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Schwangerschaftslexikon

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Folsäure

Folsäure ist ein wichtiges B-Vitamin. Es unterstützt die gesunde Entwicklung von Rückenmark, Gehirn und Nervenzellen des Embryos in der Schwangerschaft. Mit einer zusätzlichen Einnahme von Folsäure kann das Risiko von Fehlbildungen im Bereich des Rückenmarks und des Gehirns, die als Neuralrohrdefekte bezeichnet werden, problemlos gesenkt werden.

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Entscheidend ist, dass die zusätzliche Aufnahme von Folsäure in den ersten Wochen der Schwangerschaft erfolgt, da sich die Neuralrohrdefekte schon in der zweiten bis dritten Schwangerschaftswoche bilden können - zu einer Zeit, bei der die meisten Frauen noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind. Experten raten deshalb zu einer zusätzlichen Zufuhr von Folsäure bereits bei bestehendem Kinderwunsch, im Idealfall etwa vier Wochen vor Eintritt der Schwangerschaft.

Nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt bei Erwachsenen der normale Tagesbedarf von Folsäure bei etwa 300 Mikrogramm. Bei schwangeren Frauen erhöht er sich auf etwa 550 Mikrogramm.

Weitere Infos finden Sie hier: Folsäure in der Schwangerschaft
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