Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Milcheinschuss

Der Begriff Milcheinschuss ist eigentlich irreführend, denn bereits vor diesem Zeitpunkt - etwa drei bis fünf Tage nach der Geburt - bildet die Brust Milch. Am dritten bis vierten Tag nach der Geburt stellt sich die Hormonproduktion bei der Mutter von der Produktion der Vormilch auf die Produktion der reifen Muttermilch um. Bei längeren und schwereren Geburten und bei einem Kaiserschnitt kann es zu einem verspäteten Milcheinschuss, erst am fünften Tag, kommen.

Beim Milcheinschuss werden die Brüste groß, warm und hart. Manche Frauen verspüren dabei auch Schmerzen, es kann an einem Tag durchaus mal zu hohem Fieber kommen. Dann fließt die Milch. Später regelt sich die Milchproduktion entsprechend "der Nachfrage".

Direktes Abstillen nach der Geburt kann nur durch Tabletten bewirkt werden, die den Milcheinschuss und somit die Hormone unterdrücken. Späteres Abstillen sollte mit der betreuenden Hebamme besprochen werden und kann mit kalten Umschlägen, die Brust eng wickeln, und Homöopathie erfolgen.
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