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Welcher Kinderwagentyp sind Sie...?

Welcher Kinderwagentyp sind Sie...?

Bevor Sie sich für einen Kinderwagentyp entscheiden, überlegen Sie sich gut, wofür Sie den Wagen am häufigsten nutzen. Es gibt eine Vielzahl von Varianten und Modellen - welchen Kinderwagentyp Sie brauchen, hängt somit von Ihren ganz individuellen Umständen ab.

Ein Kinderwagen soll Ihre Mobilität sichern. Deshalb ist die entscheidende Frage, wie Sie sich im Allgemeinen fortbewegen. Ob Sie eher in der Stadt oder im Gelände unterwegs sind, ob Sie mit dem Baby joggen wollen oder eher gemütlich im Café sitzen möchten.

Der Autotyp

Wenn Sie vor allem mit dem Auto unterwegs sind, ist ein Autositz sinnvoll, der sich auf das Fahrgestell des Wagens aufsetzen lässt. Alternativ gibt es eine im Autositz integrierte Tragetasche, mit der Sie das Baby schnell vom Sitz in den Kinderwagen heben können. Der Vorteil an diesen mit dem Autositz kompatiblen Kinderwagen ist, dass Sie das Gefährt schnell wechseln können, ohne das Baby zu wecken. So kommen Sie nicht in Versuchung das Kind "mal kurz" im Auto liegen zu lassen, nur weil es bei der Fahrt eingeschlafen ist. Viele Kombiwagen lassen sich mit einem Autositz-Adapter aufrüsten - fragen Sie im Laden nach.

Der gemütliche Typ

Sind Sie vor allem auf geteerten Wegen im Stadtpark unterwegs und möchten Sie Ihrem Baby den größtmöglichen Komfort in den ersten Monaten bieten, sollten Sie sich die klassischen Kinderwagenmodelle anschauen. Sie sind groß, stabil, wetterfest und vor allem bequem. Gerade Modelle, die an die gechromten ausladenden Kinderwagen der 50er oder 60er Jahre erinnern, sind zur Zeit sehr modern - sie sehen gut aus und lassen sich angenehm schieben. Doch sollte Ihnen klar sein, dass Sie spätestens, wenn Ihr Kind selbstständig sitzen kann, eine Alternative benötigen.

Der Fußgängertyp

Sind Sie darauf angewiesen, viel zu Fuß zu gehen, eignet sich für Sie eher ein Kombiwagen als ein klassischer Kinderwagen. Den Kombiwagen können Sie nach der ersten Zeit, in der Ihr Kind nur liegend fortbewegt werden kann, zum Sportwagen umbauen und er ist insgesamt nicht so sperrig wie ein richtiger Kinderwagen. Der spätere Sportwagen ist durch bewegliche kleine Räder wendig und bequem zu schieben. Wenn sich Ihr Kind so langsam in die sitzende Position begibt, wird der Sportwagen auch dieser Anforderung gerecht: Die flache Liegefläche muss umstellbar sein und für später einen einstellbaren Sitz haben. Den Kombiwagen können Sie nutzen bis Ihr Kind nicht mehr im Kinderwagen sitzen möchte. Diese Modelle sind oftmals dementsprechend teuer, doch benötigen Sie wie gesagt keine weiteren Wagen.

Der Stadttyp

Ähnlich wie der Fußgängertyp brauchen Sie als Stadttyp einen wendigen und leicht schiebbaren Kinderwagen - auch hier empfiehlt sich ein Kombiwagen. Bei diesen "Cityflitzern" erleichtern kleine schwenkbare Vorderräder das Lenken, und ihr Wendekreis ist klein. Bedenken Sie beim Kauf, wie oft Sie sich auf schmalen Gehwegen, in vollen Innenstädten oder in engen Cafés bewegen. Auch wenn Sie häufig auf Bus und Bahn angewiesen sind, ist ein leichter Kombi- oder später ein Sportwagen praktisch. Ein weiteres Argument für diese leichten Modelle kann Ihre "Parksituation" sein. Wenn Sie Ihren Wagen immer in den zweiten Stock tragen müssen, sollte er dementsprechend leicht sein. Dürfen Sie ihn im Hausgang abstellen, sollte er trotzdem nicht den gesamten Platz einnehmen.

Der Einkaufstyp

Ist Ihr Kinderwagen gleichzeitig eine Art Einkaufswagen, sollte er stabil sein und entsprechend Masse haben, damit er sich auch bei hohem Zuladegewicht noch anständig schieben lässt. Natürlich darf der Einkaufskorb oder das Netz am Wagen nicht fehlen. Richtige "Shopper" haben meistens vier gleich große Räder, damit die größtmögliche Kippsicherheit gewährleistet werden kann. Doch auch in diesem Fall sollten Sie sich überlegen, dass viel Platz im Wagen auch dementsprechend die Ausmaße vergrößert. Gehen Sie also häufig in der Innenstadt oder in kleineren Supermärkten einkaufen, wählen Sie einen Mittelweg zwischen angemessener Ablagemöglichkeit und Fahrtkomfort.

Der Geländetyp

Sind Sie häufig in unebenem Gelände unterwegs, achten Sie auf große und feststellbare Vorderräder und eine gute Federung. Außerdem sollte Ihr Modell gut abwaschbar sein, damit Sie ihn reinigen können, wenn er mal Schlammspritzer abbekommen hat. Ist das Gelände sehr bergig oder wohnen Sie abschüssig, ist eine gute Bremse (am besten eine extra Handbremse) sehr wichtig.

Der Sporttyp

Auch wenn Sie viel Sport treiben und sich schon darauf freuen, mit Ihrem Baby durch Wald und Flur zu joggen: Sogenannte Jogger sind für die erste Zeit nicht geeignet. Anfangs muss der Rücken Ihres Babys gut gefedert sein und darf keine Stöße abbekommen. Nach etwa zwölf Monaten können Sie sich als Zweitwagen einen Jogger zulegen. Er ist extra für schwieriges Gelände konzipiert und lässt sich auch mit einer Hand gut schieben. Je nach Modell ist er allerdings nicht umbaubar wie beispielsweise ein Sportwagen, und die Kinder können ihre Position nicht wechseln. Ein Jogger ist daher kein Allrounder, sondern eben "nur" fürs Joggen oder Spaziergänge im freien Feld geeignet. Mittlerweile gibt es auch Kombiwagen, die sich später zum Jogger umbauen lassen. Achten Sie aber unbedingt auf den expliziten Hinweis vom Hersteller und vom TÜV, dass das jeweilige Modell für "sportliche Aktivitäten" einsatzbar ist.

von Jenni Zwick

Zuletzt überarbeitet: August 2016

   

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