Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

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Chorionzottenbiopsie

Die Chorionzottenbiopsie, auch Chorionzottenentnahme genannt, ist eine Untersuchung der pränatalen Diagnostik in der Schwangerschaft. Dabei werden einige Chorionzotten - so nennt man die Zellen des Mutterkuchens - entnommen und untersucht. Normalerweise haben die Chorionzotten die gleiche Erbsubstanz wie das Kind und lassen daher eine Aussage über den Fötus zu. Der Test kann bereits ab der 10. Woche gemacht werden. Damit sollen Anomalien und bestimmte genetische Krankheiten des Fötus erkannt werden.

Bei dem ambulanten Eingriff geht der Arzt mit einer Punktionsnadel durch die Bauchdecke und entnimmt am Mutterkuchen die Zellen. Das Eingriffsrisiko bzw. das Risiko einer Fehlgeburt liegt bei ca. 1 bis 2 Prozent. Bereits nach 2-3 Tagen liegen erste Ergebnisse vor, der komplette Befund nach etwa 3 Wochen. Bei 100 Untersuchungen gibt es 1 Mal unklare Befunde, die weitere Untersuchungen, wie eine Amniozentese, nach sich ziehen können.
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