Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Hörrohr

Hebammen haben in ihrer Tasche häufig auch ein etwas ungewöhnliches Instrument dabei: Ein (meist) hölzernes Hörrohr, das sogenannte Hebammen-Stethoskop. Das hölzerne Hörrohr wurde 1895 von dem französischen Arzt und Geburtshelfer Adolphe Pinard entwickelt, nach dem es auch als „Pinard-Stethoskop“ benannt wurde. Das Instrument wirkt etwas aus der Zeit gefallen, erfüllt aber bestens seinen Zweck. Mit ihm kann die Hebamme die Herztöne des Kindes abhören.

Herztöne ab der 18. Woche hörbar


Ab der 18. bis 20. Schwangerschaftswoche kann die Hebamme mit dem Hörrohr die Herztöne des Kindes durch die Bauchdecke hören. Dies ist mit dem Pinar-Rohr oder mit einem modernen „Fetalpulsdetektor“ auch als Dopton bezeichnet möglich. Ein normales Stethoskop ist nicht besonders nützlich, da es sehr viele, störende Nebengeräusche einfängt.

Hebamme im Experten-Forum


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