Expertenforen   Foren   Treffpunkte   Community   Mein RuB   Testteam   Videos   Suche / Biete
Vornamen Stillen Ernährung Entwicklung Kindergesundheit Haushalt Reisen Erziehung Finanzen Gewinnspiele
Geburt Babypflege Allergien Vorsorge Frauengesundheit Kochen Tests Familie Flohmarkt Infos & Proben
Zur Startseite von Rund-ums-Baby Zurück zur Übersichtsseite Schwangerschaft
 
Unser Lexikon für die
Schwangerschaft
Schwangerschaft - Fragen und Antworten





 
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
O

 
Unser kostenloser Schwangerschafts-Newsletter
 
 

Ödeme

Ödeme gehören zu den typischen Beschwerden einer Schwangerschaft. Dabei handelt es sich um Wassereinlagerungen, die in der Schwangerschaft an Händen, Füßen, Beinen und im Gesicht auftauchen. Vor allem geschwollene Fesseln zeigen sich im letzten Trimester bei vielen Schwangeren. Ein kaltes Bad für die Füße,das Hochlegen der Beine oder Akupunktur helfen dann meistens gut und die Ödeme verschwinden. Achtung: Hartnäckige Ödeme sollte man besser dem Arzt zeigen, denn die Wassereinlagerungen können auch auf eine Gestose hinweisen.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Ödeme
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Ödeme
 
Frage: Ödeme

Hallo,

Ich habe extreme Wassereinlagerung gerade jetzt bei dem warmen Wetter.
Nun kann ich aber sogar schon richtige Dellen in die Füße drücken, die auch für kurze Zeit so bleiben.
Ist das schlimm?
Sollte ich damit lieber zum Arzt gehen?

Vielen Dank schonmal für Ihre Antwort.

Lg


Antwort

Liebe Emma,

Bei Wassereinlagerungen wird angenommen, dass sie Ausdruck einer gestörten Nierenfunktion sind, in deren Folge es zur Ansammlung von Natrium kommt und somit zur Wassereinlagerung im Gewebe außerhalb der Zellen, was dann zur Gewichtszunahme führt.

Sofern kein Bluthochdruck oder eine Eiweißausscheidung vorliegen, stellen die alleinigen Ödeme keinen Risikofaktor dar.

Was kann helfen? Wechselduschen und Schwimmen sind hilfreich, da durch den hydrostatischen Druck des Wassers die Ödeme zurückgedrängt werden können.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass eine gute, ausgewogene Ernährung mit eiweißreicher, kalorienreicher und keineswegs salzarmer Kost, einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Schwangerschaft hat und das Auftreten einer Präeklampsie in vielen Fällen zu verhindern oder zu lindern hilft. Selbst bei schon bestehenden Beschwerden, vor allem Ödemen, können diese erheblich gemindert werden.

Die bisher übliche Behandlung mit Reis-/Obsttagen, salzarmer und flüssigkeitsreduzierter Kost sollte von jeder werdenden Mutter strikt abgelehnt werden, da sie nicht hilft und die Erkrankung sogar noch verschlimmern kann.

Entwässerungsmittel dürfen schon seit 1986 nicht mehr eingesetzt werden, auch pflanzliche Entwässerungsmittel, wie zum Beispiel Brennesseltee usw., sollten nicht stattdessen benutzt werden.

Nicht unerwähnt bleiben, sollten Möglichkeiten der Akupunktur, mit der Ödeme auch behandelt werden können.

VB

Quelle:

Duley L., Henderson-Smart, D. (2007) Reduced salt intake compared to normal dietary salt, or high intake, in pregnancy. COCHRANE DATABASE SYST REV 16;2007;(2):CD001687

Expertenantwort Antworten von Dr. med. Stefan Kniesburges zu dem Stichwort  Ödeme
 
Frage: Ödeme

Hallo Frau Westerhausen!

Ich habe ziemlich starke Ödeme an Unterschenkel/SG, Unterarme/Hände/Finger. Der RR liegt bei 120/75. Urin o.B.
Am Montag bekomme ich einen KS. Jetzt mache ich mir aber Gedanken, ob das viele "Wasser" dem Kind schaden könnte?

LG
Susanne


Antwort

Hallo,

die Ödeme schaden dem Kind nicht.

Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital

Expertenantwort Antworten von Prof. Dr. med. Serban-Dan Costa zu dem Stichwort  Ödeme
 
Frage: ödeme / bier

Hallo Prof. Costa,

ich habe gleich mal zwei verschiedene Anliegen :-)

* Ich trinke gern "alkoholfreies Bier" (hat ja auch viel Folsäure...), was ja auch bis zu 0,5% Alkohol enthalten kann. Welche Menge ist denn pro Tag / Woche ok?

* Bei Wassereinlagerungen gehen die Meinungen über salzige Nahrungsmittel sehr auseinander. Ich glaube, die "modernere" ist, man solle nicht am Salz sparen, aber man liest auch noch, man solle Salz vermeiden. Was ist denn nun richtig?
Und - wie erkenne ich eigentlich Ödeme? Wenn mir z.B. die Finger manchmal etwas geschwollen vorkommen, würde man das dann auch schon als Ödeme bezeichnen?

Danke vorab und viele Grüße
c.


Antwort

Alkoholfreies Bier ist eigentlich unproblematisch, wenn man damit nicht übertreibt. Bedenken Sie bitte, dass 0.5% iges (alkoholfreies) Bier bedeutet, dass Sie 2.5 g Alkohol einnehmen. Auch Wissenschaftler kennen heute die genaue untere Grenze des Alkohols in der Schwangerschaft nicht, aber man spricht über etwa 25 g täglich, die sicher schädlich sein sollen. Meine persönliche Empfehlung ist, nicht mehr als 2-3 Flaschen pro Woche zu trinken.

Generell wird Kochsalz mit erhöhtem Blutdruck in Zusammenhang gebracht, zu wenig Kochsalz kann zu Ödemen führen. Ödeme sind "Wassereinlagerungen unter der Haut" und das merken Sie selbst, wenn Sie die Haut über den geschwollenen Gliedmaßen (Hände, Beine) eindrücken und eine Delle zurückbleibt, die nur langsam glatt wird. So wie Sie das beschreiben, dass die Finger manchmal geschwollen sind, könnte das Ödemen entsprechen - aber das ist harmlos.

 
Mobile Ansicht
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz
Forenarchiv
 
© 1998-2017 USMedia