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Wehenbelastungstest

Bei einem Wehenbelastungstest (auch Oxytocinbelastungstest, OBT) werden unter ärztlicher Überwachung Wehen ausgelöst, um Versorgung und Fitness des Babys während der Wehen zu prüfen. Dazu werden Medikamente - beispielsweise über den Wehentropf oder auch als Nasenspray - verabreicht, die diese Wehen auslösen können. Über eine ständige CTG - Überwachung, meist über zwei Stunden, wird geschaut, ob das Baby über die Plazenta noch gut versorgt wird, ob die Geburt eingeleitet werden sollte oder ob ein Kaiserschnitt erfolgen sollte.

Da bei einem Wehenbelastungstest auch richtige Wehen ausgelöst werden können, die wiederum die Geburt in Gang setzen - sollte das Für und Wider vor einem Test sorgfältig abgewogen werden. Ein Wehenbelastungstest kann bei einem Verdacht auf eine Plazentainsuffizienz, bei einer Überschreitung des Geburtstermins um 8-10 Tage oder auch bei einem auffälligen CTG durchgeführt werden.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Wehenbelastungstest
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Wehenbelastungstest
 
Frage: Wehenbelastungstest sinnvoll?

Hallo Herr Dr. Bluni

Morgen soll bei mir ein Wehenbelastungstest durchgeführt werden, da meine kleine nicht so gut wächst und für 37+1 zuwenig wiegt. Ich habe gelesen das ein Wehenbelastungstest nicht mehr angeraten wird, da es auch sein kann, das die Babys stress haben und per Notkaiserschnitt geholt werden müssen.
Nun ist meine Frage: Kann ich auch darauf ,,bestehen", das der Wehenbelastungstest aufgrund der Angst für den Stress meiner kleinen gelassen wird und gleich eingeleitet oder ein Kaiserschnitt gemacht wird? Ich habe hohen Blutdruck ( bin im Krankenhaus und es bestand Verdacht auf Schwangerschaftsvergiftung )und ich kann diesen Untersuchungsstress auch bald nicht mehr standhalten. Diese ständige Ungewissheit zerrt ziemlich an den nerven

Ich hoffe, sie können mir weiterhelfen.

Liebe Grüße Michelle Dietz


Antwort

Liebe Michelle,

dieser Test gehört wohl eher in die Geschichtsbücher der Geburtshilfe als in eine moderne Frauenklinik.

Es ist absolut richtig, dass dieses Verfahren überholt ist und wenn es um die Frage einer nicht ausreichenden Versorgung geht, werden wir zu diesem Zeitpunkt den Ultraschall inklusive Doppler Untersuchung aller wichtigen Gefäße als auch das CTG nutzen, um eine Einschätzung vornehmen zu lassen.

Am besten wenden Sie sich dazu an eine kompetente Einrichtung (Perinatalzentrum ) in Ihrer Nähe.

Liebe Grüße

VB

Expertenantwort Antworten von Dr. med. Stefan Kniesburges zu dem Stichwort  Wehenbelastungstest
 
Frage: Wehenbelastungstest!!

Hallo,
ich würde gerne von Ihnen wissen,ob ich mir einen Wehenbelastungstest wünschen kann,ohne die veranlassung vom FA dafür zu haben...bin jetzt in der 39.


Antwort

Hallo,

wozu sollte ein Wehenbelastungstest ohne Grund gut sein? Da der Wehentropf bei einsetzender Wehentätigkeit wieder abgestellt wird und die Wirkung dann auch sehr schnell wieder nachlässt, ist ein Wehenbelastungstest nicht zur Geburtseinleitung gedacht.

Dr. S. Kniesburges, St. Marienkrankenhaus Ratingen

 
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