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Erzieherausbildung mit Kleinkind machbar?

Thema: Erzieherausbildung mit Kleinkind machbar?

Hallo, ich bin relativ neu hier bzw. nicht sooo oft hier aktiv. Ich hoffe ihr könnt mir trotzdem helfen :-) Meine Frage an euch: Hat Jemand Erfahrungen mit einer Zweitausbildung zum Erzieher mit Kleinkind? Ist es gut machbar? (Ich war immer eine gute Schülerin mit guten bis sehr guten Noten in der Real- und Berufsschule) Mein Schatz ist nun knapp 19 Monate alt. Seit einem halben Jahr gehe ich wieder arbeiten. Ich musste mir nach meiner Elternzeit einen Job suchen, da mich mein alter Chef nur Vollzeit einstellen wollte, dies wäre jedoch mit der Kinderbetreuung nicht möglich gewesen. Nun arbeite ich in einem Reisebüro (mein erlernter Beruf), jedoch bin ich sehr unglücklich damit und weiß nun auch nicht ob mich meine Chefin entlässt (aus wirtschaftlichen Gründen). Allgemein bin ich persönlich mehr für einen sozialen Beruf geschaffen und komme bei Kindern gut an. Aber vieles im Leben merkt man eben erst wenn man erwachsen und reifer wird. Über Eure Antworten würde ich mich sehr freuen. Liebe Grüße aus Sachsen

von deallex am 17.11.2016, 13:31



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jemandem aus deinem Umfeld hast wer auf ihn aufpassen kann, dann ist es sicherlich machbar.

von Marianna81 am 17.11.2016, 14:01



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Danke für deine Antwort

von deallex am 18.11.2016, 07:46



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Es wird nicht leicht werden. Bist du alleinerziehend? Es gibt auch halbtags Ausbildungsstellen zum Erzieher. Diese sind aber rar. Meist auch schulische oder mit der Praktikumstagen in der Woche. Wäre hier auch wieder ne Herausforderung, due Betreuungszeit zu decken. Aber man hat auch Ferien. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Viel Erfolg!

von Annimais am 18.11.2016, 02:54



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Hallo Annimais, nein bin nicht alleinerziehend. Bin verheiratet. Mein Mann arbeitet in leitender Position in der Verwaltung. Er könnte nicht immer aber manchmal einspringen, da er sich seine Zeit oft frei einteilen kann. Aber immer eben auch nicht. Halbtags wird in unserer Region nicht angeboten. Aber vielen Dank für deine Antwort

von deallex am 18.11.2016, 07:17



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Sowas: http://www.rbz1.de/erzieher-in.html Wäre denkbar, wenn dein Mann nachmittags/abends betreuen kann. Trini

von Trini am 18.11.2016, 08:56



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Danke für den Link Mein Mann kann leider nicht regelmäßig ab nachmittags auf den Kleinen aufpassen. Und Teilzeit wird in unserer Region leider nicht angeboten weiß auch nicht warum das bei uns so ist. Ich denke mein Standort ist dafür zu ländlich

von deallex am 18.11.2016, 20:07



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Eine Freundin von mir macht das gerade,allerdings alleinerziehend. Sie sagt nie wieder. Ihr sohn ist auch schon älter.

von Cojote am 18.11.2016, 19:50



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Weil der Schulstoff schwierig ist und man viel lernen muss oder weil sie eventuell niemanden hat der bei Krankheit aufs Kind aufpassen kann? Danke schon mal für deine erste Antwort

von deallex am 18.11.2016, 20:00



Antwort auf Beitrag von deallex

Sie kommt übrigens auch aus Sachsen. Der schulstoff ist sehr kompliziert. Sie muss zu Hause unheimlich viel ausarbeiten. Das Praktikum im Kinderheim war auch ziemlich belastend. Auch von den zeiten da sie bis abends halb 9 arbeiten musste und niemand richtig fürs Kind hatte. Auch finanziell belastend nur mit BAföG. Sie macht die Ausbildung schulisch. Ihr sohn muss von 7-16:15 Uhr in die kita.wenn das Kind krank ist,ist sie normal kind krank. Muss dann halt selbst alles nacharbeiten und arbeiten nach der Schule nach Schreiben.

von Cojote am 18.11.2016, 22:52



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Hallo, bei uns haben das 2 Erzieherinnen in der Kita gemacht (kirchlicher Träger). Das ging gut, wobei beide jedoch die Ausbildung auf einer 2/3 Stelle machen konnten. Lernen mussten sie natürlich viel - auch abends wenn die Kinder im Bett waren. Aber sie sind inzwischen fertig und sehr zufrieden damit.

Mitglied inaktiv - 19.11.2016, 14:48



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Hallo, hier bei mir um die ecke ist es möglich die Ausbildung über eine Abendschule zu machen. Macht die Pestalozzi glaub ich. Wie die Termine und Aufnahmebedingungen genau sind weiss ich nicht mehr. Aber ich meine das findet an 2 Abenden die Woche + jeden Samstag ganztags statt. Evtl. gibt es sowas ja bei euch, falls das für dich überhaupt so möglich wäre. Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschliessen. Ohne genug Leute in der Hand wird es sehr schwierig. Als ich damals meine Ausbildung machte hatten wir eine mit knapp 1Jährigen Zwillingen und eine mit Jugendlichen Kindern in unserer Klasse. Die mit den älteren Kindern hat das ganz gut hinbekommen, hat nur 2 mal gefehlt wegen dem Sohn. Die mit den beiden kleinen musste die Ausbildung kurz vor ende des 1ten Jahres abbrechen weil ständig eines der Kinder krank waren oder die Tagesmutter ausfiel/Urlaub hatte und ihr nur ihr Vater (und auch nur ab und an) helfen konnte. Sie hatte es das Jahr darauf dann nochmal versucht als sie die zwei dann in einer Krippe unterbringen konnte. Aber auch das hat nicht geklappt und sie war vor den Weihnachtsferien bereits wieder weg.

von mausebär2011 am 23.11.2016, 13:07



Antwort auf Beitrag von deallex

Ist genauso machbar wie jede andere Ausbildung. Vorteil ist, du hast die ersten zwei Jahre Schulferien. Da sind die normale Unterrichtszeiten (kannst du bei der jeweiligen Fachschule erfragen) und dann insgesamt ca 8 Wochen Praktikum im Jahr! Diese sind normalerweise Vollzeit zu verrichten und können in einer normalen Kita absolviert werden. Im letzten Jahr (Anerkennungsjahr) musst du ja dann ganz normal arbeiten gehen und hast zwischendurch nur ab und zu ein paar Tage Schule. Der Schulstoff ist durchaus machbar! Ich musste in den zwei Jahren nicht viel lernen, nur Hausaufgaben machen. Für die Prüfungen lernt man natürlich, aber dafür hat man ja Ferien. Das Anerkennungsjahr ist eigtl das härteste, weil man neben der Vollzeit-Arbeit noch einiges für die Schule machen muss. Aber bis dahin wären ja jetzt noch 2 1/2 Jahre mindestens. Achso, ich hab die Ausbildung in NRW gemacht...weiß nicht, ob das einen Unterschied macht.

von kleineRose am 04.01.2017, 14:00