Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Lebendimpfstoffe

Bei Impfungen unterscheidet man zwischen „Totimpfstoffen“ und „Lebendimpfstoffen“. Lebendimpfstoffe enthalten in sehr geringer Zahl noch aktive und häufig auch abgeschwächte Krankheitserreger. Sehr wenige Erreger reichen aus, um das Immunsystem zu reizen und so passende Antikörper zu produzieren. Der Vorteil: Die Immunisierung hält meist ein Leben lang an. Der Nachteil: In manchen Fällen treten ähnliche Symptome auf wie bei der Erkrankung selbst.

Bei Totimpfstoffen sind die Erreger abgetötet oder der Impfstoff enthält nur Teile der Erreger. Diese Impfstoffe können keine Krankheit auslösen. Die meisten Impfungen sind heute Totimpfstoffe.
Bei einer Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Typhus und Gelbfieber, ermöglicht aber nur ein Lebendimpfstoff eine wirksame Immunisierung. Frauen im gebärfähigen Alter sollten nach einer Impfung mit einem Lebendimpfstoff einen Monat lang nicht schwanger werden.

In der Stillzeit können sowohl die Mutter wie auch der gestillte Säugling alle von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen bekommen. Lediglich die Impfung gegen Gelbfieber sollte bei stillenden Frauen nicht erfolgen. Weltweit gab es vereinzelt Fälle, bei denen der gestillte Säugling nach der Impfung der Mutter an einer Gehirnhautentzündung erkrankt ist.
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