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Wie viele Kinder habt ihr? UMFRAGE

Wie viele Kinder habt ihr? UMFRAGE

Dashuri

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Hallo, mich wuerde mal interessieren, wie viele Kinder ihr habt, seit wann ihr getrennt seid (wie alt waren die Kinder) und wie weit die Vaeter involviert sind (Wechselmodel, Residenzmodel). Wie viele Stunden arbeitet ihr? Ich habe mich 4 Wochen nach der Geburt getrennt und das Kind ist zu 100% bei mir. Warum ich frage, habe manchmal Angst, wie das alles noch wird und wie ich alles schaffen werde. Arbeite noch nicht, bin noch in Elternzeit. Denke, es wuerde mich beruhigen, wenn ich seh, was ihr alles schafft. Vielen Dank an alle die antworten moechten.


Mitglied inaktiv

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1 kind,13 getrennt seit nun 10 jahren glaube ich kind seit 6 jahren nur bei mir das du angst hast ist normal aber auch hier werden sich immer neue möglichkeiten ergeben, an die du noch nicht mal zu denken wagst. so wie im restlichen leben auch. es gibt hoch und auch tiefs ,so wie eben nach dem regen auch immer die sonne wieder scheint :) und durch mein kind hatte ich immer das gefühl, ich bin nicht allein. auch wenn sie nicht wirklich bei lebensfragen helfen kann/konnte, gab mir dieses wissen , sie zu haben immer wieder trieb nach vorn. du wirst hier viele verschiedene lebenswege lesen aber keiner davon ist falsch oder richtig , das du ihn so übernehmen kannst , sondern individuell , jeder nach seinen möglichkeiten und zielen. ein fehler ist es aber nicht demütig der zukunft entgege zu blicken ,denn das macht dich sensibel für deine pläne und du kannst das ganze besser reflektieren


Mommy2be8.17

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Ich habe 3 Kinder (3, 13 u. 17J.) Getrennt habe ich mich von meinem 1. Mann als die Großen 8 u. 4 waren. Dann 25h gearbeitet. Kinder waren alle 14T. beim Papa übers WE. Von meinem 2. Mann habe ich mich getrennt als der Kleine 2 war, arbeite jetzt wieder 20h. Sein Paoa kommt alle 2W. So. für 2-3h her u. verbringt Zeit hier mit seinem Kind, aber nicht alleine ich bin immer dabei. Die Großen sind jetzt ca. alle 4-6W. übers WE bei ihrem Vater.


spiky73

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2 Töchter im Abstand von knapp 8 Jahren. Habe beide Kinder ab Geburt komplett alleine groß gezogen, die Väter spielten kaum eine bzw überhaupt keine Rolle. Bin wieder VZ arbeiten gegangen als Kind1 16 Monate alt war und später bei Kind2 direkt nach dem Mutterschutz, VZ und Schichtdienst. Die Kinder sind jetzt 20 bzw 12 und es war über weite Strecken weder schön noch einfach. Aber wenn man muss, dann geht es auch irgendwie. Bin jetzt seit 2 1/2 Jahren verheiratet und merke, dass es ein Unterschied ist wie Tag und Nacht, ob man an allen Fronten alleine kämpft oder ob jemand da ist, bei dem man sich mindestens ausweinen kann und der nicht noch Salz in die Wunde streut.


Dashuri

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Ich danke euch fuer eure Antworten. Eigentlich bin ich ja zuversichtlich, dass ich das alles schaffen werde, aber hab dann doch immer wieder Angst. Eure Posts stimmen mich froehlich, aber auch gleichzeitig etwas traurig, weil die Vaeter sich anscheinend oft sehr rausnehmen. Alles Gute weiterhin an euch. Danke


22Kathrin22

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Hallo, ich hab 3 Kinder (2, 7 und 17 Jahre). Der Grosse lebt eigentlich bei seinem Vater ist aber die meiste Zeit bei mir. Die 2 Kleinen leben bei mir. Feste Zeiten ,wann der Vater die Kids nimmt, gibt es nicht. Meist aber am WE oder mal ein Nachmittag. Getrennt seit 1Jahr. Arbeiten tue ich 35h die Woche. Der Kleine ist von 7:00 Bis 16 Uhr in der Kita und die Grosse (7) bis 16 Uhr im Hort. Klappt ganz gut. Hab aber auch ein sehr verständnisvollen Arbeitgeber, der auch Homeoffice erlaubt, wenn die Kids krank sind oder sonst was ansteht. Der Fahrtweg zur Arbeit ist nervig. Du schaffst das, die Kids sind in der Kita/Hort ganz anders ausgelastet und ausgepowert. Unsere Exklusivzeit ist das WE, da unternehmen wir viel gemeinsam. VG Kathrin


Sabri

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Ich habe zwei Kinder von zwei verschiedenen "Vätern". Der eine Vater kümmert sich (zahlt Unterhalt, Kind besucht ihn etwa zweimal pro Woche) der andere Vater tritt nicht in Erscheinung. Wenn ich noch ein drittes Kind bekommen hätte, dann nur wieder alleinerziehend. Es hat viele Vorteile, wenn man die Nachteile im Griff hat.


KKM

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Antwort auf Beitrag von Sabri

Das hast Du schön geschrieben! Ich sehe für mich auch unglaublich viele Vorteile, muss nicht ewig diskutieren etc. Klar, man muss dann ggf. auch mit Fehlentscheidungen leben können. Aber ich berate mich auch, echte Fehlentscheidungen sind mir zum Glück nicht unterlaufen.


spiky73

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Im Grunde genommen liegt ihr nicht völlig falsch. Zumindest in einigen Bereichen habe ich es durchaus geschätzt, allein zuständig zu sein und mich nicht noch ständig mit einem nervigen Kindsvater auseinander setzen zu müssen. Zumindest der Vater meiner Großen glaubte ja tatsächlich, dass ihn das vereinzelte Erscheinen auf der Bildfläche als guten Vater qualifiziert, der auch noch in die Erziehung hinein quaken darf. Dabei wurde immer mehr offenbar, wie wenig er sein Kind kennt. Insofern war es schon gut, dass er nur punktuell eine Rolle gespielt hat - und der Vater der Kleinen überhaupt nicht. Das andere ist der Umgang des Umfeldes (der Gesellschaft?) mit Alleinerziehenden. So tolerant und aufgeklärt, wie sich die Deutschen gerne geben, sind sie dann nämlich auch wieder nicht. Klar, mit Rückblick auf 18 Jahre allein mit den Kindern habe ich durchaus einige Entscheidungen getroffen, die ich im Nachhinein so nicht mehr nachvollziehen kann. Aber sie erschienen damals als der einzige gangbare Weg. Insofern stehe ich auch heute noch dazu. Aber erst im Nachhinein wurde mir klar, wie wenig den Alleinerziehenden überhaupt zugetraut wird. Man beäugt sie äußerst kritisch - und letztendlich darf man als alleinstehende Mutter oder Vater an allen Ecken kämpfen. Und wehe, das Kind passt nicht stromlinienförmig ins Lehrbuch-Schema. Dann ist gleich klar, dass das nur daran liegt, dass es sich um eine Ein-Elter-Familie handelt. Aus solchen Kindern kann ja gar nichts werden. Ich merke im Rückblick, wie sehr ich mich da aufgerieben und meine Gesundheit ruiniert habe. Eine Lobby hatte ich kaum, noch nicht einmal innerhalb der Familie. Da merkt man doch, wie viel einfacher alles gewesen wäre mit dem richtigen Partner an der Seite (und nein, das wäre der KV1 nicht gewesen, und der KV2 erst recht überüberhaupt nie nicht)...


nociolla

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Ich habe drei Kinder die 18 jährigen Zwillinge und eine 2 jährigen mit meinen neuen Partner. Mein Ex ist gegangen als die Zwillinge 4 waren zu der Zeit habe ich schon wieder 25St / Wo gearbeitet und habe dieses auch weiter gemacht bis sie 10 waren . Das ging aber nur mit Hilfe meiner Schwiegermutter da ich zwei Spätdienste abdecken musste und der Vater nur einen deckte. Die Kinder waren zu dieser Zeit alle 14 Tage von Freitag nach der Schule bis Sonntag 18.00 Uhr bei ihren Vater und jede Woche von Mit auf Do . Die Hilfe meiner Schwiegermutter hatte ich 2 Jahre dann bekam mein Ex nochmal Zwillinge und ihre Unterstützung war dort von Nöten . Meinen zweiten Spätdienst deckte entweder eine Freundin oder mein neuer Lebensgefährte ab, ab der dritten Klasse sogar beide da der feste Mit. für meinen Ex nicht mehr ging da er ins Ausland zog / arbeitetet und nur am WE vor Ort bei seiner Familie war. Als sie in die 5 Klasse kamen bin ich auf 35Wo/St aber nach 1,5 Jahren wieder auf 30 zurück da es nicht ging jedenfalls nicht mit den Arbeitszeiten. Als sie 13 waren bin ich wieder auf 35 Wo/St neue Arbeit bessere Zeiten und inzwischen zusammen gezogen mit meinen Freund. Die ganzen Jahre waren sie aber alle 14 Tage am We bei ihm bei meiner Tochter ab 16 etwas seltener da sie auch zu Partys und ihren Freunden wollte. Tatsächlich ist das seit den 18 Geburtstag stark eingebrochen. Es gab Stress wegen Unterhalt und Papa hat gesagt sie können jetzt entscheiden wann sie kommen wollen. Mein Sohn geht jetzt noch ca. 1 We im Monat zu Papa selten 2 und meine Tochter nur noch sehr selten und auch ohne übernachten . Da mein Ex immer schon viel gearbeitet hat fand ich das alleine sein mit den Kindern und organisieren nicht wirklich schlimm. Was mir zu schaffen machte war das ständige niedermachen von meinen Ex wenn es nicht nach seiner Nase ging und das knappe Geld. Wenn man weiß das nichts kaputt gehen darf, kein extra möglich ist und auch das Kind z.b. nicht zum Ballett Unterricht kann wie die Freunde da zu teuer , dann schmerzt das und machte mich unglücklich. Auch Freundschaften sind zerbrochen da ich mich nur zu wenigen Zeiten ohne Kind oder abends verabreden konnte Am Papa WE hatte ich auch immer Samstagsdienst. Ich weiß nicht was oder wie du arbeitest aber ich z.b könnte in meinen Job in der Apotheke nicht arbeiten wenn ich zu 100% die Kinder hätte. Mindestens ein Spätdienst wird fast immer verlangt auch bei 20Wo/St . Viel Glück und Erfolg für dich