Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Notkaiserschnitt

Kommt es bei einer spontanen Geburt zu größeren, unvorhergesehenen Komplikationen, wird in der Regel ein Notkaiserschnitt angesetzt, um das Leben und die Gesundheit von Mutter und Kind zu schützen. Komplikationen während der Geburt können beispielsweise ein Geburtsstillstand sein, ein Gebärmutterriss, abfallende Herztöne des Kindes oder Sauerstoffmangel des Kindes während der Geburt.

Jetzt muss es schnell gehen


Ist die Entscheidung für einen Notkaiserschnitt gefallen, wird es oft hektisch, denn jetzt muss alles sehr schnell gehen, damit Mutter und Kind wohlbehalten aus der Geburtssituation hervorgehen. In der Regel vergehen zwischen Entscheidung und Entbindung per Notkaiserschnitt etwa 20 Minuten. Für die Operation wird eine (Voll-) Narkose verabreicht – in manchen Fällen ist es auch möglich, die Periduralanästhesie zu intensivieren, damit die Mutter bei Bewusstsein die Geburt ihres Kindes erleben kann. Ansonsten werden bei einem Notkaiserschnitt die gleichen Techniken angewendet wie bei einem Kaiserschnitt.

Nach der Kaiserschnittentbindung nehmen Hebamme und Kinderarzt das Neugeborene in Empfang und vergewissern sich, ob mit dem Baby alles in Ordnung ist. Bei einer Vollnarkose bekommt die Mutter das Baby, wenn sie aus der Narkose erwacht ist. Bei einer starken Periduralanästhesie kann die Mutter das Baby kurz nach der Geburt sehen. Nachdem die Ärzte fertig sind mit dem Vernähen und Versorgen des Bauchschnitts, nimmt die Mutter das Baby in Empfang und kann es zum Stillen anlegen.
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