Polizei oder als Berufssoldat engagiert oder ob man sich für den freiwilligen Wehrdienst entscheidet. Ich bin auch der Auffassung, dass eine Ausbildung an der Waffe im Rahmen des Grundwehrdienstes nicht ausreichen wird, um Waffensysteme zu bedienen, die sich immer stärker spezialisieren. Da findet gerade ein Wettbewerb der Waffensysteme statt, der womöglich gar nicht mehr der Bedienung durch "Fußvolk" bedarf. Insofern bin ich generell etwas hin- und hergerissen, was ich von der Wehrdienstoffensive halten soll. Was es meines Erachtens dringender brauchen wird, sind viele Hände im Katastrophenschutz/Sanitätsdienst und durchaus auch bei Polizei und Bundesgrenzschutz. Übrigens bin ich auch der Meinung, dass zwar Jugendliche diese Entscheidung selbst treffen müssen, dass man aber als Eltern diese Entscheidung auf jeden Fall durch Gespräche begleiten muss. Meine Kinder sind ganz gewiss weder politisch noch sonstwie unreif, aber beratende Funktion nehme ich da bei einigen anderen "Erwachsenendingen" (Steuer, Mietverträge, Geldanlagen, aber auch Uni- und Bewerbungsdinge) durchaus noch vor. Ich finde das auch vollkommen normal, wenn Kinder die Erfahrung ihrer Eltern in Anspruch nehmen und werte das als Zeichen des Vertrauens.
Antwort auf Beitrag von User-1792264373
Also mein Sohn möchte das nicht, sondern nach dem Abi schottern. Find ich gut. Gegen Wehrpflicht / Dienst fürs eigene Land bin ich garnicht. Aber soll er dann, wenn muss, gegen sein Vaterland kämpfen? Schwierig....
Antwort auf Beitrag von luna8
Was ist denn "schottern"? Dass Wehrdienstleistende mit doppelter Staatsbürgerschaft in den aktiven Dienst im Nahostkonflikt geschickt wird, ist in mehrerer Hinsicht ziemlich unwahrscheinlich. ;-)
Antwort auf Beitrag von luna8
Ich habe mal meinen lokalen KI-Knecht Claude gefragt, was er zum Thema meint. Ich habe ihn konkret gefragt: "Müsste ein junger Mann mit doppelter deutsch-palästinensischer Staatsbürgerschaft im Nahostkonflikt aktiven Dienst an der Waffe leisten?" Das sagt Claude: "Die kurze Antwort: Nein – ein junger Mann mit deutsch-palästinensischer Doppelstaatsbürgerschaft würde durch den Wehrdienst nicht in den Nahostkonflikt geschickt und müsste dort nicht mit der Waffe kämpfen. Das lässt sich an mehreren Punkten festmachen. Zum einen gilt weiterhin: Der Neue Wehrdienst ist Dienst in der Bundeswehr, also in den deutschen Streitkräften – er hat nichts mit einer Beteiligung an einem Krieg für oder gegen eine Konfliktpartei im Nahen Osten zu tun. Die Bundeswehr ist derzeit keine Kampfpartei im Gaza-/Nahostkonflikt. Deutschland hat rund 500 Soldat:innen in der Region, aber ausschließlich in nicht-kämpfenden Funktionen: UNIFIL-Beobachtungsmission im Libanon, Ausbildung in Irak, Logistik in Jordanien, eine EU-Mission im Roten Meer sowie – seit der Waffenruhe in Gaza im Herbst 2025 – eine Handvoll (aktuell etwa drei) Soldaten in Israel, die die Überwachung des Friedensplans unterstützen, ebenfalls ohne Kampfauftrag. Ein "Kampfeinsatz deutscher Truppen in Gaza" wurde von der Politik ausdrücklich ausgeschlossen, auch bei den 2024 diskutierten Plänen für eine mögliche internationale Sicherheitstruppe. Das im Februar 2026 unterzeichnete deutsch-israelische Militärkooperationsabkommen betrifft Themen wie Ausbildung, Reserve-Management und gemeinsame Übungen – keine Entsendung deutscher Soldaten in den Gazastreifen. Zum anderen wäre selbst rein hypothetisch – falls Deutschland doch Truppen in die Region schicken würde – niemand verpflichtet, "an der Waffe" mitzuwirken: Das Grundgesetz garantiert in Art. 4 Abs. 3 das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen. Wer das aus persönlicher, ernsthafter Überzeugung beantragt (beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr), muss keinen Dienst mit der Waffe leisten, sondern kann stattdessen zivilen Ersatzdienst ableisten. Das gilt unabhängig von einer zweiten Staatsangehörigkeit. Und schließlich: Aktuell ist der Wehrdienst ohnehin freiwillig – niemand wird derzeit tatsächlich zum Dienst gezwungen, egal welche Staatsangehörigkeit er hat. Verpflichtend ist nur das Ausfüllen des Fragebogens bzw. ab 2027 die Musterung. Umgekehrt gibt es auch von palästinensischer Seite keine Wehrpflicht, die einen in Deutschland lebenden Doppelstaatler erfassen würde – es existiert kein palästinensisches Staatsgebilde mit einer Wehrpflicht für im Ausland lebende Staatsangehörige, wie es sie etwa in Israel gibt. Und deutsche Staatsangehörige dürfen ohnehin nicht ohne Genehmigung des Verteidigungsministeriums in einer fremden Armee dienen – auch das schützt vor einer "Zwickmühle" zwischen zwei Loyalitäten. Für eine ganz konkrete persönliche Situation (z. B. familiäre oder aufenthaltsrechtliche Besonderheiten) wäre trotzdem eine individuelle Beratung sinnvoll, etwa bei einer Beratungsstelle für Kriegsdienstverweigerung oder bei der Bundeswehr direkt – ich bin kein Rechtsberater und das hier ersetzt keine Rechtsauskunft im Einzelfall. Sources: Deutsche Soldaten in Nahost: Hier sind sie stationiert – ZDFheute Waffenruhe in Gaza: Bundeswehr schickt drei Soldaten nach Israel – ZDFheute Deutsche Soldaten nach Gaza? "Baerbock hat recht" – t-online Bundeswehr beteiligt sich an Überwachung des Friedensplans für Gaza – Augen geradeaus! Militärabkommen – Die deutsche Nahostfront steht – Palästina-Solidarität Kriegsdienstverweigerung (KDV) – Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben"
Antwort auf Beitrag von luna8
"Aber soll er dann, wenn muss, gegen sein Vaterland kämpfen? Schwierig.... " Also ich finde die ganze Diskussion obsolet. Wenn ich Angst habe, ist die Bundeswehr nicht der richtige Arbeitgeber oder Beruf. Du musst im Zweifel töten, ob an der Front vor Ort oder als Drohnenpilot aus der heimischen Stube. Und da geht es nicht um Nationalitäten. Oder stehst als Polizist einem Verrückten aus dem Vaterland gegenüber und erstarrst in Ehrfurcht? Wenn das dein genannte das Bedenken des Kindes ist, empfehle ich erstmal als Studentenjob irgendwo zu schottern. Die Zeit nutzt man um zu überlegen was man will.
Antwort auf Beitrag von User-1792264373
Nee, nur deutsche Staatsbürgerschaft. Aber halt das Herz. Also Papa und viel Familie aus Palästina, geboren hier - also deutsch.
Antwort auf Beitrag von luna8
Ich bin ja auch ein bisschen doof - wobei es mich tröstet, dass selbst Claude den Widerspruch nicht bemerkt zu haben scheint: Wie soll dein Sohn denn als halber Palästinenser eine doppelte Staatsbürgerschaft haben, wenn Palästina in Deutschland gar nicht als Staat anerkannt ist? Soweit habe ich gar nicht gedacht. Claude hat sich aber gefreut, dass er mal wieder an die frische Luft durfte, normalerweise nutze ich den nur auf meinem Rechner und lasse ihn nicht im Internet grasen. Ich grase lieber selbst, damit ich dabei auch noch was lerne. Hier wollte ich nur, dass es schnell und verständlich geht.
Antwort auf Beitrag von luna8
Vorab: Im Kriegsfall müssen natürlich (!) auch die Wehrpflichtigen an die Front, also ins Ausland (z.B. ins Baltikum), dafür sind sie ja da. Sonst bräuchte man nicht über die Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutieren. Hier geht es ja nicht nur um Grundausbildungs- und Sandkasten-Trallala, sondern darum, dass wir nicht genügend Soldaten für den Ernstfall haben. Ich selbst bin für eine sehr gut bezahlte und daher ausreichend große Berufsarmee und gegen die Wehrpflicht. Mein Sohn hat ein Jahr Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) gemacht, so dass er wehrdienstmäßig aus dem Schneider ist. Klar, im Kriegsfall könnte er eingezogen werden, aber das gilt ja für alle jungen Männer, und auch sie erhalten dann natürlich trotzdem noch eine straffe Grundausbildung. luna8: Das sind bei euch ja alles völlig ungelegte Eier. Zum einen gibt es keine Wehrpflicht. Und selbst wenn sie käme: Wenn dein Sohn nicht zum Bund möchte, kann er ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst (fast dasselbe) machen. Das sollte sowieso Pflicht für alle jungen Menschen sein, finde ich. Es kommt der Gemeinschaft zugute, vor allem aber ist es charakterprägend. Mein Sohn ist in diesem Jahr wirklich reifer und erwachsener geworden und hat sehr davon profitiert. Noch kurz, was das "Schottern" angeht: Klar kann man nach dem Abi eine Weile jobben, und das meintest du wohl auch. Ich würde deinen Sohn aber darin bestärken, trotzdem bald eine Ausbildung oder ein Studium anzufangen. Vor allem in der Ausbildung verdient er oft schon gut (in der Verwaltung gibt es schon ab dem ersten Jahr 1.000 EUR und mehr monatlich). Manchmal warten junge Leute auch zu lange mit der Ausbildung, und dann wird's nix mehr, weil sie sich ans Geldverdienen gewöhnt haben. Aber dann müssen sie ein Leben lang von schlecht bezahlten Hilfsarbeiten leben. Ist dem Sohn einer Freundin von mir passiert. LG
Antwort auf Beitrag von Bonniebee
Im Kriegsfall müssen ALLE an die Front - egal ob vorher gedient oder nicht. Egal ob Wehrdienst geleistet oder nicht. In der Regel betrifft das dann alle Männer zwischen 18 und 60 Jahre. Du KANNST dann den Dienst an der Waffe verweigern, musst aber trotzdem an die Front und dort zB Transport usw organisieren. Insofern völlig egal. Und so heftig es klingt, die Chancen das zu überleben steigen, wenn du weißt wie du zu kämpfen hast. Ist schlicht und einfach so. es macht also durchaus Sinn wenn du wenigstens die Wehrpflicht mitgemacht hast, weißt wie du mit einem Gewehr oder ähnlichem umgehen musst und dann im Ernstfall aber sagst, ich nehme den Nachschub und verweigere den Waffendienst.
Antwort auf Beitrag von Bonniebee
Ja, schottern meint Geld machen 😂 Er denkt so an Solarfarm in Australien... Wie gesagt, er ist fast 16. Mal schaun. Er strengt sich grad richtig an. ❤️ Will auch Abi machen. Mach mir halt Gedanken. Obwohl er das selbst kann - ich weiß :)
Antwort auf Beitrag von Neverland
omg... wo fang ich an. Als ´Gedienter` hast Du ein Gelöbnis oder sogar Eid abgelegt; Du stehst im Wort, was für Dich womöglich keine Rolle spielt und damit wahrscheinlich auch für Deine Söhne nicht - aber konkrete Folgen für die Betreffenden im Kriegsfall hat. Die wären dann nämlich bei Nichterscheinen Deserteure, was bedeutet, dass sie sich keinen Meter mehr sicher bewegen können und auch daheim ein wirklich gutes Versteck brauchen. Wenn sie erwischt werden, kommen sie mit Glück in ein Bewährungsbataillon ganz vorne an der Front, im Rücken ihre Aufpasser, und sind noch recht- und chancenloser als der regulär Dienende. Eine nachträgliche Verweigerung muss bewilligt werden, die wird im Kriegsfall sicher nicht einfach durchgewunken, bis dahin gilt s. o.. Für die Nichtgedienten geht das Leben zumindest in Teilen des Landes erst mal einfach weiter - Arbeitskräfte werden ja weiterhin gebraucht. Wenn sie sich an die Grenze bewegen, werden sie vermutlich einfach zurückgewiesen; wenn sie zur Ausbildung einberufen werden, kann der Arbeitgeber Einspruch einlegen, Studenten werden bis zu einem bestimmten Punkt ebenso verschont wie Leute mit einem ärztlichen Attest usw.. Man hat also Bedenkzeit in relativer Sicherheit, kann sich der Unterstützung werdender Witwen/Waisen widmen, progressive Ampelmännchen designen oder Studien dazu schreiben, warum das Arbeitsumfeld an der Front für diskriminierte Gruppen und Untergruppen völlig ungeeignet ist, zeitgleich überlegen, wie man womöglich doch noch raus kommt (oder an einen sicheren Schreibtischjob). > Und so heftig es klingt, die Chancen das zu überleben steigen, wenn du weißt wie du zu kämpfen hast. Ist schlicht und einfach so. Das bezweifle ich stark. Du bist nicht nur verpflichtet, jeden Krieg auszufechten, den die derzeit Regierenden nicht verhindern konnten oder wollten, womöglich sogar aktiv gefördert haben (keinen Schritt zurück, die Sichtweisen des Gegners darf man nie ernsthaft zu verstehen versuchen, es gibt kein Schattierungen oder Zweifel, Gut gegen Böse, ein Ende mit Schrecken verhindert noch Schlimmeres... nur so wird ein Volk kriegstauglich); Du hast jeden noch so idiotischen Befehl des gefehlenden Offiziers zu befolgen, der Dir ebenso zufällig vor die Nase gesetzt wurde wie jetzt der Abteilungsleiter. ´Unsere Helden halten diese strategisch entscheidende Stellung` wird innerhalb weniger Monate zu ´So wichtig war sie eigentlich nicht, könnt Euch zurückziehen, hat sich gelohnt, ein Toter von Euch auf fünf des Feindes` (Letzteres kann man glauben, muss man aber nicht), während die Überlebenden Tage oder Wochen ohne ausreichend Nahrung, Wasser oder gar Schmerzmittel (Munition sowieso nicht mehr), dafür mit teils mit zertrümmerten Gliedmaßen, kaputter Wirbelsäule, Augen, Kieferteilen in irgendwelchen Ruinen kauern. An welchen Waffen Du mal ausgebildet wurdest, spielt in der Position keine Rolle. Wenn ich das im Angesicht einer kompletten Regierung aus ´Ungedienten` (bis Pistorius ins Amt kam) schon für bekloppt gehalten habe, kommen anderen vielleicht Zweifel, weil Gelöbnis/Eid natürlich ebenso für eine Regierung unter AfD-Beteiligung gelten würde. Ach ja - meine Kinder waren angetan von Berichten über Auslandszulagen für unsere Jungs in Mali mit ihren damals weitgehend gefahrlosen Fahrten durch die Wüste; sie bekamen von mir eine Langfassung des oben Geschriebenen, gerahmt von mehreren Nein, Verstand verloren, Schwachsinn, Nie im Leben. Und irgendwann kam die Nachricht, dass die Soldaten nicht raus konnten, weil Mali die Überflugrechte verweigert hat (vergleichsweise eine Kleinigkeit, natürlich), gefolgt von einem Plädoyer der ungedienten Grünen Baerbock für ein längeres Verweilen (Deutschland muss sich als verlässlicher Partner zeigen). Das hat gereicht.
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