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von Sanias  am 24.09.2020, 5:52 Uhr

Nächtlicher Durst

Hallo zusammen,
Unser Sohn 13Monate schläft noch nicht durch und trinkt über die Nacht verteilt bis zu 1,2Liter. Er wird ständig im 1-2h Rhythmus wach und fängt an zu quängeln, ist man nicht schnell genug zur Stelle fängt er an zu schreien und steigert sich völlig rein.
Es ist auch für uns sehr anstrengend, da wir berufstätig sind und mittlerweile seit 1,5Jahren keine Nacht durchgehend schlafen können.
Tagsüber isst er auch richtig gut also kann es auch kein Hunger in der Nacht sein.

 
9 Antworten:

Re: Nächtlicher Durst

Antwort von Baerchie90 am 24.09.2020, 6:41 Uhr

Den Hunger würde ich nicht so pauschal ausschließen. Gerade um den ersten Geburtstag ist nochmal ein großer Wachstumsschub, der viel Energie kostet.
Bekommt euer Kind denn Wasser oder noch (Pre-)Milch? Bei Hunger wird Wasser natürlich nicht helfen. Bei Milch wird ein sattes Kind wohl kaum über einen Liter trinken.

Teilt ihr euch die Nächte ein, damit jeder möglichst viel Schlaf bekommt?
Habt ihr das ganze so gestaltet, dass die Wege möglichst kurz sind? Also Kind bei euch, oder ihr beim Kind, Becher/Fläschchen griffbereit.

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Re: Nächtlicher Durst

Antwort von sunnydani am 24.09.2020, 8:34 Uhr

Ich würde ihm anstelle von so viel Flüssigkeit ein bis zwei Flaschen Premilch nachts geben und nicht bei jedem Aufwachen irgendwas, sondern sonst nur Schnuller und so beruhigen.

Es ist normal, dass Kinder oft lang nicht durchschlafen und häufig wach werden. Mein Kleiner ist 2 Jahre alt und isst und trinkt nachts gar nichts und wird trotzdem oft noch im 2-Stundentakt wach oder schläft für bis zu 3 Stunden am Stück nicht weiter.

Mein Großer hat 4,5 Jahre nicht durchgeschlafen. Ich schlafe somit seit über 6 Jahren keine einzige Nacht durch und habe teilweise Nächte, in denen ich keine 3 Stunden am Stück schlafen kann.

Ja, es ist anstrengend, aber man muss eben Wege finden, wie man diese Zeit am besten durchsteht und man muss es akzeptieren, wie es ist und durchhalten. Irgendwann schläft jedes Kind durch, auch wenn es Jahre dauert.

Alles Gute!

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Re: Nächtlicher Durst

Antwort von die_ente_macht_nagnag am 24.09.2020, 10:30 Uhr

1,2 l in der Nacht, das hält keine Windel aus :-).

Meine Kinder hatten ab dem 1. Geburtstag etwa eine Wasserflasche (so eine kleine auslaufsichere NUK-Flasche) mit im Bett, da sie als Kleinkinder auch gern nachts noch etwas trinken. Das machen sie ganz selbstständig und haben nur gemeckert wenn die Flasche leer war.

Du hast nicht geschrieben, was er trinkt. Ich bin kein Freund von Milchflächen in der Nacht (vor allem nicht 1,2 l). Kann er den objektiv wirklich so viel Hunger noch haben? Eine Flasche verstehe in dem Alter, aber soviel und so oft?

Mein Verdacht ist, dass da eine gewisse Gewöhnung stattgefunden hat. Kind wird nachts wach, quengelt und bekommt von euch eine Flasche, dann schläft er weiter. Für ihn gehört die Flasche quasi zum (Wieder-)Einschlafen dazu. Das ist kein Hunger. Das Kinder in dem Alter nachts aufwachen ist normal, das ist bei Erwachsenen auch. Die Kinder lernen irgendwann wieder alleine einzuschlafen, dass nennt man dann Durchschlafen. Ich würde versuchen, diese Gewohnheit zu durch brechen. Versucht es anders, mit Nähe mit ins Familienbett nehmen, einfach dasein. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern braucht Geduld und starke Nerven um den Protest auch mal auszuhalten.

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Re: Nächtlicher Durst

Antwort von Chip am 24.09.2020, 10:34 Uhr

In dem Alter stillen noch viele Kinder oder bekommen Pre. Ich kenne kein Kind, das nachts keinen Hunger hatte.
Was trinkt er denn? Wasser? Dann Versuch es doch mit Pre. Wasser stillt keinen Hunger, logisch, dass er dann wie verrückt trinkt.

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Re: Nächtlicher Durst

Antwort von Chip am 24.09.2020, 10:59 Uhr

"ich bin kein Freund von Milchflaschen in der Nacht"
Also im Umkehrschluß heißt das du bist ein Freund von nächtlichem Hunger bei kleinen Kindern.

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Re: Nächtlicher Durst

Antwort von die_ente_macht_nagnag am 24.09.2020, 17:16 Uhr

Oje, dein Umkehrschluss hinkt aber gewaltig.

;-)

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Re: Nächtlicher Durst

Antwort von Thiara82 am 24.09.2020, 20:43 Uhr

Ich hab zu der Zeit nachts noch gestillt, daher weiß ich nicht genau, welche Menge es so war, aber ich finde jetzt 1,2 Liter schon viel.

Hast du das beim Kinderarzt mal angesprochen? Der kleine Sohn meiner Cousine hatte auch nachts unheimlichen Durst. Da stellte sich raus, dass er an Diabetes erkrankt war. Ich glaube, da war er noch keine zwei Jahre alt...

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Re: Nächtlicher Durst

Antwort von Chip am 25.09.2020, 6:03 Uhr

Es war provokant, ja. Ich finde es furchtbar wenn Eltern ihren Kindern macht's die Pre verweigern aus irgendwelchen erzieherischen Gründen oder für die Zähne (denen es übrigens gar nicht schadet) und annehmen, dass die Kinder dann tagsüber mehr essen müssen. Das können so kleine Kinder aber nicht so einfach.

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Re: Nächtlicher Durst

Antwort von Slanger am 25.09.2020, 9:53 Uhr

Hallo,
mit 13 Monaten hat mein Sohn nachts auch noch eine Flasche pre bekommen, weil er einfach hunger hatte und noch nicht so "richtig" gegessen hat. Das hat sich aber von selbst gelegt. Mittlerweile isst er sehr gut, trinkt oft abends vor dem Schlafen noch Wasser und schläft mittlerweile, er ist jetzt 2,5 Jahre, die Nächte durch.

Aber 1,2 Liter ist schon reichlich.. das würde ich vielleicht doch mal beim Kinderarzt abklären lassen.

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