Hilfe für krisengebeutelte Staaten in allen Ehren……..aber wird das das künftige Beitrittskriterium?
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Wieso die Türkei ist doch auch schon seit ewig Vorbeitrittskandidat. Was machen die schlechter, das sie es nicht werden sollten? Sollen wir warten, bis sich der Kommunismus bis Serbien ausdehnt?
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Nicht umsonst wird die Türkei seit über 20 Jahren „geprüft“. Abgesehen davon wird die Türkei akut nicht gerade von einer (der) Atommacht angegriffen. Ein EU Beitritt der Türkei würde die Russen nicht wirklich auf den Plan rufen (unterstelle ich mal). Ich glaube, dass sich Europa gerade auf einer gefährlichen Gratwanderung zwischen Emanzipation und Selbstvernichtung befindet. Und da halte ich eine inflationäre Verteilung von Mitgliedschaften zumindest für bedenklich um es milde auszudrücken. Denn Russland wird nicht einfach von der Landkarte verschwinden. Wir werden auch in Zukunft mit diesem Machtblock umgehen müssen, ob uns das jetzt gefällt oder nicht.
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Die Türkei wird geprüft weil sie die Kriterien eben NICHT erfüllt, Pressefreiheit, Minderheitenschutz, etc. Wenn Staaten entsprechende Reformen durchziehen, warum sollen sie nicht zur EU. Für uns und die Ukraine wäre es besser sie wäre es.
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Da bin ich voll Deiner Meinung. Die Beitrittsersuchen der Ukraine sind ja schon lange, aber erst jetzt wurde das Verfahren aufgenommen, aufgrund der Situation. Das ist ein falsches Signal, wie man an den Reaktionen auch sieht. Heute morgen kam in den Nachrichten das in Rumänien ein Militärflugzeug abgestürzt ist, gleich danach ein Militärhubschrauber, 100 km von der ukrainischen Grenze entfernt. Ich befürchte, ein NATO Eingriff wird durch sowas herauf provoziert.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Aber was heißt das für den künftigen Umgang mit Russland und die Machtverhältnisse in Europa? Und so wenig es mir behagt von „Machtverteilung“ als Basis für ein künftiges Zusammenleben auszugehen, die friedliche Welt ohne Kriege gab es nie und wird es nie geben. Aus meiner Sicht verhält sich übrigens die USA sehr ruhig. Ist das weise Zurückhaltung oder bewusstes Zuschauen aus der Ferne? Diese Frage schwirrt mir bereits seit einigen Tagen im Kopf herum und ich kann es nicht einordnen.
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Was heißt das für die Machtverhältnisse in Europa, wenn sich die ehemaligem Ostblockstaaten in kommunistische Marionetten a la Belarus verwandeln? Das ist nämlich die Alternative.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Die 3.Alternative wäre ein großer Krieg in Europa
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Das ist das Argument der letzen Woche, vorher hat man das nämlich nie gehört. Wie haben es denn Staaten wie die Slowakei oder Polen geschafft? Die sind zusätzlich in der NATO, ganz ohne Weltkrieg. Und auf die Polen hätte man auch hören sollen, nicht auf die ganzen bezahlten Appeasement Politiker.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Ja, dieses Argument flattert erst seit wenigen Wochen/Tagen in der breiten Masse herum. Davor hat niemand an diese Möglichkeit geglaubt, tatsächlich warnten aber bereits 1997 Persönlichkeiten, wie Egon Bahr, Robert McNamara oder George F. Kennan vor einer Natoosterweiterung, und dazu muß man auch eine Erweiterung der EU im weiteren Sinne zählen. https://www.heise.de/tp/features/Osterweiterung-Fehler-von-historischem-Ausmass-4002177.html?seite=all Der „Drops“ ist eh gelutscht um es auf Hochdeutsch auszudrücken, aber gerade deshalb sollte man jetzt sehr vorsichtig agieren.
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Ja natürlich vorsichtig, aber schon auch zur Kenntnis nehmen wer die Verbündeten Russlands sind: Nord Korea, Belarus, Eritrea, Syrien und aus. Auch Putin muss mit dem Rest der Welt Handel treiben, seine Jeunesse liebt das internationale Jet Set Leben, er hat seine Börse gecrasht und wenn die russische Bevölkerung herausfindet, dass er russische Enklaven niedergebombt hat wird sie womöglich gar nicht begeistert sein.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Darauf hoffe ich, wie auch der Rest der westlichen Welt. Denn eigentlich habe ich mich in unserer Blase bisher recht wohl gefühlt, auch wenn das extrem egoistisch klingt. Aber es ist so. Für die Zukunft wüsste ich gerne, worauf ich mich vorbereiten soll, aber auch da geht es mir vermutlich nicht anders als allen anderen. Wenigstens gibt mir der Gedanke, dass wir letztlich alle im selben Boot sitzen, ein wenig Optimismus.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
warum eigentlich Eritrea?
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Die hatte ich nämlich gar nicht am Radar und war daher umso erstaunter, dass die in dieser Aufzählung vorkommen. Muss mich mal schlauer machen…..
Antwort auf Beitrag von tonib
Wenigstens bin ich nicht der einzige „Bleenie“ ![]()
Antwort auf Beitrag von tonib
Das sind die Staaten die bei der UN pro Russland gestimmt haben. Mehr Rückhalt hat Putin nicht. „ Ein historisches Ergebnis" Stand: 02.03.2022 23:59 Uhr Es ist ein Ergebnis, mit dem selbst optimistische Diplomaten nicht gerechnet hatten: Die UN haben den russischen Einmarsch in die Ukraine in einer Resolution mit überwältigender Mehrheit verurteilt.“ https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/un-vollversammlung-ukraine-105.html
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
„ Lediglich Belarus, Nordkorea, Eritrea und Syrien haben ihm dafür den Rücken gestärkt. Mit so einem Ergebnis für die Resolution hatten selbst optimistische Diplomaten nicht gerechnet, sagt UN-Beobachter Richard Gowan vom Thinktank "Crisis Group". 141 Länder haben die Resolution unterstützt. Und bemerkenswert: Einige traditionelle Freunde Russlands bei den UN - wie Kuba und Serbien - haben Moskaus Haltung nicht unterstützt. Diplomatisch ist das ein sehr schlechter Tag für die Russen.“
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Das hörte ich……aber mir war bisher nicht klar, wie Eritrea politisch gestrickt ist und warum. Dazu muß ich mir mal die Hintergründe anschauen.
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Wird eine kommunistische Marionetten Regierung wie in Belarus sein.
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Aber warum gerade Eritrea?
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Gilt als das „Nordkorea Afrikas“. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.autokratische-regime-welche-verbindung-besteht-zwischen-eritrea-und-russland.cc905703-da5c-4450-9fb2-bcfbbda48cfa.html
Antwort auf Beitrag von Lauch1
Ich muß mich da mal einlesen……= blinder Fleck
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Wenn dem Putin ein Pups quer sitzt, dann haben wir den doch auch. Wollen wir wirklich die Nutte eines Verrückten sein?
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Nur weil sie darum bitten, sind sie noch lange nicht in der EU, das Aufnahmeverfahren ist lang und steinig. Ich hoffe nicht, dass wir nun einen Haufen desolater Staaten aufnehmen, die EU hat genug hausgemachte Probleme. Die müssen erst behoben werden (und da sehe ich wenig Anstrengungen), bevor neue Problemfälle ins Haus geholt werden können. Anderseits hoffe ich, dass diese Krise dazu führt, dass den aktuellen EU-Mitgliedern der Wert der Gemeinschaft deutlich vor Augen geführt wird, trotz ihrer zahlreichen Schwächen. Nur gemeinsam sind wir stark.
Antwort auf Beitrag von Silvia3
Diese neue Einigkeit sehe ich tatsächlich als Chance in der Krise.
Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm
Warum nicht? Ich sage ja, jetzt erst Recht.
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