Elternforum ADHS und ADS

Ich weiß nicht mehr weiter 😭

Ich weiß nicht mehr weiter 😭

Monivog

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Mein Sohn ist 12 Jahre in der 6 Klasse auf dem Gymnasium. Seit 6 wurde adhs diagnostiziert.  Das war sein Wunsch , allerdings macht er jetzt gar nichts dafür er weiß nicht warum er lernen soll , Schule ist schei...sagt er . Es gibt nur noch Streit zu Hause . Ich stehe immer zwischen den Stühlen . Mein Mann und meinsohn sind nur noch am streiten. Mein Sohn stellt oft auf stur alles ist ihm zuviel . Ich streite auch nur noch mit ihm , versuche ruhig zu bleiben aber es klappt nicht . Beispiel er muss morgen seine erdkundemappe abgeben , das haben wir von einem Mitschüler erfahren . Er steht in dem Fach zwischen 4-5 es ist epochal . Er versteht nicht das er die Mappe noch in Ordnung bringen muss . Mein Mann hat ihm die Aufgabe gegeben , ich weiß jetzt schon das da nichts passiert . Er lässt mich aber auch nicht helfen stellt sich stur . Nachher wird es wieder Theater geben . Manchmal würde ich gerne meine Sachen packen und gehen sorry aber ich weiß nicht mehr was ich tun soll . Hat jemand auch dieses Problem ?  🥺


Mumpel

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Hallo! Seid ihr nicht in einer KJP-Praxis? Wie wird er denn aktuell behandelt? Bei uns gibt es z.B.Therapeutengespräche (mit oder ohne Kind, je nachdem, was grad anliegt) und da kann man genau solche Punkte besprechen und passende Lösungsstrategien entwickeln. Manches muss ja einfach anders angegangen werden!  Ansonsten würde ich, sofern möglich, alles was mit Schule zu tun hat, auslagern, d.h. einen Nachhilfelehrer o.Ä. zu beautragen, der dann 2 mal pro Woche mit deinem Sohn das macht, was eben gerade ansteht. Beim in Ordnung bringen der Mappe kann ihm ja quasi jeder helfen. :-) Andere Leute sind emotional nicht so involviert, das kann ein Vorteil sein.  Meine Tochter ist jünger als dein Sohn. Ich hab bei ihr auch oft das Gefühl, dass sie einfach nicht versteht, was überhaupt gemacht werden soll bzw. was dazu gehört. Heftführung klappt seit kurzen in den Fächern, in denen das benotet wird. Da gibt es z.B. aber auch eine Liste zum Abhaken - ich denke, das hilft ihr sehr. Ich selber hatte mit genau solchen Sachen immer Probleme und wusste nicht, wo ich anfangen sollte. Mir fällt das immernoch sehr schwer. Ich hatte halt das Glück, dass ich nicht viel lernen musste ... Sonst wäre ich total untergegangen.  Was möchte er denn später machen?


Monivog

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Die gibt es , sie wollte ihn aber noch nicht mal testen .Sie sagt immer er wäre ein normaler Junge und das wird schon . In der Grundschule wurde uns schon geraten ihn mal testen zu lassen ,haben aber auf die Ärztin gehört .Da es jetzt am Gym wieder aufkam haben wir ihn testen lassen . Im Moment nimmt es überhand , gestern hat er seine Mathearbeit wieder bekommen,Grad so eine 3 was ok für uns ist . Er hat nicht alles geschafft da er sehr langsam ist . Da sagte mein Mann dann rechne mal die Sachen die falsch sind ,und was er nicht geschafft hat . Damit er sieht was geübt werden muss. Mein Sohn hat sich strikt geweigert,da der Lehrer ja nichts gesagt hat . Er Diskutiert so lange ,bis mein Mann explodiert ,und ich stecke wieder dazwischen.Er versteht nicht das er das Thema weiterhin für den Unterricht braucht. Er will mal Forscher werden .Wir haben schon ein paarmal angeboten die Schule zu wechseln aber er will auf dem Gymnasium bleiben . Das Problem ist auch das er nicht merkt wann er lieber still sein sollte , ich gebe ihm manchmal schon Zeichen das er nichts sagen soll ,er macht es trotzdem und dann wird es schlimmer .  es ist echt schlimm


Mumpel

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Das heißt, ihr habt jetzt eine Diagnose? Und wie wird er behandelt? Ergo, Medikamente?  Das, was du beschreibst, ist ja schon typisch für ADHS, gerade das Diskutieren. Kann er keinen Nachteilsausgleich bekommen, also in dem Falle mehr Zeit bei den Klassenarbeiten oder vielleicht die Arbeiten in einem anderen Raum schreiben, wo es ruhiger ist - je nachdem, was das Problem ist. Was wurde euch denn empfohlen? Hat er vielleicht Probleme mit der Handmotorik, drückt er zu sehr auf und arbeitet/schreibt er deswegen langsam? Wurde er mal ergotherapeutisch abgecheckt? Bei der ADHS-Diagnostik wurde ja bestimmt ein IQ-Test mit gemacht. Was kam da raus? Dieses ewige Diskutieren und "den Sinn nicht verstehen" ist auch typisch für Kinder mit einer überdurchschnittlichen Begabung. Wurde das abgeklärt und v.a. wurde der IQ-Test unter Berücksichtigung der diagnostizierten ADHS gemacht/ausgewertet/wiederholt? Hat er denn selber Vorschläge, wie man das lösen könnte? Das Ganze belastet ja die Beziehung von euch zu eurem Kind extrem. Vielleicht kann man Regeln aufstellen, was gemacht werden muss (Klassenarbeiten korrigieren, Hausaufgaben machen) und diese dann eben wirklich an jemand anderes abgeben. Wäre er damit einverstanden? Einfach damit "Schule" zu hause kein so großes Thema mehr ist.  Für mich stellt sich die Frage, ob es "nur" ADHS ist oder noch was anderes mit rein spielt. Und generell´ob die Lösungsstrategien an seine Besonderheiten angepasst sind - Aufforderungen wie "Bring jetzt mal deine Mappe in Ordnung!" funktioniert bei Kindern mit ADHS halt nicht so richtig.


Monivog

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Genau das Ergebnis haben wir seit Anfang April. Er bekommt Medikinet 30mg. Seit dem klappt es in der Schule etwas besser .  Ich schildere mal das Problem.  Er kann sich nicht lange im Unterricht konzentrieren mit den Medikamenten ist das besser geworden. Aber es dauert ewig bis er seinen Platz fertig hat , das heißt :Jacke aus , Material auf den Tisch legen ,u.s.w er hat schon eine Checkliste im Etui aber das brachte am Anfang kurz was jetzt nicht mehr . Gegen Nachhilfe Wehrt er sich auch .  Er denkt er muss nicht üben , steht in jedem Fach im Moment bei 4 bei 2 Fächer zwischen 4/5 .was er durch gute Mappen , und sich mal melden im Unterricht schnell ändern könnte .  Seine Diagnose lautet Leichte ADHs Konzentrationsprobleme und ein EQ von ich glaube 139 hat er .  Er darf 10 min. Länger schreiben bei Arbeiten .   


Mumpel

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Dann ist er ja zusätzlich zum ADHS auch hochbegabt, was es sicher nicht einfacher macht. Vielleicht liegen seine Probleme ja auch an der Hochbegabung? Kann er sich nicht konzentrieren, weil er es nicht kann, weil es ihm zu langweilig ist, weil er unterfordert ist? Auch Kinder mit Hochbegabung können sehr reizoffen, also leicht ablenkbar sein ...  Hat er den IQ in Teilbereichen oder ist das schon sein gesamt-IQ? Wird der IQ-Test unter Betücksichtigung der ADHS gemacht, also mit Medikamenten oder irgendwie anders angepasst? Ansonsten könnte es sein, dass der IQ ja noch höher ist und der aktuelle Test aufgrund der Konzentrationsproblematik etwas schlechter ausgefallen ist. Für mich sind da bzgl der Diagnostik noch ziemlich viele Fragezeichen .... das, was du beschreibst, könnte eben auch Unterforderung sein. Gerade bei Kindetn mit Hochbegabung ist der Sinn wichtig. Schreibe ihm auf, was er braucht um einen guten Schulabschluss zu machen. Minimalziel ist ja die Versetzung in Klasse 11, dann kann er ja z.B. ein Praktikum oder eine Ausbildung im Wunschbeteich machen und hat dann das Fachabi. Zumindest ist das hier bei uns so. Vielleicht an die Beratungsstellen für Hochbegabte wenden. Und ehrlich gesagt wundert es mich, dass ihr noch gar keinen richtigen Fahrplan vom KJP bekommen habt. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass die Diagnose noch gar nicht so lange her ist. Habt ihr bald die Folgegespräche beim KJP? Lies dich mal ein zum Thema Unterforderung, Hochbegabung und  Underachiever. Ich denke, da findest du deinen Sohn wieder. Und vielleicht gibt es bei euch eben auch solche Beratungsgespräche als Elterntraining. Bei uns gibt es entsprechende Kurse auch an der VHS oder in Bildungsvereinen, sowohl für Hochbegabung als auch für das ADHS. Vielleicht hilft es schon, dass du und v.a. dein Mann verstehen, dass er es nicht mit Absicht macht und vielleicht findet ihr Methoden, um das Ganze stressfreier hinzubekommen!


Monivog

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Danke für deine Unterstützung, das war in Teilbereichen. Und bevor er Medikamente bekam . Man denkt sich immer dann müsste er doch super Noten haben . Ich weiß nicht . Wir werden mal schauen ob wir in einer elterngruppe bekommen . Bei der Praxis  wird erstmal nichts gemacht . Ich muss mich mal mit meinem Mann zusammen setzen. Aber danke erstmal 


Mumpel

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Nein, Hochbegabung heißt nicht automatisch gute Noten. Das kann verschiedene Ursachen haben, möglicherweise ist die ADHS-Medikation auch nicht ausreichend. Da muss man wirklich im Detail schauen, woran das liegt. Bei manchen Kindern ist auch die Handmotorik nicht gut und dadurch z.B. das Schreiben sehr anstrengend. Dann liegt das langsame Arbeitstempo nicht nur an ADHS oder Hochbegabung, sondern auch an der Anstrengung des Schreibens.  Meine Tochter ist z.B. bei Wiederholungen sehr langsam und auch beim Schreiben an sich. Sie drückt aber beim Schreiben auch sehr dolle auf, daher sind wir bei der Ergotherapie. Knobelsufgaben und alles, was mit Lesen zu tun hat, bearbeitet sie aber sehr schnell.  Wer weiß, wie hoch sein IQ tatsächlich ist. Vielleicht könnt ihr mit den Ergebnissen des KJP zum Kinderarzt oder Hausarzt oder zum Schulpsychologen? 


kea2

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Schulnoten haben nicht so viel mit Intelligenz zu tun.  Die besten Noten haben nicht die Kinder, die am intelligentesten sind, sondern die, die ein gewisses Intelligenzniveau haben und sich am besten an das System Schule anpassen können.  Das kann man natürlich auch als eine Form von besonderer Intelligenz betrachten, aber diese Kinder sind oft nicht hochbegabt im Sinne eines IQ-Tests. ADHSler sind selten besonders gut darin, sich an das System Schule anzupassen. Diskussion zwischen unserem Sohn mit ADHS und mir: Unser Sohn: "Die blöde Frau XY will immer Z und weil ich das nicht mache, gibt sie mir schlechte Noten!"  "Dann mach doch einfach Z." "Nein!!! Z ist total blöd!!!" "Ja, aber wenn Du gute Noten willst und genau weißt, was Frau XY will, warum tust Du das dann nicht?" Sohn verschwindet grummelnd über seine doofe Mutter, die ihn nicht verstehen will, in seinem Zimmer. ADHS + Pubertät = Meister darin, sich selbst im Weg zu stehen. Smiley nr137.gif    


Monivog

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Oh das ist genau das was bei uns so abgeht . Das ist echt schlimm . 🥴


Neverland

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Ich bin da auch baff wie wenig da bisher gelaufen ist.  Im Vergleich, wir hatten im Juli die ersten Gespräche beim LWL, Testungen liefen dann im September. Auswertungen im Oktober und nun seit heute Medikamente. Anträge wegen Schulbegleitung, Schwerbehindertenausweis usw laufen, Pflegegrad ist bereits wegen anderer Auffälligkeiten vorhanden.  Ich würde da auch meinen, die Hochbegabung könnte durchaus Thema sein. Ich würde da zwingend das gespräch mit dem Schulsozialarbeiter und den Lehrern suchen. 


kea2

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Ja, wir kennen das zu Genüge. Smiley nr154.gif Unser Sohn (16) hat ADHS und liegt ohne Medikamente knapp unterhalb der Hochbegabung. Er hat früher auch immer erwartet, dass das Wissen gefälligst ohne jegliche Anstrengung in sein Gehirn zu diffundieren hat, denn lernen wollte er auf keinen Fall. Das hat natürlich genauso wenig funktioniert, wie bei Euch. Egal, wie intelligent man ist, manches muss man eben pauken bzw. überhaupt tun. Helfen wollen artet in Streit aus. Nicht helfen, heißt dass die Noten in den Keller gehen, und die Gefahr besteht, dass das Kind das Gymnasium verlassen muss. Wir waren zeitweise auch sehr verzweifelt, vor allem, weil unser Sohn auch noch so anders war, als andere Jungs es waren, dass er auf der Gesamt- oder Realschule, wo ein anderer Wind weht als am Gymnasium, das prädestinierte Mobbing-Opfer gewesen wäre.  Wir haben es letztendlich so gemacht, dass Vokabeln gemeinsam mit uns gelernt wurden, sowie für Klassenarbeiten in Englisch und Französisch und wenn es in einem anderen Fach Probleme gab (also es notentechnisch in Richtung 4 und schlechter ging). Das ging aber immer nur mit großen Diskussionen und unter Zwang, dass sonst Zocken oder Verabredungen ausfallen. Einsicht war keine vorhanden. Da konnte man ihm auch 100mal erzählen, dass er sonst vom Gymnasium fliegt, was er auf keinen Fall wollte. Ich bin fast wahnsinnig geworden. Geändert hat sich das erst vor kurzem, weil er mittlerweile doch mal ins Nachdenken bezüglich seiner Zukunft gekommen ist.  Ich muss dazu aber sagen, dass unser Sohn erst seit einem halben Jahr Medikamente nimmt, die bei ihm funktionieren (Elvanse). Medikinet hat er vor etwas über 1 Jahre getestet und nicht vertragen.  In diesen ganz schlimmen Zeiten hat er noch keine Medikamente genommen. Daher würde ich an Eurer Stelle auch mal mit den Ärzten besprechen, ob die Dosierung oder das Medikament bei Eurem Sohn wirklich (noch) passt oder ob da Korrekturbedarf besteht.  In der Pubertät ändert sich ja nicht nur die "Diskussionsfreudigkeit" bei den Kindern, sondern auch körperlich so einiges. 


Monivog

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Antwort auf Beitrag von kea2

Hallo diskutieren konnte mein Sohn schon immer gut. Er hat auch ziemlich früh gesprochen , und der Mund  hält nicht still . Aber im Moment ist nichts wichtiger als zocken und Handy , wenn wir das nicht eindämmen . Allerdings sind wir dann die bösen, denn alle anderen dürfen länger 😡"spielen ". Und mitkommen mag er auch nirgends mehr , aber nachts in mein Bett kommen das geht noch 😜 Tabletten nimmt er seit ca3/4 Monaten . Wir lassen das bis April mal laufen da haben wir wieder einen Termin . Ich bin gespannt wie das Halbjahres Zeugnis ausfällt 🥴. Ich hoffe es wird irgendwann mal besser .  Ach die Ärztin meinte das und die Pupertät in die Karten spielt evtl . Steht ja bald an . Ich bin gespannt . Aber manchmal bin ich echt verzweifelt. Habe schon überlegt denn Job zu kündigen. 🤷‍♀️Danke für dein Zuspruch 🫶


Mumpel

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Meine Tochter diskutiert auch bei den Hausaufgaben und braucht teilweise elendig lange.  Das größte Problem ist aber, dass sie so unorganisiert ist. Sie lässt alles stehen und liegen, das Anziehen morgens ist ein großes Problem und der Endgegner ist Zimmer aufräumen. Wir geben zum Beispiel beim Zimmer aufräumen alles relativ kleinschrittig vor, z.B. Bücher oder Wäsche weg räumen, aber sie lässt sich von Kleinigkeiten ablenken. Beim Bücher weg räumen fängt sie oft an zu lesen. Wir sind auch nicht kleinlich, wenn sie vielleicht nur die Hälfte oder weniger geschafft hat. Wir feiern das trotzdem Erfolg! Der kleine Bruder ist 5 und bekommt das z.B. weitestgehend alleine hin. Dadurch ist es uns auch erst aufgefallen, dass sie in manchen Bereichen eben Schwierigkeiten hat. Der Kleine hat dafür andere Baustellen und vermutlich ist er auch zumindest überdurchschnittlich begabt. Wir haben ihn noch nicht testen lassen. Was bei meiner Tochter ein wenig funktioniert, ist die Pomodoro-Methode. 20 Minuten konzentriert irgendwas machen, 20 Minuten Pause. Da sie zwischendurch gerne liest oder was malt, ist halt die Pause länger als üblich bei dieser Methode. Da könnt ihr ja für euch mal schauen, ob das umsetzbar ist, entsprechend mit anderen Zeiten. Meistens ist bei uns das Problem, ins "Tun" zu kommen und wenn sie gedanklich dabei ist, läuft es für eine gewisse Zeit.  Wie nimmt denn dein Sohn seine Diagnose an? Hat er das schon für sich verarbeitet? 


Monivog

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Also das was du oben schreibst ist genauso beim meinem Sohn . Unorganisiert braucht evig für die Hausaufgaben , und Zimmer aufräumen ist echt schlimm . Er will auch nichts weggeben obwohl er damit schon ewig nicht mehr spielt . Diskussionen über Diskussionen 🙈 Ich sag immer wenn du nicht  so viel diskutieren würdest wärst du schon fertig .  Und das mit der Diagnose nimmt er gut auf . Erst wollte er keine Tabletten , da eine ehemalige Klassenkameradin die auch nimmt, und er meint die ist wie ein Roboter. (Wahrscheinlich falsch eingestellt ). Wir haben aber gesagt wenn er damit gar nicht zurecht kommt setzen wir sie ab . Und er merkt jetzt selber das sie zumindest in der Schule helfen .   Aber es fällt halt manchmal schwer , wenn man was schon 3/4/5 mal gesagt hat und er es immer noch nicht erledigt 🥴ruhig zu bleiben .  Ach und übrigens er drückt auch doll mit dem Stift auf, und malt viele Buchstaben nochmal nach . 


Mumpel

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Antwort auf Beitrag von Monivog

Wenn er Probleme mit der Graphomotorik hat, kommt zur fehlenden Motivation für Hausaufgaben und den ganzen sonstigen Befindlichkeiten noch dazu, dass es ihn anstrengt. Das ist wohl bei Menschen mit ADHS und/oder Hochbegabung gar nicht so selten und laut Studien auch ein Faktor beim Underachievement.  Besprecht die Punkte, die hier genannt wurden/die du selber genannt oder bestätigt hast, bitte im April mit dem KJP. Das hängt alles zusammen.  Viele überdurchschnittlich begabte Kinder brauchen auch für alles einen Sinn. Und erst wenn sie den Sinn/den Zweck verstanden haben, sind sie bereit, was zu machen. Wie man das hinbekommt, keine Ahnung. :-D