Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

© fotolia, albert schleich

 

Nabelschnur

In der Schwangerschaft verbindet die Nabelschnur den Fötus bzw. das Baby über die Plazenta mit dem Blutkreislauf der Mutter. Die Nabelschnur ist spiralförmig gedreht und besteht aus zwei dünnen Arterien sowie einer weichen, dicken Vene. Über die Nabelschnur wird das Baby mit frischem Blut versorgt, erhält darüber Sauerstoff und Nahrung. Das "alte" Blut fließt in den Kreislauf der Mutter zurück. Die Nabelschnur ist am Ende der achten Woche 15 Millimeter lang, gegen Ende der Schwangerschaft ist sie durchschnittlich 60 Zentimeter lang und 1,5 bis 2 Zentimeter dick.

Die Nabelschnur ist schmerzunempfindlich - so ist auch eine mögliche Nabelschnurpunktion für das Baby nicht mit Schmerzen verbunden. Nach der Geburt wird die Nabelschnur zweifach abgeklemmt und durchtrennt, sobald das Blut in der Nabelschnur aufgehört hat, zu pulsieren. Der Nabelschnurrest fällt nach etwa drei bis zehn Tagen ab, zurück bleibt als "Narbe" der Bauchnabel.
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