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Mönchspfeffer (Agnus castus)

Mönchspfeffer (lat. Agnus castus) ist eine Pflanze, welche bei Störungen des Zyklus, beim prämenstruellen Syndrom, in den Wechseljahren und bei unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt wird. Mönchspfeffer fördert die Bildung von Gelbkörperhormon.

Mönchspfeffer gibt es in Tablettenform, die Blätter können aber auch als Tee zubereitet werden. Dieser Tee sollte in der Apotheke hergestellt werden. Vor dem Genuss sollte die Schwangere dazu Rücksprache mit dem Arzt oder der Hebamme nehmen.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Mönchspfeffer (Agnus castus)
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Mönchspfeffer (Agnus castus)
 
Frage: Mönchspfeffer

Lieber Herr Dr. Bluni,

könnten Sie mir bitte sagen, ob es mit Mönchspfeffer möglich ist, leichter schwanger zu werden. Versuchen es seit einem Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Christl112


Antwort

Hallo,

1. Der Mönchspfeffer (Agnus castus) findet Anwendung in der Behandlung von Gelbkörperschwäche, bei Frauen mit Fertilitätsstörungen, ungeklärter Sterilität und ausgebliebener Blutung.

Bei all diesen Krankheitsbildern kann der Mönchspfeffer seine Wirkung offensichtlich entfalten, indem er die Produktion des Hormons Prolaktin in der Hirnanhangsdrüse hemmt. Gleichzeitig beeinflusst er dadurch positiv Beschwerden in der Brust und die Stimmungslage (Lustlosigkeit).

Er kann durch seine Wirkung zu einer Zyklusnormalisierung beitragen/führen. Bis zur Wirkung sollte über mindestens 3 Monate therapiert werden.

2. sofern die Frau jünger als 35 Jahre alt ist und die Zeit des Versuchens weniger als zwei Jahre beträgt, würde man ihr sicher erst mal raten, geduldig zu sein und abzuwarten, es sei denn, man hat schon vorab den Eindruck, dass, hormonelle oder organische Probleme vorliegen. Auch würde man mit einer Diagnostik nicht unbedingt vorher beginnen.

Etwa 80% der Ehepaare mit Kinderwunsch erzielen im 1.Jahr eine Schwangerschaft, weitere 5% der Paare im 2.Jahr. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte ein Arzt /Ärztin aufgesucht werden, falls die Ehe kinderlos bleibt. Beim Alter der Frau über 35 Jahre, ist es angebracht, die Abklärungen bereits früher zu beginnen.

Folgende Dinge sollten besprochen werden:

-Besprechung des Kinderwunsches und der Krankengeschichte(durchgemachte Entzündungen und Operationen?)
- Findet ein regelmäßiger Eisprung statt?
- Wie steht es mit den wichtigsten Hormonen der Frau
- Hat die Frau einen Eisprung? Sollte sie die Basaltemperatur messen?

Die Messung der Basaltemperatur ist sicher interessant, hat aber dank den modernen Untersuchungsmethoden (Hormonbestimmung, Ultraschall) an Bedeutung verloren und belastet aus Erfahrung nur die Lebensqualität der Frau.

Hier sind Hormonuntersuchungen zum Nachweis des Eisprungs an bestimmten Zyklustagen in Kombination mit der Ultraschallkontrolle der Gebärmutterschleimhaut und der Eierstöcke mit seinen heranreifenden Follikeln sicher viel aussagekräftiger, was die Aussagekraft zur Gelbkörperfunktion angeht.

Wenn die Frau/das Paar hier das Bedürfnis hat, dieses genauer beurteilen zu lassen, sollte vielleicht mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin über ein Zyklusmonitoring sprechen, um die Abläufe besser eingrenzen zu können.

Gleichzeitig sollte auch über negative Einflüsse auf die Fruchtbarkeit: Alkohol, Nikotin, Stress (bei beiden) und einem eventuellen Übergewicht bei der Frau gesprochen werden.


VB

Expertenantwort Antworten von Hebamme Martina Höfel zu dem Stichwort  Mönchspfeffer (Agnus castus)
 
Frage: Fruchtbar durch Mönchspfeffer

Hallo Fr. Höfel
ich versuche nun schon seit Oktober 2006 schwanger zu werden. Hatte die ersten Monate bis Februar Schwierigkeiten mit meiner Periode. Ich hatte sie garnicht und unregelmäßig. Im Februar habe ich ein Mittel von meinem Hömopathen bekommen, welches bei mir einen "normalen Zyklus" ausgelöst hat ( alle 43 Tage). vom 08.05 - 12.05, 19.06. - 23.06, 31.07-04.08. Ich merke wenn ich einen Eisprung habe, dennoch hat es noch nicht geklappt. Nun meine Frage: Im Internet habe ich gelesen das Mönchspfeffer helfen soll schwanger zu werden. Ich habe mir eine Packung in der Apotheke gekauft, weiß jedoch nicht wie ich dieses Präperat am besten einnehme? Morgens oder Abends?, Täglich oder erst ab einer bestimmten Zeit? Kann dieses Präperat meinen Zyklus wieder durcheinander bringen?
Danke für ihre Antwort


Antwort

Liebe babsi,

Mönchspfeffer ist eher dafür bekannt, dass er den Zyklus reguliert, nicht verwirrt.

Tageszeit der Einnahme ist ziemlich egal, sollte nur immer die gleiche sein.

Viel Erfolg Martina Höfel

Expertenantwort Antworten von Dr. med. Wolfgang Paulus zu dem Stichwort  Mönchspfeffer (Agnus castus)
 
Frage: Mönchspfeffer

Hallo Herr Dr. Paulus,

meine 13 Monate alte Tochter stille ich noch ca. 6x / 24 Stunden.
Ich wüsste gerne, ob sich die Einnahme von Mönchspfeffer in Tablettenform während der Stillzeit problematisch auswirken kann.

Besten Dank.
Ella


Antwort

Mönchspfeffer sollte nicht während der Stillzeit angewendet werden, da im Tierversuch eine Verminderung der Milchproduktion gesehen wurde. Dies könnte mit einer Senkung des Prolaktinspiegels zusammenhängen.

 
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