Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Moxibustion

Die Moxibustion ist - ähnlich wie die Akupunktur - eine Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und bedeutet so viel wie "Nadeln und Brennen". Mit der Erwärmung von speziellen Körperpunkten, soll der Fötus angeregt werden, sich von einer Steißlage (Beckenendlage - Lage mit dem Po nach unten) in die Schädellage (Kopf nach unten) zu drehen.

Moxibustion wird zwischen der 32. und 37. Schwangerschaftswoche angewandt. Dabei werden kleine Mengen von getrocknetem Beifuß als Moxa-Zigarre zusammen gedreht und an den kleinen Zeh der Schwangeren gehalten. Die Beifuß-Zigarre berührt den Zeh nicht. Der Therapeut nähert die glühende Spitze dem Akupunkturpunkt auf ungefähr einen halben Zentimeter, bis die Schwangere ein deutliches Hitzegefühl spürt. Dann entfernt er sie wieder kurz, nähert sich und wiederholt dies an verschiedenen Punkten, bis die Haut an den Stellen deutlich gerötet ist.
Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig, ähnlich wie Weihrauch, die Behandlung soll aber eine beruhigende und entspannende Wirkung haben. Der traditionellen chinesischen Medizin zufolge wirkt die Hitzeeinwirkung der verglimmenden Moxa auf das Meridiansystem ein. Moxibustion ist keine Garantie dafür, dass sich das Kind noch in die richtige Geburtsposition dreht.

Das Potential und die Wirkweise der Behandlung ist Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.
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