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Geschrieben von Liam9 am 04.11.2020, 12:54 Uhr

Können wir die Hyperaktivität spielerisch selbst ausgleichen?

Hallo, ab wann weiß man ob sein Kind hyperaktiv ist? Unser Sohn kann sich schlecht konzentrieren und ist insgesamt sehr zappelig. Auch ist er schon etwas auffällig in der Schule geworden. Medikamente wollen wir möglichst nicht. Können wir das irgendwie selbst ausgleichen durch Sport, Konzentrationsspiele o.a.?
Er ist 9J. lg

 
5 Antworten:

Re: Können wir die Hyperaktivität spielerisch selbst ausgleichen?

Antwort von misses-cat am 04.11.2020, 15:18 Uhr

Ganz ehrlich?

Wenn hinter seiner Hyperaktivität etwas krankhaften wie ADHS steht meiner Meinung eher nicht auf Dauer.
Mein Sohn ist elf, die Diagnose bekamen wir diesen Sommer ( hat sich ewig hingezogen sowohl zum Schluss dann wegen corona), zu dem Zeitpunkt war es fünf NACH zwölf in der Schule . In der Grundschule viel er schon auf das konnten wir aber ausgleichen mit , Schwimmverein, Fussball Training und Pfadfinder zudem ist er mit uns große Radtouren regelmäßig gefahren und hat einen Boxsack im Zimmer hängen. In der fünften Klasse ist es dann eskaliert, mein Sohn sollte dann ,er hatte locker flockig eine Realschulempfehlung bekommen, auf einmal nicht mehr beschulbar sein, ich musste ihn mehrfach die Woche abholen von der Schule, die schulo legte mir nahe über eine Förderschule nachzudenken. Wir haben dann noch Mal eine Testung gemacht, raus kam ein mittelschweres ADHS, da wir schnell handeln mussten wurde er auf medikinet rektat eingestellt, und wir warten auf Ergotherapie, soziales Kompetenz Training und er geht einmal die Woche zu Gespräch Therapie ( die ersten beiden Sachen dauert wegen corona noch länger) unser Ziel ist das er in zwei bis drei Jahren ohne Medikamente klar kommt ( sieht sein Psychiater auch so) aber im Moment ist es seine Rettung, er ist in der Schule wie ausgewechselt, hält den ganztag aus ( letztes Jahr wurde er nur bis mittags beschult) , schreibt Zweien in der Schule ist sozial angekommen und das allerwichtigste er ist glücklich.

Vielleicht wären wir ohne Medikamente ausgekommen wenn wir eher die Hilfe bekommen hätten wie jetzt, das weiß ich nicht aber ohne Hilfe geht es nicht

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Re: Können wir die Hyperaktivität spielerisch selbst ausgleichen?

Antwort von dana2228 am 05.11.2020, 8:46 Uhr

Deiner Meinung.
Habe 5 Kinder. Zwei mit ADHS.
Einer sehr sehr starkes ADHS, einer leichtes- mittel schweres.
Bei den Großen (8) kann ich tun was ich will. Ich werde es NIE ausgleichen können. Er besucht eine Förderschule mit I-Kraft.
Bei den Jüngern (6) sehe ich eine Chance. Haben die Diagnose nicht lange und uns noch gegen Tabletten entschieden. Hier Denke ich das man hier einiges ausgleichen kann. Nach einem schwierigen Start in der Schule kommt er super zurecht. Auch Hausaufgaben klappen gut.

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Re: Können wir die Hyperaktivität spielerisch selbst ausgleichen?

Antwort von leonessa am 05.11.2020, 22:39 Uhr

Du kannst mich auch gerne per PN kontaktieren.


LG, Leonessa

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Re: Können wir die Hyperaktivität spielerisch selbst ausgleichen?

Antwort von 2auseinemholz am 09.11.2020, 13:55 Uhr

Hallo!

ich finde die Frage zu allgemein gestellt.

Offensichtlich hat Dein Sohn überhaupt kein Leidensdruck wegen seiner Zappligkeit / Unkonzentriertheit. Unser Psychiater würde dazu sagen: Da muss die Gesellschaft / Schule mit dieser Facette von "normal" einfach zurecht kommen ....

Jeder vernünftige Arzt würde bei der Symptomatik einfach mal ausschliessen, dass es nicht an Übermüdung (wenig Schlaf, hoher Medienkonsum, wenig Freizeit, unstrukturierter und unregelmäßiger Alltag ...) oder an irgendeinem Vitamin-/Mineralien-/Flüssigkeitsmangel liegt. Erst danach ist es angezeigt tiefer in die diagnostische Kiste zu greifen.

Und ja unter anderem kann es sein, dass Dein Sohn nicht genug seinen Bewegungsdrang abbauen kann und das wirkt sich auch auf andere Bereiche aus.

ADHS nur mit ein bisschen mehr Bewegung lässt sich eher nur kurzfristig und mini-phasenweise ausgleichen (so meine 12-jährige ADHS-Erfahrung).

VG, 2.

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Re: Können wir die Hyperaktivität spielerisch selbst ausgleichen?

Antwort von Teeia am 16.12.2020, 14:30 Uhr

Bin 32 Jahre alt und habe Ritalin von meinem 13 bis zum 17 Lebensjahr in der Tagesdosis von 2x 10mg eingenommen. Hatte keine Nebenwirkungen damit. Dank Ritalin war ich ruhiger und hatte ausdauernde Konzentration. Anscheinend hat mein Sohn das von mir geerbt und jetzt bekämpfen wir es wieder und natürlich mit Hilfe von Ritalin (hier online kaufen pharmacy - weightloss.net). Beste Medikamente je

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