Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Schwangere mit Rueckenschmerzen

© fotolia, nataliaderiabina

Fast alle Frauen klagen in der Schwangerschaft über Rückenschmerzen. 

Kein Wunder: Der Bauch zieht die Wirbelsäule nach vorne und unten und Frauen versuchen eine Ausweichbewegung zu machen. Indem der Babybauch wächst, fallen Schwangere mehr oder weniger ins Hohlkreuz, was für den Rücken natürlich extrem anstrengend ist.

Hinzu kommt, dass die Bänder und die Muskulatur der Mutter durch die Schwangerschaftshormone gelockert werden (das ist nötig, damit das Kind bei der Geburt durch das Becken passt) - und das vor allem am Kreuzband, wo ein extremer Zug entsteht. Auch das zunehmende Gewicht der Mutter (im Schnitt bis zu 14 Kilo mehr bis zum Ende der Schwangerschaft) muss der Rücken tragen. Und so zwickt es selbst gut trainierte Frauen im Endstadium der Schwangerschaft im Rücken.

  • Stärken Sie schon frühzeitig Ihren Rücken, während der Schwangerschaft werden Sie davon profitieren!
  • Auch gegen Rückenschmerzen gilt: bewegen, bewegen und wieder bewegen. Sanftes Schwimmen (vor allem auf dem Rücken) entlastet Ihre Bänder und Gelenke. Außerdem werden Sie merken, dass es ein wunderbar leichtes Gefühl ist, gemächliche Bahnen durchs Wasser zu ziehen und das Gewicht des Bauches nicht mehr zu spüren. Wenn es Ihnen schwer fällt, sich zu motivieren, nehmen Sie Ihren Partner oder eine gute Freundin mit.
  • Natürlich ist gezieltes Rückentraining oder Yoga für Schwangere auch ein gutes Mittel, die Rückenschmerzen zumindest zu minimieren.
  • Viele Frauen schwören auf einen Schwangerschafts-Stützgürtel, der den Rücken stärkt und das Gewicht des Bauchs verteilt.
  • Tragen Sie bequeme Schuhe - Schuhe mit Absätzen sind in dieser Zeit nicht angebracht. Orthopäden empfehlen auch häufiges Barfußlaufen.
  • Natürlich sollten Sie (nicht nur wegen Ihrem Rücken) schweres Tragen und Heben vermeiden.
  • Schlafen Sie auf einer möglichst harten Matratze oder lassen Sie den Lattenrost anders einstellen. Manche Frauen legen sich ein Brett unter die Matratze, weil sie zu weich ist und es sich aber für die paar Monate nicht lohnt, eine härtere zu kaufen.

Zuletzt überarbeitet: Mai 2019

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