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Nabelschnurblut

Nach der Geburt und der Abnabelung des Babys befindet sich in der Nabelschnur noch kindliches Blut. Dieses - an Stammzellen besonders reiche - Blut bezeichnet man auch als Nabelschnurblut.

In den 1980er Jahren fand man heraus, dass die Stammzellen des Nabelschnurblutes dazu fähig sind, das blutbildende System eines Menschen wieder herzustellen. Die Blutbildung - bzw. der Produktionsort des Blutes befindet sich während der ersten zwei Trimester der Schwangerschaft in Leber und Milz des Babys - erst im dritten Trimester wird die Blutproduktion von Leber und Milz in das Knochenmark des Babys "verlagert", wo sie das ganze Leben über bleiben wird. Bedingt durch diese Verlagerung, die über den Blutkreislauf des Babys erfolgt, befinden sich bei bzw. nach der Geburt des Babys noch besonders viele Stammzellen in seinem Blut - und somit auch im Blut der Nabelschnur.

Sie können später im Falle einer Krankheit bei einer Stammzelltherapie zum Einsatz kommen und bei der Regenerierung helfen. So ist die Behandlung mit den blutbildenden Stammzellen aus Knochenmark oder Nabelschnur beispielsweise möglich bei Leukämie, Herzinfarkt, bei Knochen- und Knorpelersatz oder bei Herzfehlern.

Nach Auffassung des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik sind Stammzellen bei einer Lagerung von - 130 Grad Celsius über mehrere Jahrhunderte hinweg ohne Vitalitätsverlust lagerfähig. Über Studien konnten bisher Nachweise erbracht werden, dass Stammzellen aus Nabelschnurblut ihr Potenzial mindestens über 15 Jahre hinweg uneingeschränkt behalten.

Nabelschnurblut kann unmittelbar nach der Geburt aus der Nabelschnur entnommen werden, um es für eine spätere Stammzelltherapie verfügbar zu machen. Es gibt einerseits private Nabelschnurblutbanken, bei denen gegen einen bestimmten Geldbetrag die Einlagerung veranlasst wird - andererseits gibt es auch öffentliche Nabelschnurblutbanken, welche die Einlagerung kostenlos vornehmen und die Proben für die Allgemeinheit verfügbar halten.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Nabelschnurblut
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Hebamme Martina Höfel zu dem Stichwort  Nabelschnurblut
 
Frage: Nabelschnurblut spenden

Hallo Frau Höfel,

wir sind unschlüssig, ob eine Nabelschnurblutspende nicht ein Nachteil für´s Baby ist, da meine Hebamme meinte, man solle die Nabelschnur vor dem Abnabeln "auspulsieren" lassen, damit das Baby den "Breath of life" mitbekommt. In dem Fall ist ja dann aber sicher nicht mehr genug Blut in der Nabelschnur, damit es für eine Spende reicht. Und wenn man nur wegen der Spende früher abnabelt ist es eben vielleicht schlecht für´s Neugeborene ?! Bzw. wie schnell wird in den Geburtskliniken i.d.R. die Nabelschnur getrennt ?

Gruß
sunnytanny


Antwort

Liebe sunnytanny,

je nach Philosophie des Hauses, werden Sie das eine oder das andere erleben. Manchmal sogar in einem Kreißsaal unterschiedlich von Hebamme zu Hebamme.

Worum es dabei geht, ist meistens den Blutverlust der Mutter gering zu halten. Deshalb wird in manchen Kreißsälen sofort und in anderen erst nach Auspulsieren der Nabelschnur abgenabelt.

Ein Artikel dazu: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29537

Liebe GRüße
Martina Höfel

Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Nabelschnurblut
 
Frage: Nabelschnurblut - Risiken?

Guten Tag.
Mich beschäftigt noch eine Frage zur Aufbewahrung von Nabelschnurblut. Es geht dabei nicht um die Kosten oder einen möglichen späteren Nutzen. Ich würde gerne wissen, welche Risiken mit der Entnahme verbunden sind.
Ich habe gelesen, dass das Bonding gestört wird, dass die Abnabelung dabei sehr früh erfolgt und das Baby dadurch wichtige Eisenreserven nicht erhält und auch einem gewissen "Schock" ausgesetzt wird, da die Versorgung so schnell unterbrochen wird. Sind diese Kritiken zutreffend und gibt es weitere Risiken, z.B. Infektionsrisiko?
Herzlichen Dank für Ihre Mühe und Ihre Antworten!


Antwort

Hallo,

nein, hier bestehen solche Risiken sicher nicht. Anderweitige Annahmen sind wissenschaftlich nicht belegt und die Abnahme erfolgt über ein steriles Abnahmeset.

VB

Expertenantwort Antworten von Silke Westerhausen zu dem Stichwort  Nabelschnurblut
 
Frage: Nabelschnurblut

Hallo !
Wir überlegen diesmal eine Nabeschnurblutentnahme durchführen zu lassen....sind uns aber unschlüssig, ob es wirklich eine gute Sache ist oder einfach nur Geldmacherei!?!?! Haben Sie vielleicht Erfahrung in diesem Bereich?

Danke im Vorraus

Steffi


Antwort

Hallo,

Momentan investiert man durch die Stammzellenentnahme aus dem NS-Blut mehr in die Forschung als in den eigenen Nutzen - deshalb gibt es keine "eigenen" Erfahrungen.
Eine gute Alternative wäre die nabelschnurblutspende,die zeitnah Kindern helfen kann die erkrankt sind - vor allem ist diese kostenlos.

Gr+üße
Silke westerhausen

 
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