Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Leopold-Handgriffe

Die Leopold-Handgriffe sind nach dem deutschen Gynäkologen Christian Leopold benannt. Sie dienen der Lagefeststellung des Kindes in der Gebärmutter. Während der Untersuchung liegt die Schwangere auf dem Rücken. Sie werden etwa ab der 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Der 1 Leopold-Handgriff dient der Feststellung der Gebärmuttergröße.

Mit dem 2. Leopold-Handgriff wird die Lage und Stellung von Babys Rücken ertastet.

Der 3. und 4. Leopold-Handgriff geben Auskunft darüber, ob eine Schädellage, Querlage oder Beckenendlage vorliegt und damit welcher Teil des Kindes zuerst in das Becken wandert.

Mit dem 5. Leopold-Handgriff, auch Zangenmeister-Handgriff genannt, kann das Missverhältnis zwischen der Größe des kindlichen Köpfchens und der Größe des mütterlichen Beckens festgestellt werden. Er wird erst nach dem Blasensprung, also während der Geburt, durchgeführt - durch das Abgehen des Fruchtwassers beim Blasensprung rutscht das Kind tiefer ins Becken.
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