Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Eileiter

Der Eileiter (med. auch Ovidukt oder Tuba uterina) stellt die Verbindung dar zwischen den beiden Eierstöcken (Ovarien) und der Gebärmutter (Uterus). Die Eileiter sind schlauchförmig und bestehen aus muskulärem Gewebe. Nach dem Eisprung wird die Eizelle, die im Eierstock gebildet wurde, vom Tubentrichter aufgenommen und durch den Eileiter weiter zur Gebärmutter transportiert. Für diesen Weg benötigt sie etwa 3 bis 5 Tage. Wird die Eizelle im Eileiter von einem Spermium befruchtet, nistet sie sich in der Gebärmutter ein und es kommt zur Schwangerschaft.

In seltenen Fällen kann es auch zur Einnistung der befruchteten Eizelle (Zygote) außerhalb der Gebärmutter im Eileiter kommen. Man spricht dann von einer Eileiterschwangerschaft, die in jedem Fall zur Fehlgeburt führt.

Durch die Scheide aufsteigende Bakterien und andere Keime können in einem oder auch beiden Eileitern zu einer schmerzhaften Entzündung (Eileiterentzündung) führen.

Mehr über Symptome und Behandlungsmöglichkeiten einer Eileiter- oder Eierstockentzündung lesen Sie in unserem großen Bereich für Frauengesundheit.
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