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Geschrieben von Mariposa17 am 30.01.2020, 15:11 Uhr

Kleinkind 2,5 abstillen - brüllt extrem

Hallo,

Es geht um meine Tochter, die mittlerweile schon 2,5 Jahre alt ist. Ich stille sie noch zum Mittagsschlaf ( wenn sie denn schläft) und nachts zum einschlafen. Sie hat von Geburt an keinen Schnuller genommen und ließ sich bei allem nur durch die Brust beruhigen. 
Nun bin ich schon lange an dem Punkt, wo ich einfach nicht mehr stillen mag. Es nervt mich extrem, vor allem wenn sie nachts noch mindestens 5x wach wird und ewig an der Brust nuckelt. Seit einiger Zeit fummelt sie auch noch mit der anderen Hand extrem viel an meiner Brustwarze Rum, was mich fast zum explodieren bringt und sie wohl zu beruhigen scheint. 
Sie versteht schon sehr viel und redet auch wie ein Wasserfall. Doch alles erklären, dass es mir weh tut und ich einfach nicht mehr stillen mag, bringt sie sofort zum ausrasten. Sie schreit so lange bis sie hustet und würgt ( was ich dann irgendwann nicht mehr aushalte und genervt wieder nachgebe). Habe mir schon Pflaster drauf geklebt , die sie mir aber wieder abpult oder eben brüllt. 

Ich habe wirklich keine Nerven mehr. Ist es vielleicht mein Fehler, dass ich doch immer wieder nachgebe? Aber ich kann sie doch nicht stundenlang brüllen lassen , bis sie würgt. 

Liebe Grüße

 
7 Antworten:

Re: Kleinkind 2,5 abstillen - brüllt extrem

Antwort von Summer80 am 30.01.2020, 16:10 Uhr

Vorneweg: ich kann dich sehr gut verstehen, dass du nach 2,5 Jahren jetzt keine Lust mehr hast. Und das darfst du auch haben! Mach dir da auf keinen Fall Gedanken, denn dein Kind ist alt genug und "braucht" es nicht mehr.

Zum "Rumfummeln":
Mit 2,5 Jahren versteht dein Kind schon einiges. Und du kannst, darfst und musst eine klare Grenze ziehen! Wenn du dieses "Rumgefummel" an deiner Brustwarze nicht magst (da würde ich auch ausrasten), unterbinde es. Vielleicht für den Anfang mit einem StillBH, so dass sie an die andere Brust beim Stillen nicht ran kann. Dein Kind ist kein Baby mehr und in der Lage, Verbote zu verstehen und zu akzeptieren.

Zum Abstillen:
Hast du es schon probiert, das Stillen durch Fläschchen zu ersetzen? Dann kann auch Papa mal übernehmen und dein Kind hat trotz Abstllen noch etwas um das Saugbedürfnis zu befriedigen. Andere Ratschläge habe ich dazu leider nicht, da ich mein Kind ab einem gewissen Alter für die letzten übriggebliebenen Stillsituationen zur Flasche hin abgestillt habe. Aber vielleicht hat jemand anderes ja Erfahrung diesbezüglich.

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Re: Kleinkind 2,5 abstillen - brüllt extrem

Antwort von Sonnenkäferchen am 30.01.2020, 17:58 Uhr

Das Kind merkt , dass du noch ambivalent bist. Wenn du ganz klar bist und definitiv abstillen willst, strahlst du das aus.

Ich würde ein paar Tage ohne Kind wegfahren. Dann kann der Papa sie nachts beruhigen und wenn du zurückkommst, lass sie nicht mehr an die Brust. Natürlich abends sagen und evtl mit BH schlafen.

Du kannst auch einfach mittags anfangen. Ist doch nicht schlimm, wenn der Mittagsschlaf entfällt. Ins Bett legen, CD an und gut. Dann ist Pause so lange, wie die CD läuft. Schläft sie ein, ist es in Ordnung, wenn nicht, dann auch.

Flasche würde ich in dem Alter niemals mehr einführen. Wasserbecher ans Bett, aber doch keine Nuckelflasche mehr.

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Re: Kleinkind 2,5 abstillen - brüllt extrem

Antwort von Chillimohn am 30.01.2020, 19:08 Uhr

Ich habe mit 16 Monaten ganz radikal Nachts abgestillt. Er stillte bis zu 10x,was mich enorm Kraft kostete und ich wollte auch nicht mehr.
Dazu kam dann ein Zahnschmelzdefekt mit dem Rat, sofort Nachts abzustillen. Was, wie ich jetzt weiß, nicht notwendig gewesen wäre, mir aber zu dem Zeitpunkt wirklich klar war, stop aus.
Erklärt über den Tag, Abends gemeinsam das Bett anders gemacht, ich kam Wohnzimmer vor dr Schlafzimmertür, er ganz nah bei Papa.
Erste Nacht kurzes Weinen, Wasserflasche, zweite Nacht Wasserflasche, dritte Nacht weinen nach mir. Ich bin wirklich mit Bedenken zu ihm gegangen, sagte, ich bin da, komm kuscheln. Er hat Nachts, außer bei der Grippe 3 Monate später nie mehr nach dem Stillen gefragt und Nachts Wasser ist eher Ausnahme als Regel.
Meinem Mann und mir war da klar, stillen geht nicht mehr und es kam mir ehrlicherweise auch entgegen. Mit 6 Monaten hätte ich nicht abgestillt Nachts, sondern wer weiß wen gefragt, ob es Not wäre.
Es war mit großer Wahrscheinlichkeit das absolute ausgesannte und verbal mitgeteilte Nein.
Mit 2,5 inmitten der Autonomie sicherlich kein solches leichtes Unterfangen wie bei uns, aber klare Grenzen (allein die Vorstellung macht mich rasend, wenn ich ans Gefummel denke, wie an dich!) sind jetzt sicher noch wichtiger, um es sie wirklich spüren lassen zu können, Mama meint es auch so.
Ich weiß nicht, ob du Bedürfnisorientiert lebst, falls ja, es zählen die Bedürfnisse aller, auch deine.

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Re: Kleinkind 2,5 abstillen - brüllt extrem

Antwort von Mariposa17 am 30.01.2020, 23:58 Uhr

Hallo ihr Lieben,

Vielen Dank für die vielen und schnellen Antworten. Ja, ich hab auch manchmal das Gefühl, dass ich vielleicht doch zu schnell nachgebe .
Ich weiss auf jeden Fall, dass mich das häufige Stillen und Gefummel am der Brust extrem nervt, aber leider ertrage ich dann auch ihr bitteres Weinen und Schluchzen nicht.
Ich habe ihr auch schonmal tagsüber erklärt, dass sie ohne Brust schlafen muss, da es mir weh tut. Sie ist dann auch ohne Gemecker eingeschlafen, doch beim nächtlichen aufwachen ging das Drama los. Und wenn ich irgendwann mitten in der Nacht nur noch schlafen will, ertrage ich das Weinen nicht lange

Vielleicht kommt ja doch irgendwann noch der Punkt an dem ich es dann auch wirklich verkraften kann, auch wenn sie so ein Drama macht

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Re: Kleinkind 2,5 abstillen - brüllt extrem

Antwort von Becca09 am 31.01.2020, 9:20 Uhr

Gebrüll gab es bei uns auch. Da ich aber klipp und klar bei meinem Nein geblieben bin, war das Thema nach ein paar Tagen durch

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Re: Kleinkind 2,5 abstillen - brüllt extrem

Antwort von Baerchie90 am 31.01.2020, 9:53 Uhr

Ich verstehe dich da, ich habe es auch nicht übers Herz gebracht sie so verzweifeln zu lassen, während ich ihr doch ganz einfach da raushelfen konnte, indem ich sie kurz Stillen lasse - vorallem da sie nach der ganzen Aufregung meistens nach 2-3 Minuten an der Brust einschlief.
Ich denke, da muss es auch einen sanfteren Weg geben.

Vielleicht führst du mal einen Kalender ein, mit X Tagen in denen du noch stillst, wo ihr jeden Tag einen abstreicht. Tagsüber viel darüber reden, einfach damit die kleine auch eine Chance hat, sich darauf einzustellen. Aktuell wird sie ja jeden Tag gestillt und erwartet natürlich auch, dass es so weiter geht. Besonders abends, nach einem langen Tag, müde im Bett.. das sie da mit ihren 2 Jahren kein Verständnis für dich aufbringen kann, ist doch nicht weiter verwunderlich.

Alternativ könntest du auch die Dauer des Stillens einschränken, so dass sie abends x Minuten stillen darf und dann aufgehört wird. Vielleicht kannst du da eine Sanduhr oder ein Geräusch einführen, damit sie Bescheid weiß "sobald es pingt, ist das Stillen vorbei". Zum Anfang kannst du ja die aktuelle Dauer nehmen und diese dann nach und nach reduzieren.

Beim fummeln würde ich auch gucken, wie es für dich akzeptabel ist. Meine Tochter macht das auch gerne, was ich allerdings oft nicht leiden kann. Manchmal hilft es schon, wenn ich meine Hand auf ihre lege. Hilft das nicht, darf sie nicht weiter stillen. In der Regel schafft sie es nach ein paar versuchen dann auch die Hand stillzuhalten.

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Re: Kleinkind 2,5 abstillen - brüllt extrem

Antwort von Marylin am 31.01.2020, 21:18 Uhr

Hallo!
Ich habe die Geschichte so ähnlich durch wie du. Ich habe meine Kleine abgestillt, da war sie 2 Jahre und 3 Monate alt. Da hat sie zum einschlafen und nachts (teilweise auch ununterbrochen, weil sie auch keinen Schnuller nimmt) gestillt. Die Fummelei an der Brustwarze gab es hier auch und wie du auch schreibst, hätte ich explodieren können, so unangenehm war das.
Ich hatte mir also auch vorgenommen das Stillen sein zu lassen. War anfangs sehr schwierig. Zunächst haben wir uns mit dem Zu Bett bringen abgewechselt. Bei mir gab es die Brust zum einschlafen, bei meinem Mann die Flasche mit lauwarmer Milch. Anfangs gab es viel Geschrei bei Papa. Ich habe hin und wieder auch inkonsequent eingegriffen und sie schließlich doch stillend ins Bett gebracht.
Nach einer Weile war es aber Routine, dass wir uns mit dem Zu Bett bringen abwechseln. Lief gut mit Papa und der Flasche.
Eines Abends habe ich sie dann gefragt, ob sie die die Flasche oder Brust trinken möchte, da sagte sie Milchflasche. Das war rückblickend gesehen die Chance. Seitdem habe ich nicht mehr gestillt. Sie hat nie wieder danach gefragt. Das ging plötzlich ganz schnell und war auch nicht fest geplant.
Ich denke es ist wie alles ein Prozess, der viel Geduld und auch Konsequenz verlangt. Die Kleinen brauchen einfach ihre Zeit sich an Neues zu gewöhnen.
Wenn du fest entschlossen bist abzustillen, dann wird sie das auch bald begreifen und sich umgewöhnen.
Ich kann das so gut nachvollziehen wie anstrengend das alles noch ist und wünsche dir viel Erfolg.
Liebe Grüße.

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