Unser Lexikon für die Schwangerschaft

Schwangerschaftslexikon

© fotolia, albert schleich

 

Blastozyste

Der Begriff Blastozyste stammt aus der Embryogenes und bezeichnet ein sehr frühes Entwicklungsstadium nach der Befruchtung. Aus einem kugeligen Zellhaufen, der sogenannten „Morula“, entwickelt sich um den 6. Tag nach der Befruchtung eine flüssigkeitsgefüllte Blase, die Blastozyste.

In der Blastozyste findet eine erste Differenzierung statt in äußere Zellschicht, dem Trophoblast, der sich an die Gebärmutterwand andockt und aus dem sich extraembryonales Gewebe entwickelt wie Eihäute und Plazenta, und der inneren Hülle, dem Embryoblast, aus dem sich der Embryo entwickelt.

In diesem Entwicklungsstadium der Blastozyste besteht der Zellhaufen aus wenigen hundert Zellen, unter denen sich auch embryonale Stammzellen befinden. Blastozysten können deshalb zur embryonalen Stammzellengewinnung verwendet werden. Die Blastozyste wird dabei aber zerstört, weshalb diese Methode der Stammzellengewinnung ethisch umstritten ist.
Mobile Ansicht

Impressum Über uns Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2020 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.