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Aua, was tun wenn die Dammnaht schmerzt?
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Erst einmal gilt: weniger ist mehr. Es fördert die Heilung, wenn Sie die Naht in Ruhe lassen. Normalerweise ist es nicht nötig, sie mit Cremes, Kühlpads oder Ähnlichem zu versorgen. Hier ein paar hilfreiche Tipps: |
Gute Hygiene ist wichtig
Am besten wechseln Sie alle zwei Stunden die Binden. Meiner Erfahrung nach eignen sich die einfachsten ohne Klebe- und Kunststoffschicht vorerst am besten. Die lassen am meisten Luft durch und Sie schwitzen nicht. Das Schwitzen begünstigt zum Beispiel Pilzinfektionen – die in der Zeit des Wochenflusses zu bekommen, ist besonders unangenehm.
Anfangs brennt der Urin im Wundbereich, das liegt an seinem Salzgehalt. Angenehmer ist das Wasserlassen, wenn Sie dabei aus einem Messbecher warmes Wasser über die Naht laufen lassen. Das geht schon im Krankenhaus und hat außerdem den Vorteil, dass Sie dabei zugleich die Naht sanft reinigen. Da es anfangs wichtig ist, keine Seife oder parfümiertes Duschgel zu verwenden, ist die Spülung eine gute Variante, die Naht sauber zu halten. Und natürlich können Sie täglich mit klarem Wasser duschen.
Luft beschleunigt die Heilung
Auf der Wochenstation ist das zwar nicht möglich. Aber daheim können Sie sich dann ruhig ab und zu unten ohne hinlegen. Bett oder Sofa schützt ein untergelegtes Handtuch.
Zu den früher empfohlenen Sitzbädern raten Ärzte und Hebammen heute nur noch ganz selten. Wenn sie es trotzdem mal probieren wollen: Es gibt eine schöne Sitzbadmischung von Ingeborg Stadelmann (in der Apotheke erhältlich). Sie tut der Naht gut und lindert eventuell vorhandene Schmerzen ein wenig.
Wenn die Naht sehr langsam oder gar nicht heilen sollte, fragen Sie Ihre Hebamme um Rat. Dann kann es sinnvoll sein, zum Beispiel eine Hamamelis-Heilcreme aufzutragen oder auch Heilwolle aufzulegen. Heilwolle ist Schafwolle mit einem Restfettgehalt: Das Wollwachs (Lanolin) hat hautpflegende und entzündungshemmende Eigenschaften. Heilwolle können Sie in jeder Apotheke erhalten oder aber im Internet bestellen.
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"Natürlich gehe ich mit!": Heute ist es für viele Männer selbstverständlich, ihre Partnerin zur Geburt des Babys zu begleiten. Manchmal trauen sich deshalb Männer ...
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Stillgruppen gibt es in vielen Städten und Gemeinden. Sie treffen sich zum Beispiel in Hebammenpraxen, Geburtskliniken, Zentren für Elternschaft und Geburt oder ... bitte lesen Sie hier weiter |
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