Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Fehlbildung des Ungeborenen - Geburtsfehler

Mediziner sprechen von einer Fehlbildung oder einem Geburtsfehler, wenn Organe oder Körperteile des Babys bereits im Mutterleib fehlerhaft ausgebildet oder angelegt sind.

Welche Art von Fehlbildung auftritt und wie schwer sie ausfällt, hängt auch vom Zeitpunkt ab, an dem der negative Einfluss wirksam wird. Eine besonders sensible Zeit der Schwangerschaft ist das erste Trimenon, also das erste Schwangerschaftsdrittel. In dieser Phase werden beim Embryo die Organe und die Extremitäten angelegt. Treten negative Einflüsse sehr früh auf, so kann die Ausbildung von Organen stark gestört oder sogar unterbunden werden. Treten negative Einwirkungen zu einem späteren Zeitpunkt der Entwicklung auf, so kann es zu mehr oder weniger starken Fehlbildungen von Organen und Körperteilen kommen.

Mögliche Ursachen


Die Ursachen für eine Fehlbildung können unterschiedlich sein: Sie können ohne erkennbaren Grund auftreten, durch eine Veränderung der Erbsubstanz genetisch bedingt sein oder durch Umwelteinflüsse entstehen. Nachweisliche Ursachen sind:

  • Ein Mangel an Spurenelementen wie Jodmangel oder Folsäuremangel kann in der Frühschwangerschaft zu Fehlbildungen des Kindes, wie z. B. zu einem offenen Rücken führen.


  • Infektionskrankheiten der Mutter wie Röteln und Windpocken können extrem negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Ungeborenen Kindes haben. Fehlbildungen an Herz, Augen und Ohren können die Folge sein.


  • Der Erreger der Toxoplasmose kann beim Fötus Gehirnschäden und Augenschäden verursachen.


  • Alkohol, Drogen und manche Medikamente haben ebenfalls fruchtschädigende Wirkung und können Fehlbildungen beim Fötus verursachen.
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