| Rückenlage ist am sichersten !
In der Nacht und auch bei jedem Nickerchen am
Tag soll ihr Baby nur auf dem Rücken schlafen - das ist die mit Abstand sicherste
Schlaflage. Am besten vom 1.Tag an, denn später ist es mühsam, ihr Kind umzugewöhnen.
Bestehen Sie ruhig auch in der Geburtsklinik darauf, nur bei speziellen medizinischen
Problemen darf auf ausdrückliche kinderärztliche Verordnung eine andere Schlaflage
gewählt werden. Alleine diese Maßnahme vermindert das Risiko des plötzlichen Kindstods
um mehr als 50%.
Keine Angst, die Rückenlage erhöht nicht das
Risiko, dass ein Baby sich an erbrochener Nahrung verschluckt oder gar erstickt. Diese
leider immer noch in vielen Köpfen festgesetzte Angst ist ein alter Hut und
nach einhelliger Ansicht der Experten völlig unbegründet und verhindert leider oft die
sichere Schlaflage.
Wenn das Baby sich später alleine umdrehen
kann, dann dürfen Sie es so schlafen lassen, wie es möchte. In diesem Alter ist das
Risiko für den plötzlichen Kindstod von Haus aus nur noch gering und die Schlaflage
spielt dabei keine wesentliche Rolle mehr. Umso wichtiger ist dann der Schlafsack, der
verhindert, dass das Kind unter die Bettdecke gerät oder sein Gesicht in Kissen oder
Bettdecke vergräbt.
Überwärmung ist gefährlich !
Babys haben noch keine gute
Temperaturregulation. Alle Eltern haben Angst, ihr Kind könnte frieren und sich
erkälten. Ein gesundes reifes Baby hat aber viel mehr Probleme mit zu großer
Wärme, die gerade beim Schlafen im Bett gefährlich werden kann. Die
Wohlfühltemperatur testen Sie am besten am Nacken. Füße und Händchen
dürfen kühl sein.
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Leichte
Schlafkleidung Babys brauchen im
Haus nicht mehr Kleidung als die Eltern. Zum Schlafen genügen Windel, Body und
Schlafanzug - im Sommer bei hoher Zimmertemperatur entsprechend weniger. Wärmeflasche und
Heizkissen sind o.K. zum Vorwärmen des Betts, zum Schlafen sind sie unnötig und
gefährlich.
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Kein
Mützchen im Bett Über den
freiliegenden Kopf kann ein Baby am besten seine Temperatur regulieren.
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Babyschlafsack
statt Daunendecke Mit einem
passenden Babyschlafsack zum Anziehen schlagen Sie 2 Fliegen mit einer Klappe. Er
verhindert eine Überwärmung und sorgt dafür, dass ihr Kind nicht unter die Bettdecke
geraten und sich in Gefahr bringen kann. Die richtige Größe kann man mit der Faustregel:
Körpergröße plus 10 cm nach allen Seiten bestimmen.
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Kopfkissen
und Schaffell gehören nicht ins Babybett Auch wenn es hart klingt: alles was kuschelig ist, hat im Babybett nichts zu
suchen. Ihr Kind könnte seinen Kopf darin vergraben und so zu wenig Sauerstoff bekommen.
Ein Schaffell ist ideal als Isolation für den Kinderwagen im Winter - im Babybett kann es
zu gefährlichem Wärmestau führen.
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18
Grad sind genug 16 bis 18 Grad
sind die ideale Schlafzimmer-Temperatur. Auch die Schleimhäute trocknen so weniger aus.
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Matratze
- atmungsaktiv und nicht zu weich
Die Matratze für´s Babybett sollte eine optimale Luftzirkulation
ermöglichen. Auf keinen Fall sollte eine luftundurchlässige
Nässeschutzauflage verwendet werden. Auch die beste
Matratze kann sonst einen Wärmestau nicht verhindern!
Sie sollte nicht zu weich sein, damit der Körper zwar
bequem liegt, aber nicht mehr als 2 cm einsinkt.
Ideal ist ein fester Rand, damit später beim Hopsen
im Bett die Füße nicht zwischen Gitterstäbe
und Matratze geraten können.
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Schlafen im eigenen Bett im Eltern-Schlafzimmer !
Auch wenn es dort so schön gemütlich ist, im
Elternbett kann es einem Baby rasch zu warm werden und es könnte durch Rückatmung in
Kissen und Decken gefährdet werden. Als Schutzfaktor hat sich dagegen das Kinderbett im
Elternschlafzimmer herausgestellt. Vermutlich verhindern die Schlafgeräusche der Eltern
einen allzu tiefen Schlaf des Babys.
Rauchen ist schädlich !
Sowohl das Rauchen der Mutter während der
Schwangerschaft als auch Rauchen in der Wohnumgebung des Kindes erhöht das Risiko für
den plötzlichen Kindstod ganz beträchtlich. Auch Erkrankungen der Atemwege,
Mittelohrentzündung und Asthma bronchiale sind bei dauernder Rauchbelastung der Kinder
viel häufiger.
Stillen ist gesund !
Wenn möglich sollten Sie ihr Baby bis zum
6.Monat ausschließlich stillen. Am besten lassen Sie sich am Anfang von einer erfahrenen
Hebamme oder Stillberaterin unterstützen. Seien Sie aber nicht allzu traurig, wenn es nur
kürzer oder gar nicht klappt. Manches klappt nicht immer so, wie man sich das wünscht
und auch Stress wäre ungesund. Auch mit einer guten Babymilchnahrung kann ein Kind gesund
aufwachsen.
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