Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Risikoschwangerschaft

Liegt eine Risikoschwangerschaft vor, steht die Schwangere unter genauer Beobachtung. Die Bezeichnung allein ist jedoch von Vornherein noch kein Grund zur Sorge - es stehen die verschiedensten Instrumente der Pränataldiagnostik zur Verfügung und die Mama und das Ungeborene werden umfassend betreut. Insgesamt gibt es 51 Gründe, die eine Bezeichnung als Risikoschwangerschaft begründen. So spricht der Arzt oder die Hebamme von Risikoschwangerschaft beispielsweise, wenn die Schwangere noch keine 18 Jahre alt ist und die erste Schwangerschaft erlebt oder mindestens 35 Jahre alt ist oder bereits eine Fehlgeburt erleiden musste, eine Geburt von Mehrlingen bevorsteht, eine Rhesusunverträglichkeit vorliegt, wenn sich das Baby in Beckenendlage (BEL) oder Querlage in der Gebärmutter befindet, wenn die Frau bereits per Kaiserschnitt entbunden hat oder wenn es während der Schwangerschaft zu Blutungen gekommen ist. Eine Bezeichnung als Risikoschwangerschaft sollte die Schwangere immer mit dem Arzt oder der Hebamme besprechen, da der Hintergrund für die Einstufung von unterschiedlicher Tragweite ist.
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