ADHS - ADS

ADHS - ADS

Fotogalerie

Redaktion

 
Ansicht der Antworten wählen:

Geschrieben von Yogamama am 22.05.2020, 15:20 Uhr

Wie und wann gemerkt?

Wie habt Ihr gemerkt, dass Eurer Kind ADS/ADHS haben könnte? Und wie alt war Euer Kind da? Und wie lange dauert es, bis man Gewissheit hat? Also welche Schritte habt Ihr vollzogen? Wahrscheinlich erst mal Kinderarzt, oder? Und dann?

 
5 Antworten:

Re: Wie und wann gemerkt?

Antwort von Annalena5 am 23.05.2020, 8:03 Uhr

Wirklich diagonstizieren kann man es erst mit sieben. Aber natürlich merkt man schon davor etwas. spielt nur kurz mit einem Spielzeug, wechselt dann rasch. Ist sehr zappelig, kann nicht still sitzen. Fällt dadurch in Gesellschaft negativ auf. Emotional eher instabil - wenn etwas nicht funktioniert, verlieren sie rasch die Nerven. Geringe Frustrationstoleranz. Manche Kinder mit ADHS haben dazu noch eine gestörte Körperwahrnehmeung mit allen dazugehörenden Problemen (später sprachbeginn, spät sauber, Probleme bei der Unterscheidung einzelner Laute, bei komplexen Bewegungsabläufen wie Radfahren etc). Abgestet wird von einem klinischen Psychologen oder einem Kinder- und Jugendpsychiater. Überweisung dafür gibt es soweit ich weiß vom Kinderarzt. Solltest du bei deinem Kind etwas bemerken, was dich stutzig macht, geh am besten zu deiner Kinderärtztin.
alles Gute

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Wie und wann gemerkt?

Antwort von Paperlapapap am 23.05.2020, 19:30 Uhr

Mein Sohn bekam die Diagnose mit sechs Jahren.
Dadurch dass mein Kind ein Frühchen ist war es schon immer auffällig und galt lange als Entwicklungsverzögert und kam mit zweieinhalb zur Frühförderung. Mit vier Jahren habe ich mir erstmals Gedanken gemacht dass es in die Richtung ADHS gehen könnte und begann mit der Arztsuche als er fünf Jahre alt war. Wäre ich gleich zum Kinder- und Jugendpsychiater gegangen hätte ich mir einiges ersparen können.
Kinder können auch schon ab fünf diagnostiziert werden, hilfreich ist es wenn es bereits in der Familie bekannte Fälle gibt.

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Wie und wann gemerkt?

Antwort von dana2228 am 24.05.2020, 20:44 Uhr

Eigentlich war es mir im Bauch schon klar.
Er war immer anders als meine anderen beiden, als Baby motorische Unruhe, extrem Reizoffen, Schreibaby....
Habe bei jeden Besuch beim Kinderarzt gesagt, da stimmt was nicht. Aber hat mich keiner ernst genommen, bez auf die schlimme Geburt und deren Folgen geschoben.

Diagnose mit gerade 5. Mit 16 Monaten waren wir 7 Tage im Krankenhaus zum "Check" weil er so extrem Entwicklungsverzögerungen war....
Es gab nix greifbares, globale Entwicklungsverzögerungen, Asthma, Bindungsstörungen ..
Mit 3 Jahren mehrere Wahrnehmungsstörungen und Probleme im sozialverhalten, er musste in einen speziellen Kindergarten.
Kurz nach den 5. Geburtstag die Diagnose ADHS was uns allen klar war, ein Jahr später kam A-typischer Autismus dazu, auch keine Überraschung.

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Wie und wann gemerkt?

Antwort von dana2228 am 24.05.2020, 20:46 Uhr

Als meine anderen Kinder. Nicht nur die beiden. Sondern alle 4. aber die zwei jüngsten gab es noch nicht.

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Wie und wann gemerkt?

Antwort von asclepiatina am 25.05.2020, 10:34 Uhr

Bei meiner Tochter schon mit 4... dachte sie hat Depressionen, hab damals das Gespräch mit der Kiga Leitung gesucht. Sie glaubte eher eine Wahrnehmungsstörung. Damit bin ich zum Kinderarzt. Der taugte aber nicht viel und verschrieb einfach nur Ergo. Erst die Therapeutin riet zur Diagnostik, was ja noch zu früh war! Hab dann irgendwann den Kinderarzt gewechselt und der überwies dann auch zur Diagnosestellung.. Meine Tochter hat ADHS mit extremer Auswirkung auf die Gefühle, die sie nicht regulieren/steuern kann. Anfang des Jahres,war es dann so krass, das sie sogar aus dem Fenster springen wollte.

Bei unserem Sohn ist es eher das typische Hyperaktive, das schon ganz früh auffiel, bei ihm wurde eine Verdachtsdiagnose mit 5 gestellt, die eindeutige haben wir seit nem knappen Jahr. Muss aber gestehen, mit dem hibbeligen komm ich tausend mal besser klar als mit dem heulen der Großen..

Erster Ansprechpartner sind die Erzieher/Lehrer, diese können bei Berichten viel helfen, dann klar Kinderarzt und der überweist normal in Diagnose Zentrum.

Lg

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Die letzten 10 Beiträge
Mobile Ansicht

Impressum Über uns Jobs Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2020 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.