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Amniotomie

Amniotomie wird das Öffnen der Fruchtblase durch den Arzt oder die Hebamme genannt. In der Folge kann das Fruchtwasser abfließen und das Volumen der Gebärmutter ändert sich. Oft sind dann Kontraktionen das Resultat. Daraus können sich Wehen entwickeln und die Geburt schreitet voran.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Amniotomie
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Amniotomie
 
Frage: Fruchtblase öffnen lassen als Einleitung?

Hallo!
Ich hab eine Frage! Inwiefern ist es "erfolgreich" wenn man sich die Fruchblase öffnen lässt anstatt direkt an den Wehentropf angeschlossen zu werden? Ich denke mir, der Tropf ist schnell gelegt wenn sich trotzdem nix tut.
Würde gerne wissen was Sie dazu meinen
LG
scatina


Antwort

Hallo,

dieses Eröffnen ist eine Maßnahme, die nur in besonderen Situationen durchgeführt wird, weil dieses sonst bei unreifem Befund einem vorzeitigen Blasensprung gleichkommen würde, der doch erhebliche Risiken mit sich bringen kann.

VB

Expertenantwort Antworten von Silke Westerhausen zu dem Stichwort  Amniotomie
 
Frage: Geburtsablauf - wird die Fruchtblase geöffnet?

Meine Beleghebamme sagte immer: "Ließ nicht so viel!" Da sie meinte einen Geburtsvorbereitungskurs bräuchte ich nicht, sie mir keine Info vor meiner Entbindung gab, auf Fragen wärend meiner Entbindung nicht reagiert wurde und auch nach der Geburt darüber nicht geredet wurde, wende ich mich an Sie. In der Hoffnung etwas Licht in mein Entbindungsdunkel zu bringen. Nach sechs Tagen über den Ultraschallgeburtstermin hatte ich Spontanwehen. Bei Ankunft im KH hatte ich schon alle 5min Wehen, der Muttermund war schon recht weit offen. Ich wusste nicht, wie ich mit den Schnerzen umgehen sollte und wusste auch nicht wie ich zu atmen hatte bei den Wehen (d.h. vor Schmerzen konnte ich kaum atmen). Eines der wenigen Sachen die wir besprochen hatten war, dass ich eine PDA bekomme, wenn die Schmerzen zu groß werden. Ausserdem gab es bald Schichtwechsel bei den Anästhesisten. Deshalb bakam ich sehr bald eine PDA und wurde zusätzlich an den Wehentropf gelegt. Bis zum Ende der Entbindung blieb es so, also an der Intensität der PDA wurde nichts verändert. Mein Unterleib war fast gelähmt. Ich konnte die Beine kaum bewegen und auch nicht aktiv (nur auf Kommando) mehr recht als schlecht pressen. Die Hebamme öffnete ohne Ansage und ohne, für meine Begriffe erhebl. Gründe wie SS-Vergiftung oder zu wenig Fruchtwasser oder Übertragung des Kindes, die Fruchtblase. Also sie platzte nicht von allein. Das Baby hatte drei Mal die Nabelschnur um den Hals. Gegen Ende musste der Arzt geholt werden, der mit beiden Unterarmen stark auf meinen Bauch drückte. Weil ich nicht richtig pressen konnte, oder es wegen der Namelschnur nicht vorwärtz ging? Ich weiß es nicht. Ausserdem hatte ich einen inneren Scheidenriss und mein Baby hatte ein angebrochenes Schlüsselbein und einen verknacksten Halswirbel. Die Hebamme das Baby wäre übertragen. Zeichen dafür wären die Waschfrauenhände, kaum Käseschmiere und die marmorierte Haut.
1.) Stimmt es, das es übertragen war (Geburt sechs Tage nach Geb.termin lt. Ultraschall). Und wenn, war es wirklich als dramatisch zu bezeichnen.
2.) Ist es normal, das die PDA bis zum Ende der Geburt in der selben Intensität aufrechterhalten wird? (Ich hatte das Gefühl, ich konnte nicht richtig pressen und sonst zur Geburt nichts beitragen. Hatte kein Gefühl mehr für meinen Unterleib, ausser einen dumpfen Druck.)
3.) Ist es normal, das die Fruchtblase vor dem Platzen von der Hebamme mit den Fingernägeln aufgemacht wird?
4.) Warum musste der Arzt so stark auf meinen Bauch drücken?
5.) Ist ein innerer Scheidenriss normal?
6.) Ist ein Schlüsselbeinbruch und verrenkter Halswirbel beim Baby bei einer Geburt alltäglich?
7.) Wie dramatisch ist es, wenn das Baby die Nabelschnur drei Mal um den Hals hat? Hat die Hebamme dem Baby wirklich das Leben gerettet, oder ist das heutzutage nicht mehr so dramatisch?
8.) Bedingt das Eine das Andere? Soll heißen, kann es sein, dass es wegen der PDA nicht mehr voranging und der Arzt dann mitdrücken mußte? Und wie ist das Öffnen der Fruchtblase für den Geburtsverlauf zu beurteilen? Steht alles dann auch im Zusammenhang mit dem gebrochenen Schlüsselbein und dem Scheidenriss?
Vielen Dank im Voraus.


Antwort

Hallo,

1. Eine tatsächliche Übertragung kann auch nach 6 Tagen über ET beim Kind festgestellt werden - also handelte es sich um eine tatsächliche Übertragung,sprich. das kind war leicht "überreif".

2. Die PDA kann "ausgeschlichen" werden oder bis zum Ende der Geburt aufgespritzt - dies entscheidet die Hebamme im Individualfall.

3. Die Fruchtblase wird mithilfe eines "Blasenöffners" eröffnet,falls sie nicht von allein aufgeht.

4. Wahrscheinlich ließ gegen Ende der geburt Ihre Kraft das Kind zu gebären nach,so dass der Arzt mit Druck von oben etwas mitgeholfen hat.

5. Ein Scheidenriss als Geburtsverletzung ist nicht ungewöhnlich - Risse hängen oftmals auch mit dem mütterlichen Gewebe zusammen.

6. Nein,dies ist nicht alltäglich.

7. Eine dreifache NS-Umschlingung beim Kind ist relativ selten - einige kinder müssen aufgrunddessen per KS auf die welt kommen und andere werden spontan geboren.

8. Das kann durchaus sein,wie ich Ihnen bereits bei Frage 4. beantwortet habe.

Eine Eröffnung der Fruchtblase kann durchaus sinnvoll sein,vor allem bei einem Mangel an Wehen und daraus resultierendem schleppenden Geburtsverlauf.
Dies ist jedoch nicht ursächlich für einen Scheidenriss und/oder ein gebrochenes Schlüsselbein beim Kind.

Grüße
Silke Westerhausen

 
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